Mittwoch, 31. März 2010

OpenAddresses reloaded

Das am IVGI 2007 ins Leben gerufene Projekt OpenAddresses, welches ursprünglich zu Ziel hatte über Freiwillige geokodierte Gebäudeadressen in der Schweiz zu sammeln, ist nun in einer neuen Version verfügbar: OpenAddresses.org übernimmt dieses Ziel, dehnt es jedoch auf den gesamten Globus aus.
OpenAddresses.org hat eine neue Benutzeroberfläche und wurde als Beta Version am 29.3. 2010 live geschaltet unter http://www.openaddresses.org/. Dieser Neustart wurde in diversen Foren, Blogs, auf Webseiten und in Mailinglisten angekündigt. Die Folge war überwältigend: bereits in den ersten drei Tagen haben mehr als 5'000 individuelle Anwender die Webseite aufgerufen und es gab bereits Daten-Spenden von mehreren Millionen Datensätzen!
Nebst der eigentlichen Erfassung von Gebäudeadressen bietet OpenAddresses auch Geokodier- und reverse Geokodier-Dienste an (http://code.google.com/p/openaddresses/wiki/RESTService).
Auch an dieser Stellen sind alle freundlich eingeladen, am Projekt mitzumachen, Gebäudeadressen zu erfassen und ggf. auch bei ihrer jeweiligen Gemeinde nachzufragen, ob deren geokodierte Adressdaten in OpenAddresses verwendet werden dürfen. Rückmeldungen nimmt gerne info(at)openaddresses.org entgegen.

Donnerstag, 25. März 2010

OpenExpo 2010 in Bern

Am 24. und 25. März 2010 fand in Bern die OpenExpo, die grösste Veranstaltung um Open Source Software in der Schweiz statt. Mit etwa 30 Vorträgen und einem Ausstellerbereich bot die Konferenz Einblick in die neusten Entwicklungen der Open Source Branche. Die Konferenz wird vom Verein /ch/open organisiert und getragen. In diesem Jahr wurden unter dem Themenbereich "Digitale Nachhaltigkeit" drei Referate aus der GIS Umfeld vorgetragen. Eines davon zum Thema "OpenGeoData - the power for OpenGeospatial Software" wurde vom GIS-Dozenten des IVGI gehalten. Dabei wurden nebst allgemeiner Informationen zum Thema offene Geodaten auch konkrete Projekte vorgestellt, aber auch kritische Aspekte beleuchtet. Der Beitrag kann in folgender Länge angesehen werden: Video zum Vortrag.

Donnerstag, 18. März 2010

"Die Landesvermessung Deutschlands auf dem Bierdeckel"

… so der Titel des unterhaltsamen Frühlings-Kolloquium präsentiert von Hans Fröhlich. Ausgangspunkt war die Frage, was haben die Landesvermessung Deutschlands und die zahlreichen Brauereien Deutschlands gemeinsam. Die Antwort: Hohe Türme und Berge. Die einen brauchen sie als Trigonometrische Punkte, die anderen als Wahr- und Markenzeichen für ihre Produkte. Hans Fröhlich zeigt auf amüsante Weise die Verbindung zwischen Landesvermessung und Bier mit vielen Bildern, Hintergrundinfos und Anekdoten. Die ganze Story ist in fünf regionalen Bänden 'Die Landesvermessung im Spiegel deutscher Brauereien' (Link Bücher) dokumentiert. Zum Abschluss des Kolloquiums waren alle Teilnehmenden zu einem kleinen Umtrunk eingeladen, so dass dann mit einem Bier in der Hand weiter diskutiert wurde.

Dienstag, 9. März 2010

Mitarbeitende der Fakultät 'Geomatik' der Hochschule Karlsruhe zu Besuch am IVGI

Auf Einladung des Institutsleiter – Prof. Dr. Reinhard Gottwald – weilte am 9. März 2010 eine kleine Delegation (Dekan + 3 Dozierende + 1 Assistent + 1 technischer Mitarbeiter) der Fakultät Geomatik der Hochschule Karlsruhe zu einem Informationsbesuch an unserem Institut. Nach einer Information über das Studienangebot am IVGI, einem Überblick über aF&E-Projektarbeiten und einem Rundgang durch das Institut standen in der abschliessenden Diskussion Möglichkeiten einer künftigen Zusammenarbeit oder einer gemeinsamen Lehrprogrammentwicklung auf der Traktandenliste. Die vom Dekan – Prof. Dr.-Ing. Tilmann Müller – ausgesprochene Gegeneinladung nach Karlsruhe nehmen wir gerne an.

Bildlegenden:
[oben rechts] Bei stürmischem Wind in luftiger Höhe – kurzer Stopp auf dem IVGI-Messdach
[mitte links] Ein kritischer Blick – Unsere neue IT-Infrastruktur im 'Photogrammetrie-Labor'
[unten] Abschluss des Rundgangs im IVGI

Donnerstag, 4. März 2010

Geomatik-Frühlings-Kolloquium

'Himmel und Erde hab' ich vermessen: Die Erde als Planet aus astronomisch-geodätischer Sicht' war das Thema des ersten Vortrag der Frühlings-Kolloquiums-Serie. Kein geringerer als Prof. Dr. Gerhard Beutler – Direktor des Astronomischen Instituts der Universität Bern – 'Grossvater' der Bernese-GPS-Software und weltweit anerkannter und beachteter Experte in Sachen GPS und GNSS referierte unter diesem Titel über seinen langjährigen Erfahrungsschatz aus fernerer und neuerer Zeit. Er entführte vor allem unsere Studierenden in eine ihnen teilweise unbekannte Welt der höheren Geodäsie und Astronomie. Dass er damit das Interesse auch unserer Nachwuchsgeomatiker wecken konnte, zeigte die an das Referat anschliessende Diskussion. Ein grosser Dank an Gerhard Beutler für diese interessante Bereicherung unseres Studienalltags!