Mittwoch, 18. Dezember 2013

Strategische Initiative „Smart-Living“

Im Rahmen der Strategischen Initiative Smart-Living, an der die drei Hochschulen HSA (Hochschule für Soziale Arbeit), Schwerpunkt Stadtentwicklung, HSW (Hochschule für Wirtschaft), Schwerpunkt Cloud Computing und der HABG, Schwerpunkt Geomatik arbeiten, konnte ein erster Prototyp erstellt werden.
Smart-Living Anwendung im Browser eines Tablets

Die Initiative verbindet drei aktuelle Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkte an der FHNW: Erstens Aktivitäten, die die Frage nach der gesellschaftlichen Funktion von Stadt thematisieren und dabei den in der internationalen Forschung seit geraumer Zeit einsetzenden Bedeutungswandel hin zum Quartier und der Nachbarschaft als Kernelement von sozialer Integration aufgreifen (HSA), zweitens den Entwicklungsarbeiten in der Auswertung und der Prozessierung grosser Datenmengen (HSW) und drittens der Forschung zu den Möglichkeiten der Prozessierung und Visualisierung von Daten in räumlich-zeitlichen Kontexten, die von Anwendern selbst generiert werden (Volunteered Geographic Information, HABG). Der Prototyp ist eine web-basierte Anwendung, welche im Rahmen des Forschungsgebiets der HSA in Aarburg mit Jugendlichen ausgetestet wurde. Die Anwendung erlaubt es, über mobile Endgeräte in einer online Karte Objekte zu platzieren und zu beschreiben bzw. Objekte, die von anderen Anwendern erstellt wurden zu kommentieren. Funktionell kombiniert der erste Prototyp eine interaktive online Karte mit sozialen Medien. Im vorliegenden Anwendungsfall gingen Jugendliche durchs Untersuchungsgebiet und markierten Orte, die für sie von Bedeutung waren mit ihren Smartphones. Dabei wurden die markierten Orte beschrieben und von anderen Kommentiert. In einem nächsten Schritt werden diese „Dialoge“ nun von der HSA ausgewertet. Die Anwendung wurde hauptsächlich vom IVGI entwickelt und von der HSW gehostet.
Im nächsten Jahr ist ein zweiter Prototyp vorgesehen, der die Integration von Nutzerprofilen und entsprechenden Matchings vorsieht.



Weiter Auskünfte: Prof. Hans-Jörg Stark (hansjoerg.stark@fhnw.ch)

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