Mittwoch, 22. Oktober 2014

IVGI-Studierende an der 5. KonGeoS in Bochum


Acht Studierende des IVGI aus dem 3. und 5. Semesters des Bachelorstudiengangs nahmen an der 5. KonGeoS teil. Diese fand vom 16. bis 19. Oktober in Bochum statt. Die Konferenz der Geodäsiestudierenden besteht aus 20 Fachhochschulen, Hochschulen und Universitäten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zweimal jährlich findet ein Treffen statt. Im Zentrum steht dabei der hochschulübergreifende Austausch der Studierenden.

Teilnehmer der KonGeoS in Bochum
Hinten (v.l.n.r.) Pascal Stucki, Jonathan Senn, Céline Amstalden, Matthias Wobmann, Markus Fehr
Vorne (v.l.n.r) Philipp Meyer, Daniel Rettenmund, Michael Schäfer


In Arbeitsgruppen werden jeweils Themen zur Nachwuchsförderung, Öffentlichkeitsarbeit, Kontakt mit Fachverbänden, Unterschiede und Gemeinsamkeiten des Studiums und aktuelle Projekt des Vereins diskutiert. Daneben ist das Programm mit interessanten Fachvorträgen bestückt. Durch Exkursionen in die Stadt Bochum lernen die Teilnehmer die Gastgeberstadt etwas besser kennen. Das Besuchen des Planetariums oder das Erkunden des Stadtparks mittels Geocaching-Tour standen dieses Mal unter anderem zur Auswahl. Fachliche Exkursionen erlaubten Einblicke in die Überwachungsmessung des Ruhrstadions, Tätigkeiten des Geothermie-Zentrums oder die Arbeit des Vermessungskatasteramtes.


Überwachungsmessung Ruhrstadion

Das nächste Treffen findet vom 4. - 7. Juni in Bonn statt. Die Studierenden der Universität Bonn stecken bereits mitten in den Vorbereitungen und werden wieder eine tolle Veranstaltung auf die Beine stellen.
www.kongeos.de

Freitag, 17. Oktober 2014

Geomatik Herbst Kolloquium: "Geodätisches Datum unter Tage eine Konstante über Zeit und Raum?"

Über 50 Studierende und Mitarbeitende des Instituts und wenige Gäste aus der Praxis verfolgten am 30. September den interessanten und anschaulichen Vortrag von Dr. Dante Salvini (BSF Swissphoto AG). Nach einer kurzen Vorstellung des Bauwerkes "NEAT Gotthard-Basistunnel", der Vermessungsorganisation und der geodätischen Rahmenbedingungen erläuterte der Referent die technisch-zeitlichen Vorgaben und Meilensteine, den aktuellen Baufortschritt und die Phasen der Vermessungsarbeiten: 1. Aufbau und Ausgleichung des Grundlagennetzes, 2. Geodätische Vortriebssteuerung und -kontrolle, 3. Erstellung der Fixpunkte für die Gleisversicherung sowie 4. Massnahmen zur Steigerung der Qualität und Zuverlässigkeit.
Der Innenausbau der Tunnel erfolgte vor dem Abschluss des Vortriebs und somit vor dem letzten Durchschlag. Die Bauunternehmen waren nun nicht daran interessiert, nach jeder Vortriebskontrolle neue Koordinaten zu erhalten; deshalb fanden die Bauherrenvermesser einen eleganten Weg, die (aus stochastischen Gründen wechselnden) Koordinaten der Vortriebshauptpunkte zu fixieren. Die verbleibenden kleinen Zwänge zwischen diesen fixierten Punkten und dem Grundlagennetz wurden mittels stochastischer Lagerung und frei gegebener Massstäbe ausgeglättet.
Zur abschliessenden Dokumentation der Vermessungsarbeiten wurden ein Gesamtnetz mit allen 41'616 Messwerten in Varianten ausgeglichen und Residuenpläne erstellt.
In seinen Schlussfolgerungen betonte der Referent folgende wichtigen Punkte: Das Grundlagennetz ist sorgfältig zu planen, wiederholt und unabhängig zu überprüfen und mit seiner Einpassung in die Landesvermessung minutiös zu dokumentieren. Der Distanzmessung ist gleiche Sorgfalt wie der Richtungsmessung zu schenken und die Massstäbe der Distanzmessgeräte sind regelmässig auf ihre Übereinstimmung mit dem Werkkoordinatensystem zu überprüfen.

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Diplomfeier 2014 an der Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik


Absolvierende des ‚BSC in Geomatik FHNW 2014’
Am 25. September 2014 wurden in einer Abschlussfeier aller Studiengänge der Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik FHNW in der  Elisabethenkirche in Basel die Bachelor- und Master-Diplome an die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen überreicht. Prof. Dr. Ursula Renold, Leiterin Forschungsbereich Bildungssysteme, KOF Konjunkturforschungsstelle an der ETH Zürich und Präsidentin des Fachhochschulrates der FHNW gab aus ihrem reichen beruflichen Erfahrungsschatz den Absolvierenden vier wichtige Leitlinien mit zum Start ins erfolgreiche Berufsleben.  Musikalisch umrahmt wurde die Feier vom Trio 'Jazzinteam'.

Im Studiengang 'Bachelor of Science in Geomatik FHNW' erhielten in diesem Jahr die folgende Studierenden ihre  Diplome: Samuel Abächerli, Daniel Bader, David Däppen,
Sandro Gassmann, Lukas Hurni, Marco Jappert, Selina Leubin, Stefan Meyenberg, Gion Flurin Pfister, Jan Sterren, Noëmi Sturm,    Sabrina Vasi. Tobias Tuchschmid, Fadri Weber.

Im Studiengang 'MSE Master of Science in Engineering - Geoinformationstechnologie' schlossen die folgende Studierenden erfolgreich ab: Thomas Arpagaus, Marianne Deuber, Iris Marschall, Lukas Oertli.



'Frischgebackene' Master of Science in Engineering der HABG
Für besondere Leistungen wurden vier Absolvierende ausgezeichnet. Den Leica-Preis (sehr gute Studienleistungen und sehr gute Bachelor-Thesis) erhielt Herr David Däppen. Den Preis des sia Basel (gute und besonders innovative Bachelor-Thesis) erhielt Frau Selina Leubin. Für den besten Abschluss im Bachelor-Studiengang Geomatik FHNW wurde Herr Samuel Abächerli mit dem swissengineering-Award des STV-Zentralverbandes ausgezeichnet.

Frau Marianne Deuber wurde für ihren hervorragenden Abschluss des Masterstudiums in Geoinformationstechnologie (MSE-GIT) mit dem 'allnav AG Award' ausgezeichnet.