Freitag, 26. Juni 2015

Studienverlegung ins Felslabor Mont Terri zum Zweiten und die Weltneuheit von Leica Geosystems AG in St. Ursanne

Kaum hatte das G6 seinen Blockkurs Ingenieur-Geodäsie im Projekt Felslabor Mont Terri, erfolgreich abgeschlossen, fand 2 Wochen später (01.-05. Juni 2015) die Studienverlegung des G2 im Rahmen eines Messtechnischen Praktikums ebenfalls in St. Ursanne statt.

Bild 1 – Kalibrieren und Üben

Bild 2 - Messeinsatz in St. Ursanne

Bild 3 - Messen mit Beleuchtung

Anhand der Aufgabenstellung, das hochgenaue Grundlagen- und Deformationsnetzes des G6 zu ergänzen, konnte die bisher vermittelte Theorie im Bereich Höhenbestimmung und geodätische Statistik angewandt und weiter vertieft sowie praktisch umgesetzt werden. Sehr motiviert und mit grossen Einsatzwillen erfassten die Studierenden die Messdaten der geometrischen (Präzisions-Nivellement) und trigonometrischen Höhenbestimmungen innerhalb und ausserhalb des Tunnels, welche im Rahmen einer Bachelor-Thesis zusammen mit den Daten des G6 ausgewertet werden. Beteiligt waren 15 Studierende und 1 Lehrling des IVGI.  Zur Verfügung standen 4 DiNi03 von Trimble mit Software PCNIV2 von swisstopo sowie 8 MS50 von Leica Geosystems mit Spezialzubehör für die gegenseitige und gleichzeitige Vertikalwinkelmessung. Erste Auswertungen zeigten, dass die geometrischen Höhenbestimmungen viel besser waren, als die geforderte Genauigkeit für Präzisions-Nivellement (0.3 mm auf 1 Km Doppelnivellement). Dank der sorgfältigen Arbeitsweise der Studierenden und dem strikten Einhalten der Vermessungsgrundsätze sowie des Einsatzes von kalibriertem Messinstrumentarium konnten diese guten Resultate erreicht werden. Einzig die trigonometrischen Höhenbestimmungen ausserhalb des Tunnels blieben aufgrund des schlechten Messwetters (sonnig und  sehr heiss) unter den Erwartungen. Es ist dem grossen Einsatz aller Beteiligten zu verdanken, dass das ambitiöse Messprogramm doch noch bis am Freitagabend abgeschlossen werden konnte.

Bild 4 - Gruppenfoto G2

Ein spezieller Dank geht an dieser Stelle an die Mitarbeiter der swisstopo in Wabern und vor Ort in St. Ursanne, welche die Messkampagne mit viel Engagement und Goodwill unterstützt haben. Ein herzlicher Dank geht auch an die Mitarbeiter von Leica Geosystems AG, die es ermöglichten, dass wir die Weltpremiere der neuen MS60 mit der revolutionär neuen Software ‘Captivate‘ in St. Ursanne demonstriert bekamen und an den Systemen selber ausprobieren konnten.


Bild 5 - Weltpremiere MS60
Weitere Informationen können der Webseite der FHNW/IVGI zum Projekt Deformationsmessungen Felslabor Mont Terri ab Juli 2015 entnommen werden. Allgemeine Informationen zum Projekt Felslabor Mont Terri sind zu finden unter www.mont-terri.ch.

Montag, 22. Juni 2015

GeOlympic Sommercamp mit IVGI Unterstützung

Das IVGI begleitet und unterstützt die Kandidatinnen und Kandidaten der Geografie-Olympiade iGeo 2016 in Peking (siehe http://swissgeolymp.ch/). Vom 15.-20. Juni 2015 trafen sich 21 top motivierte Jugendliche im ESRI GeOlympic Sommercamp in Hottwil zur Vorbereitung. Einige Impressionen vom Camp sind auf http://arcg.is/1QPdoOZ zu finden und auch die Aargauer Zeitung hat darüber berichtet (Link zum Artikel). Nach einer Einführung in den Jurapark Aargau ging’s auf Fledermausexkursion in Wil. Trotz feuchter Witterung flogen die Fledermäuse aus und konnten mit Ultraschall-Sensoren ‚beobachtet’ werden. Die erhobenen Daten wurden am Dienstagmorgen analysiert. Den Rest der Woche verbrachten die potentiellen Olympioniken mit einer Habitats-Analyse für gefährdete Fledermauspopulationen im Jurapark Aargau. Datenmodelle wurden erstellt, Daten im Feld erfasst und alles in ArcGIS Online ausgewertet. Die verschiedenen erstellten Storymaps wurden am Samstagmorgen allen Interessierten präsentiert und das Sommercamp mit einem Apéro abgeschlossen.
Teilnehmende des GeOlympic Sommercamps

Donnerstag, 11. Juni 2015

Swiss Economic Award 2015 für IVGI-Spinoff iNovitas AG - Ein Rückblick

Am Swiss Economic Forum 2015 vom 4.-5. Juni in Interlaken wurde unsere Spin-off-Firma und Forschungspartnerin iNovitas AG mit dem prestigeträchtigen Swiss Economic Award in der Sparte Dienstleistungen ausgezeichnet. Die siegreichen Unternehmen (LumaBeef, Piqur und iNovitas) in drei Unternehmenskategorien wurden aus insgesamt 300 Bewerbungen von einer hochkarätigen Jury unter der Leitung von Carolina Müller-Möhl gekürt. Die Preise wurden im Rahmen des 17. Swiss Economic Forum vor über 1350 Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medien verliehen.

Der Preis durfte von den beiden Geschäftsführern Christian Meier (CEO) und Dr. Hannes Eugster (CTO), einem Absolventen und wissenschaftlichen Mitarbeiter unseres Instituts, entgegen genommen werden. Sie hatten die iNovitas AG im Jahr 2011 zusammen mit Prof. Dr. Stephan Nebiker als Spin-off des Instituts Vermessung und Geoinformation (IVGI) gegründet und das Startup in kurzer Zeit zu einem erfolgreichen Unternehmen mit über 20 Mitarbeitenden entwickelt. Das IVGI und iNovitas AG verbindet eine intensive und erfolgreiche Forschungszusammenarbeit u.a. mit mehreren KTI-Forschungsprojekten.

Nachfolgend ein kurzer Twitter-Rückblick auf den schönen Erfolg von iNovitas am Swiss Economic Forum 2015:








Mittwoch, 10. Juni 2015

KubuK live verfolgen

Am Montag 8. Juni 2015 war Grundsteinlegung für den neuen FHNW Campus KubuK, der 2019 in Betrieb gehen soll. Details dazu finden Sie im Artikel der BZ. Die Bautätigkeit auf dem neuen Campus-Areal hat jedoch schon letzten November mit den Tiefbauarbeiten begonnen. Zeitnah wurden auch Webcams installiert, die eine Live-Beobachtung der Entwicklungen aus drei verschiedenen Perspektiven ermöglichen. Auf http://www.kubuk.ch können die Live-Aufnahmen sowie einige weitere Informationen angeschaut werden. Etwa monatlich befliegt das Institut Vermessung und Geoinformation das Areal mit der eBee-Drohne und verarbeitet die Bildaufnahmen zu 3D-Punktwolken des Baufortschritts. Daraus wird ein Video generiert, das die Veränderungen über die Zeit zeigt – ebenfalls auf http://www.kubuk.ch. Die Herausforderungen rund um eine zeitgemässe Baufortschrittsdokumentation fliessen ausserdem in verschiedene Projekte und Studierendenarbeiten ein.
3D-Punktwolkenansicht des KubuK-Areals im April 2015

Webcam-Aufnahme des KubuK-Areals inkl. Wolkenphänomen im Januar 2015