Mittwoch, 21. September 2016

Institut Vermessung und Geoinformation FHNW (IVGI) BSc Geomatik und MSE Geomatics – Start Herbstsemester 2016

Alle Jahre wieder, Woche 38, das neue Studienjahr beginnt. Am Montag, 19. September 2016 begrüsste Ruedi Hofer, der neue Direktor der Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik FHNW (HABG), die neueintretenden Bachelor- und Master-Studierenden an der HABG. Darunter befanden sich auch 15 Männer und 3 Frauen, die ihr Studium im Bachelor of Science in Geomatik (BSc Geomatik) und 11 Studierende, die ihr Studium im Master of Science in Engineering MSE - Geomatics aufnehmen.
Aktuell studieren im Herbstsemester 2016 damit knapp 90 junge Menschen am IVGI!!

Wir heissen alle Studierenden (neu eingetreten oder weiter studierend) herzlich willkommen und wünschen einen guten Start ins Semester und viel Erfolg im Studium!

Alle Studierenden im Master of Engineering MSE in Geomatics am 19. September 2016
Der neue Leiter des IVGI S. Nebiker begrüsst beim Semesterstartapéro alle Studierenden am IVGI

Dienstag, 20. September 2016

Zwei neue Instrumente am IVGI

Auf Initiative der Dozentur 'Geodätische Messtechnik' entstanden in den Feinmechanischen Werkstätten am FHNW-Sitz Muttenz zwei neue Demonstrationsinstrumente (D), mit denen unsere Geomatik-Studierenden auf einfache Art und Weise Funktionsprinzip und Fehlfunktionen von Theodolit und Nivellierinstrument anschaulich erläutert werden können.
In einer kleinen Vernissage wurden die Instrumente vom Feinmechanikerteam (Georg Hasler (rechts) und Marco Testa (links) an die Dozentur 'Geodätische Messtechnik' (Reinhard Gottwald (mitte)) übergeben.

DTh01 - DemoTheodolit FHNW   
DNi01 - DemoNivellier FHNW

Freitag, 16. September 2016

Institutsanlass 2016 und Stabsübergabe IVGI-Leitung

Die diesjährige Institutsweiterbildungsveranstaltung führte uns nach Luzern, wo wir das Verkehrshaus besuchen und dabei aktuelle Projekte unseres Instituts live erleben konnten. Beim gemeinsamen Abendessen wurde die IVGI-Leitung feierlich übergeben.
Gestartet wurde der Institutsanlass am 1. September 2016 um 13:45 Uhr im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern. Dort stellte uns der Vizedirektor des Verkehrshauses Daniel Schlup mit viel Herzblut sein Museum vor. Roman Oberli, Geschäftsführer der AxonVibe AG und ehemaliger Absolvent unserer Hochschule, übernahm danach die Vorstellung der swissARena App, welche zusammen mit unserem Institut entwickelt wurde. Anschliessend gab uns This Oberhänsli als Projektpartner und Kurator einen ersten Ausblick auf den bevorstehenden Rundgang mit einer Augmentierung des historischen Dampfschiffs Rigi und der aktuellen Alptransit-Ausstellung als weitere Highlights.

Bild 1: Daniel Schlup bei der Präsentation des Verkehrshauses im Auditorium des Hans Erni Museums
Nach diesen Präsentation hiess es, ganz nach dem Motto des Verkehrshauses: "Erleben". In der SwissArena konnte auf einem spektakulären Orthofoto der gesamten Schweiz im Massstab 1:20'000 die neue swissARena App des IVGI auf Tablets oder dem eigenen Smartphone ausprobiert werden. Damit können beispielsweise die aktuellen Flugbewegungen oder das Wetter mittels Augmented Reality direkt auf dem Orthofoto angezeigt werden.

Bild 2: Erstaunlich wie viele Flugzeuge über der Schweiz unterwegs sind. Screenshot der swissARena App
Auch beim weltweit ältesten erhaltenen Glattdeck-Seitenraddampfer, der "Rigi" stand das austesten und erleben im Vordergrund. In ihrer 160-jährigen Geschichte wurde die Rigi für verschiedenste Anwendungen genutzt, welche unterschiedliche Aufbauten zur Folge hatten. Mit der Augmented Reality App aus einem Masterprojekt von Martin Abächerli und den Tablets konnten diese digital rekonstruierten Aufbauten direkt über dem realen Rumpf des Schiffes betrachtet werden.
Bild 3: Betrachtung des augmentierten Dampfschiffs Rigi mit dem Tablet
Bei der individuellen Besichtigung des weiteren Angebots des Verkehrshauses, stiess vor allem die Sonderausstellung zur NEAT auf grosses Interesse, nicht zuletzt dank den interessanten Anmerkungen unseres neuen Professors Dante Salvini, der das Projekt aus erster Hand kennt.
Vor dem Spaziergang entlang des Vierwaldstättersees zum Restaurant Rebstock, durften wir unter dem schattenspendenden Flugzeug "Coronado", einen erfrischenden Apéro geniessen.
Bild 4: Apéro im Innenhof des Verkehrshauses
Zwischen den Gängen des Abendessens dankte der abtretende Institutsleiter Reinhard Gottwald den bereits pensionierten oder unmittelbar vor der Pensionierung stehenden Professoren Beat Sievers und Stephan Gass, sowie Fredy Widmer für die langjährige und gute Zusammenarbeit. Gratulieren durfte er auch Reto Stibler für sein 20-jähriges Jubiläum am IVGI.
Der Höhepunkt stellte die Stabsübergabe der IVGI-Leitung dar. Nach 16 Jahren als Institutsleiter dankte Reinhard Gottwald dem neuen Leiter Stephan Nebiker für die Übernahme dieses wichtigen Amtes und überreichte symbolisch einen Schlüsselbund. 
Bild 5: Stephan Nebiker (l) und Reinhard Gottwald bei der Schlüsselübergabe
Sogleich übernahm Stephan Nebiker die Laudatio für den abtretenden Institutsleiter, der dem Institut als Dozent und Leiter des Bachelorstudiengangs noch ein Jahr erhalten bleibt. Die Laudatio war geschmückt mit interessanten Anekdoten aus dem Institutsleben von Reinhard Gottwald. Nicht zu vergessen sind die passenden und amüsanten Fotos zu den Geschichten. Neu im Team begrüsst wurden Dante Salvini als neuer Professor für Geodäsie und Navigation, Meinrad Huser als neuer Dozent für Recht und Christoph Hess als Kursleiter des neuen CAS 3D GEO.
Anschliessend konnten wir den spätsommerlichen Abend in gemütlicher Gesellschaft ausklingen lassen.

Montag, 5. September 2016

Römerfest 2016: Geomatik trifft Archäologie

Augusta Raurica virtuell und 360° – dank FHNW-Hightech

16'000 begeisterte Besucherinnen und Besucher begaben sich trotz Hitze am diesjährigen Römerfest Augusta Raurica auf eine Zeitreise in die Römerzeit. Das Institut Vermessung und Geoinformation (IVGI) der FHNW war mit einem viel bestaunten Stand mit dabei!

Stand am Römerfest und reger Austausch mit Bevölkerung
Mit viel Engagement boten die Mitarbeitenden des IVGI gemeinsam mit Geomatik-Lernenden aus der Region Basel spannende Einblicke in neuartige Geomatik-Anwendungen. So konnte das Publikum virtuell in die Römerstadt vor 2000 Jahren eintauchen. Mit Virtual Reality-Brillen konnte Gross und Klein während eines atemberaubenden Steigfluges 360° in alle Richtungen Blicke auf die Römerstadt werfen. Dabei musste sich nicht nur so manches Kind erst einmal festhalten!

Achtung Festhalten: Virtuelle Zeitreise in die historische Römerstadt
Achtung Festhalten: Virtuelle Zeitreise in die historische Römerstadt

Wer lieber am Boden bleiben wollte, konnte sich auf einen virtuellen Stadtrundgang begeben:
durch eine luxuriöse Römervilla schlendern, im Forum römischen Soldaten hinterher marschieren oder sich durch die Zentralthermen schwitzen.

Virtueller Stadtrundgang in Augusta Raurica vor 2000 Jahren
Viele Kinder nahmen auch mit Freude am Distanzmesswettbewerb teil. Um die ausgesteckte Distanz in Fuss abzuschätzen, durften sie in Römersandalen schlüpfen. Zu gewinnen gab es tolle Preise - u.a. zwei Laserdistanzmessgeräte (Leica DISTO D110).

Wettbewerb: mit Hilfe von Römersandalen Distanzen vermessen
Die 'Zeitreisenden' waren ausnahmslos begeistert und die Gelegenheit, Fragen zu stellen, wurde rege genutzt. Wir haben uns sehr gefreut über die vielen positiven Reaktionen, faszinierten Kinderaugen, spannende Gespräche und die einmalige Atmosphäre des Römerfestes. Wir hoffen, die vielfältigen Möglichkeiten der Geomatik der breiten Bevölkerung etwas näher gebracht und vielleicht die eine oder der andere gar von der Faszination Geomatik 'angesteckt' zu haben.

Spannende Gespräche und begeisterte Reaktionen des Publikums