Montag, 18. Dezember 2017

Public Release des Alters-Atlas

Am Freitag, 15. Dezember wurde nach einer langen und intensiven Projektphase der Alters-Atlas der FHNW öffentlich publiziert (siehe www.altersatlas.ch). Im Rahmen der Strategischen Initiative «Alternde Gesellschaft» wurde in Zusammenarbeit zwischen dem Institut Vermessung und Geoinformation HABG und dem Institut für Wirtschaftsinformatik HSW eine interaktive Informations-Plattform Alters-Atlas konzipiert und umgesetzt. Diese steht nun via Internet einer Vielzahl von Nutzerinnen und Nutzern zur Verfügung.
Mit dem Alters-Atlas wurde das Ziel verfolgt, den Altersstrukturwandel in seinen sozialräumlichen und lebenslagenspezifischen Dimensionen, z.B. der Altersgruppenverteilung oder demographischen Entwicklung, mittels einer ‚Landkarte der alternden Gesellschaft’, insbesondere für die Trägerkantone der FHNW: Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn, visuell darzustellen. Dabei war der Anspruch die erläuternden und verknüpfenden Dimensionen der Altas-Tradition zu übernehmen, aber etwas weg zu kommen vom Image des dicken verstaubten Bibliothekbuchs, das manchen Atlanten scheinbar anhaftet.
Abbildung 1: Startseite des Alters-Atlas.
Die Startseite des Alters-Atlas ermöglicht verschiedene Einstiege in das Thema «Alternde Gesellschaft», nämlich über die sogenannten Lebenslagen oder über verschiedene Themen und Schlagwörter (Tags). Es kann jedoch auch eine zufällige Information aufgerufen oder nach spezifischen Begriffen gesucht werden. Unabhängig vom Einstieg sind die Inhalte dahinter als «Karten» konzipiert, die sich mit Titel, einer Visualisierung und einer kurzen Beschreibung mit jeweils einem Thema beschäftigen.
Abbildung 2: Beispiel einer «Karte» zur Entwicklung des Bildungsstandes älterer Menschen – inkl. Navigation zu weiteren Karten rechts oben.
Die Karten wurden zu einem Netzwerk von Informationen verknüpft, so dass entlang der Verbindungen inhaltliche Geschichten erzählt werden können. Aber auch eine freie Erkundung der Inhalte innerhalb des Netzwerks ist möglich. Die Verknüpfungen einer Karte werden jeweils oben rechts im Fenster als Teil des Netzwerks dargestellt. Dieser Ausschnitt des Netzwerks dient direkt der Navigation zwischen den Karten, wobei die grüne Linie die empfohlene Geschichtenlinie widerspiegelt und alle darunterliegenden Titel Verbindungen zu thematisch verwandten Karten sind.

Abbildung 3: Typische Diagrammarten im Alters-Atlas.
Ein weiterer Anspruch an den Alters-Atlas war, dass er Inhalte aus verschiedenen Datenquellen darstellen soll. Diese Quellen sind der Alters-Survey, weitere Projekte der SI Alternde Gesell-schaft sowie statistische Daten, wie z.B. vom Bundesamt für Statistik. Da die Datengrundlage sehr unterschiedlich ist, wurden mehrere Diagrammtypen (Abbildung 3) definiert, so dass qualitative und quantitative Daten visualisiert werden können.

Nach dieser kurzen Einführung in den Alters-Atlas wünschen wir Ihnen frohes Erkunden!
http://www.altersatlas.ch/

Donnerstag, 14. Dezember 2017

Zukunftstag 2017 – 86 Schülerinnen und Schüler zu Besuch an der FHNW in Muttenz

Im Rahmen des nationalen Zukunftstags am 9.11.2017 wurden am Standort Muttenz sieben ganztägige Workshops für Mädchen angeboten, die alle bis auf den letzten Platz ausgebucht waren. Mit viel Begeisterung und Staunen wurden Roboter gebaut, Brücken konstruiert, leuchtende Flüssigkeiten pipetiert und eigene Webseiten entworfen. Neu dabei waren zwei Workshops zum Thema Licht und Recycling & Ressourcen.
Im Geomatik-Workshop durften die Mädchen kreativ werden beim Darstellen von Lärmkarten 
Im Geomatik-Workshop konnten die 5.-7. Klässlerinnen ihre eigenen Lärmkarten visualisieren, wobei einige Kunstwerke entstanden. Am Nachmittag war exaktes Vermessen und ‘5erli’-Suchen angesagt. Einen Einblick in die Geoinformatik erhielten die Mädchen im Informatik-Workshop. Hierbei durften sie mit der Programmiersprache Python ihre erste kleine Anwendung programmieren.
Der Nachmittag im Geomatik-Workshop war dem Vermessen gewidmet
Ihre erste Programmiersprache (Python) konnten die Schülerinnen im Informatik-Workshop lernen.
Die Mitarbeitendenkinder durften sich am Zukunftstag auch wieder über ein abwechslungsreiches Programm von Photogrammetrie über Architektur bis hin zu Energie und Nachhaltigkeitsfragen freuen.
Kinder von Mitarbeitenden im Architekturworkshop
Somit belebten am Zukunftstag 2017 86 Schülerinnen und Schüler die FHNW in Muttenz und belohnten alle Helferinnen und Helfer mit begeisterten und wissbegierigen Kinderaugen.