Mittwoch, 3. Oktober 2018

Diplomfeier 2018 an der Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik

Am 28. September 2018 erhielten alle erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen der Bachelor- und Masterstudiengänge der Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik ihre Diplome. Die Abschlussfeier fand zum ersten Mal in der Aula des neuen Campus Muttenz der Fachhochschule Nordwestschweiz statt. In der Festansprache würdigte Herr David Leuthold, pool Architekten, die Fähigkeiten und Leistungen von Bauingenieurinnen und Bauingenieuren, von Architekten und Architektinnen sowie von Geomatikingenieurinnen und Geomatikingenieuren anhand eindrücklicher Beispiele entlang einer Zugreise von Zürich nach Mailand – vom Tunnelbau über die notwendige Präzision für das Zusammentreffen zweier Tunnelanstiche bis zum eindrücklichen Kuppelbau des Hauptbahnhofs in Mailand. Musikalisch wurde die Feier vom Basler Celloquartett umrahmt.
Im Studiengang ‘Bachelor of Science in Geomatik FHNW’ erhielten in diesem Jahr die folgenden Studierenden ihr Diplom: Moris Berchtold, Sebastian Biderbost, Manuel Dietwyler, Nicole Furrer, Stefan Hochuli, Stefan Hüssy, Jakob Hütter, Daniel Kägi, Julian Kölliker, Jan Kündig, Micha Meier, Lucia Meneghin, Jonas Meyer, Ursina Pünter, Fabian Rechsteiner, Rafael Schertenleib, Ramon Sieber, Oliver Stäuble, Dimitri von Arx, Marc Vögele, Adrian Weber und Dominik Wisler.
Die Diplomierenden BSc Geomatik 2018
Im Studiengang ‘MSE Master of Science FHNW in Engineering – Vertiefung Geomatics’ schlossen die folgenden Studierenden erfolgreich ab: Remo Ackermann, Philippe Brand, Thomas Gerzner, Marco Graf, Samuel Hirsbrunner, Fabian Hug, Luzi Jehle, Adrian Meyer, Nico Rohr, Pascal Schär, Maria Schönholzer, Jonathan Senn, Pascal Stucki und Claudia Zbinden.
... und die Diplomierenden MSE Vertiefung Geomatics 2018
Für besondere Leistungen wurden sechs Absolventinnen und Absolventen ausgezeichnet. Den Leica-Preis für sehr gute Studienleistungen und eine sehr gute Bachelor-Thesis erhielten Stefan Hochuli und Jonas Meyer. Mit dem sia Basel Preis für eine sehr gute und innovative Bachelor-Thesis wurde Daniel Kägi gewürdigt. Ursina Pünter wurde mit dem GEO+ING/STV Preis für gute Studienleistungen und besonderes persönliches Engagement ausgezeichnet. Den Swiss Engineering Award für den gesamthaft besten Abschluss im Bachelor-Studiengang Geomatik erhielt Micha Meier. Für den gesamthaft besten Abschluss im Master-Studiengang wurde Marco Graf mit dem ALLNAV AG Award ausgezeichnet.
Nach der Diplom- und Preisübergabe fand im Foyer ein Apéro-Riche statt. In ausgelassener Atmosphäre konnten sich die frisch Diplomierten, Angehörige und Dozierende unterhalten und auf den Erfolg anstossen. Der gelungene Anlass fand seinen Ausklang in der Lounge im 12. Stock.
Wir gratulieren allen Absolventinnen und Absolventen und vor allem auch denjenigen mit einer Auszeichnung ganz herzlich zum Abschluss des Studiums und ihrem Erfolg und wünschen für die weitere berufliche Laufbahn alles Gute!

Donnerstag, 27. September 2018

Semesterstart Herbstsemester 2018 am IGEO


Der neue Campus Muttenz ist bereit für die Studierenden
 Alle Jahre wieder, Woche 38, das neue Studienjahr beginnt. Doch dieses Jahr ist es ein ganz besonderer Semesterstart. Wir dürfen die neuen und bisherigen Studierenden im neuen Campus Muttenz begrüssen. Dank dem unermüdlichen Einsatz von verschiedenen Seiten ist am 17. Sep-tember 2018 alles bereit für die fast 4000 Studierenden, die in den neuen Campus einziehen.
Die Studierenden werden im eindrücklichen Eingangsbereich von Bildungslotsen empfangen und in das neue Gebäude eingeführt. Eine weitere willkommene Orientierungshilfe bot die am IGEO mitentwickelte «FHNW Campus Muttenz» App.
Die Studierenden im Master of Science in Engineering MSE an der HABG
Der Semesterstart der Neueintretenden im Studiengang BSc Geomatik findet gemeinsam mit den anderen Studienrichtungen an der Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik statt. Nach einer Begrüssung durch den Direktor der Hochschule Ruedi Hofer, wird der neue Campus Muttenz in einigen Fachreferaten erklärt und anschliessend in einer Gebäudebegehung live vorgestellt.
Wir heissen die 15 neueintretenden Bachelorstudierenden und die drei Studierenden, die ihr Studium im Master of Science in Engineering MSE in Geomatics aufnehmen ganz herzlich willkommen bei uns am Institut und wünschen ihnen und allen bisherigen Studierenden einen guten Start ins Semester und viel Erfolg im Studium.


Der Institutsleiter Prof. Dr. Stephan Nebiker begrüsst alle IGEO-Studierenden im neuen Campus Muttenz

Mittwoch, 12. September 2018

Wurfweitenmessung am Grossen Meeting für die Kleinen

Am Sonntag, dem 09. September 2018 war es wieder soweit: “Das Grosse Meeting für die Kleinen“ fand wieder im Leichtathletik-Stadion Schützenmatte in Basel statt. Anlässlich der 40. Durchführung zeigte sich das Wetter an einem der grössten Schweizer Schüler-Meetings mit rund 400 Teilnehmern von seiner besten Seite, was zu idealen Wettkampfbedingungen führte.
U12 Athletin im Einsatz
Der Leichtathletikclub Basel hat sich zum Ziel gesetzt, den jungen Athletinnen und Athleten die besten Voraussetzungen für faire und sportliche Wettkämpfe zu schaffen. Daher führte auch dieses Jahr ein Team des IGEO die Wurfweitenmessungen in den Disziplinen Diskus und Speer durch. Dabei wurde die Leica MS60 sowie die von der Leica Geosystems AG zur Verfügung gestellte Software «Athletics» eingesetzt. Mithilfe der Messausrüstung konnten die Wurfweiten in Zusammenarbeit mit dem Kampfrichterteam in Sekundenschnelle präzise und zuverlässig bestimmt werden.
Die MS60 mit App ‘Athletics‘ im Einsatz
Unter anderem dank dem am Nachmittag auffrischenden Gegenwind erreichten die Wettkämpferinnen und Wettkämpfer im Alter von 10 bis 14 Jahren beachtliche Wurfweiten von 39 Meter im Speer und 37 Meter im Diskus.
Die angebotenen IGEO-Massstäbli und FHNW-Bleistifte sowie die Broschüre “Theo und Geolina“ waren bei den rund 130 Werferinnen und Werfer sehr begehrt. Hoffentlich konnten wir auch damit den Schülerinnen und Schüler die Geomatik etwas näherbringen und in einigen Jahren ein paar von Ihnen als FHNW-Studierende an unserem Institut begrüssen.
Das Leica Miniprisma GMP111 im Einsatz


Montag, 27. August 2018

Umzug des IGEO am 13./14. August 2018 – eine logistische Herausforderung

Am 13. und 14. August war es soweit: nach monatelangen Vorbereitungen konnten des Institut Geomatik (IGEO) und das Institut Digitales Bauen (IDIBAU) in den neuen FHNW Campus Muttenz umziehen. Total wurden 41 Paletten, 108 Kartonschachteln, diverses Mobiliar sowie schwere Messeinrichtungen (bspw. Kollimatoren) durch eine externe Umzugsfirma fachgerecht transportiert. Mit dem Bezug der neuen Räumlichkeiten wurden auch die bisherigen persönlichen Arbeitsplätze aufgelöst und ein modernes Open Space Bürokonzept mit flexiblen Arbeitsplätzen und verschiedenen für die unterschiedlichen Arbeitssituationen eingeführt.

Während der letzten 6 Monaten wurde Material am alten Standort (Gründenstrasse) inventari-siert, in Paletten oder Schachteln verpackt oder fachgerecht entsorgt. Eine Herausforderung war sicherlich, dass die Materialausleihe und der Studienbetrieb bis nach dem GeoForum 2018 vollumfänglich gewährleistet wer-den musste. Im Anschluss an das GeoForum ging es darum, Bildschirme an die neuen Arbeitsplätze zu verteilen, Paletten zu beladen und anzuschreiben sowie Projektordner und Dokumentationen zentral zu sammeln. Am Freitag vor dem Umzug wurden schliesslich die persönlichen Arbeitsplätze komplett abgeräumt, Kisten und Paletten beschriftet, Bildschirme inklusive Kabel fein säuberlich verpackt sowie diverse Kleinarbeiten vorgenommen.
Abbildung 1: Paletten bereit für den Umzug.
Abbildung 2: Auch zu entsorgen gab es viel.
Am ersten Umzugstag wurde als erstes die Büroräumlichkeiten gezügelt, anschliessend erfolgte ein erster Teil des Materiallagers im Keller. Parallel dazu wurden die Arbeitsplätze mit den Bild-schirmen und Dockingstationen durch eine externe Firma fachmännisch installiert. Am zweiten Umzugstag erfolgt der Umzug des restlichen Materials aus den Kellerräumlichkeiten. Der Grossteil der Mitarbeitenden arbeitete während des Umzuges im Home Office ungestört weiter.
Abbildung 3: Alles ist bereit für den Bezug der neuen Büroräumlichkeiten.
Am Mittwoch wurden sämtliche Mitarbeitenden pünktlich um 09:00 im Rahmen eines «Welcome-Znüni» mit Kaffee und Gipfeli in den neuen Institutsräumlichkeiten im 10. Stock begrüsst. Anschliessend wurden die Büro-Knigge im neuen Open-Office erläutert, welche ein Team von Institutsmitgliedern erarbeitet hatte. Schliesslich wurden wichtige Informationen und Aufträge zum Hochfahren des Instituts-Betrieb weitergegeben. Nach dem Bezug der persönlichen Schränke und der neuen Tastaturen / PC-Mäuse konnte in Kürze «normal» weitergearbeitet werden.

Nach und nach werden nun alle Kartonschachteln und Paletten geleert, Schränke beschriftet und der Betrieb langsam hochgefahren. Bis der Umzug komplett abgeschlossen werden kann, dauert es jedoch sicherlich noch eine Weile. Beispielsweise werden derzeit noch Schränke im Keller ein-gebaut, Schulungsräume verkabelt oder Arbeitsplätze installiert. Ziel ist jedoch, pünktlich auf Semesterstart sämtliche Umzugs- und Einrichtungsarbeiten abzuschliessen, damit am 17. September unsere Studierenden das Herbstsemester im spektakulären neuen Campus in Muttenz in Angriff nehmen können.

Montag, 13. August 2018

Geomatik unterrichten in Singapur





In Zusammenarbeit mit dem Bildungszentrum Geomatik Schweiz und der Singapore Land Authority fand im Juli ein erster, 4 tägiger Ausbildungskurs zur 3D Datenerfassung in Singapur statt.
Das interaktive Kursprogramm, bestehend aus Unterrichtseinheiten, praktischer Anwendung von Laserscanning und Photogrammetrie und Diskussionsrunden zu aktuellen Fragestellungen der Geomatik, wurde von Prof. Dr. David Grimm erarbeitet und vor Ort unterrichtet. 
Prof. Dr. David Grimm der FHNW am Unterrichten in Singapur 

 Der Kurs wurde mit organisatorischer Unterstützung des FCL Digital Underground Team am Singapore-ETH Centre durchgeführt. Die im Kurs eingesetzten Laserscanner wurden von Leica Geosystems Singapur zur Verfügung gestellt.
Vom internationalen Austausch profitieren letztlich auch die Geomatik Studierenden der FHNW, indem die Erfahrungen und Erkenntnisse aus Singapur in den Unterricht einfliessen.


Copyright der Bilder: ETH Zürich

Mittwoch, 1. August 2018

GeoForum 2018


Im Rahmen des GeoForums 2018 stellten die 19 Diplomierende im Bachelorstudiengang Geomatik ihre Bachelorthesen vor interessiertem Publikum vor. Mit Kurzpräsentationen wurden den zahlreich erschienenen Zuhörerinnen und Zuhörern die beeindruckenden Resultate aus den vergangenen acht Wochen Arbeit präsentiert.

Präsentation der Bachelor-Theses im Auditorium der FHNW in Muttenz
Neben klassischen Aufgaben der Ingenieursvermessung, wurden mehrere Arbeiten im Bereich der Geoinformatik durchgeführt: von Präzisions- und 3D-Vermessung über Augmented und Virtual Reality Applikationen bis hin zu Deep Learning Anwendungen.

Die Bachelorarbeitsthemen deckten einmal mehr eine breite Palette an Themen aus dem Bereich der Geomatik ab. Interessierte finden online Zusammenfassungen der Bachelorarbeiten hier 

Nach Abschluss der Präsentationen, welche zum letzten Mal in der Aula an der Gründenstrasse stattfand, folgte ein Apéro riche, der freundlicherweise von der Firma HEXAGON Safety and Infrastructure gesponsert wurde.

Apero riche gesponsert durch die Firma HEXAGON
In entspanntem Rahmen konnte das Publikum in der Posterausstellung brennende Fragen direkt mit den Diplomierenden diskutieren und die entwickelten Applikationen selbst ausprobieren.


Hands-on bei der Posterausstellung der Bachelorarbeiten

Mittwoch, 25. Juli 2018

Geomatik Summer School 2018

Bereits seit 10 Jahren findet jeweils im Sommer die beliebte Geomatik Summer School am Institut Geomatik der Fachhochschule Nordwestschweiz in Muttenz statt. Dieses Jahr führten wir die Summer School am 24. Juli durch. Wir konnten den Teilnehmenden ein spannendes und abwechslungsreiches Tagesprogramm bieten. Unter anderem erlebten sie eine Live Demo unseres BIMAGE-Backpack’s. Ein weiterer Programmhöhepunkt war der Drohnenflug, für den natürlich vorgängig eine Flugplanung erstellt werden musste. Das diesjährige Zielobjekt war der neue FHNW Campus Muttenz, welchen wir Mitte August beziehen werden.
Summer School Teilnehmende am Drohnen fliegen.
Nach dem Mittagessen im neuen Campus, boten wir den Teilnehmenden eine Führung durch das neue Gebäude bis hinauf zur Messplattform auch dem Dach, die nebenbei eine grandiose Aussicht bietet.
Aussicht von der Messplattform des neuen Campus, im Hintergrund der alte Campus Muttenz.
Am Nachmittag wurden die Befliegungsdaten ausgewertet, und anschliessend eine Augmented-Reality-App erstellt, in der eine virtuelle Drohne um das zuvor aufgenommene und prozessierte Modell des neuen Campus fliegt. Die erstellte 3D Szene lässt sich mittels neuester AR Technologie irgendwo auf dem Boden platzieren.


Resultat der diesjährigen Summer School: Eine virtuelle Drohne fliegt um den neuen Campus Muttenz.
Die Teilnehmenden der diesjährigen Geomatik Summer School konnten einen kompletten Workflow von der Flugplanung, über den Drohnenflug, die Auswertung bis zur Erstellung einer Augmented-Reality App miterleben.
Wir freuen uns bereits darauf, nächstes Jahr im neuen Campus die Geomatik Summer School 2019 durchzuführen.

Donnerstag, 21. Juni 2018

Masterforum 14.06.2018

Studiengangsleiterin Prof. Dr. Susanne Bleisch macht die Einführung in das MasterForum
Das zweite Masterforum 2018 wurde am Institut Geomatik IGEO dem 14. Juni 2018 durchgeführt. Zehn Masterstudierende präsentierten ihre Arbeit vor einem zahlreich erschienen Publikum. Nebst Mitstudierenden, Ehemaligen, Mitarbeiter und Betreuer des Instituts, waren auch viele auswärtige Gäste und Projektpartner der Abschlussarbeiten vertreten.
Interessierte Zuhörer in der Aula
Die zehn Präsentationen fächerten die Vielfalt der Geomatik in ihrer ganzen Breite auf:
•    Scan-to-BIM for Infrastructure (Marco Graf)
•    Kinematisches Tracking für Echtzeitanwendungen (Jonathan Senn)
•    Tiltpole für TPS (Samuel Hirsbrunner)
•    Echtzeit-Ausgleichung von Geomonitoring-Netzen (Nico Rohr)
•    Geomonitoring - Auswertung mittels Kalman-Filter (Pascal Schär)
•    Analyse von Aktivitäts- und Bewegungsdaten von älteren Menschen (Claudia Zbinden)
•    Image Based Provisioning für grosse CityGML-basierte 3D-Stadtmodelle (Remo Ackermann)
•    Exploting Large Scale GIS Vector Date in Unity-Based AR Applications (Maria Schönholzer)
•    Augmented Reality Anwendungen in der Energieversorgung (Luzi Jehle)
•    Wildtier-Monitoring mit UAVs (Adrian Meyer)
Die Ergebnisse der Masterthesen werden als Poster und Video auf folgender Webseite aufgeschaltet werden: (ab Anfang Juli)


Unsere MSE Absolvierenden v.l.n.r: Adrian Meyer, Pascal Schär, Claudia Zbinden, Nico Rohr, Marco Graf, Jonathan Senn, Remo Ackermann, Samuel Hirsbrunner, Maria Schönholzer, Luzi Jehle

Anschliessend an die erfolgreiche Vorträge konnte man gemeinsam mit den Diplomierenden am Apero, offeriert von der Firma Leica Geosystems AG, auf die zukünftige berufliche Laufbahn anstossen. In der begleitetenden Posterausstellung mit Exponaten, demonstrierten die Diplomierenden eindrücklich Ihre entwickelten Lösungen und boten Raum für angeregte Diskussionen.


Diskussionen an den Posten


Mittwoch, 20. Juni 2018

Studierende berichten: GeoSummit 2018


von Fricker Lea

Am GeoSummit 2018 war besonders ein Wort immer wieder in aller Munde: Digitalisierung. Und zwar in allen Bereichen! Die Rede war auch vom mentalen, digitalen und physischen Raum, welche alle drei mit dem sozialen Raum zusammenhängen. Die Digitalisierung betrifft eben nicht nur den digitalen Raum, sondern auch alle anderen.
Desweiteren ist mir aufgefallen, dass gewisse Stände besonders viele Leute anlockten: Alles, was dreidimensional war, begeisterte gerade auch die Jugendlichen am GeoSummit. Virtual und Augmented Reality, 3D-Drucker, 3D-Modelle mit Drohnenaufnahmen kreiert, 3D-Maps, 3D-Flugsimulatoren ... Ich habe mich gefragt, was genau so faszinierend daran ist und vor allem auch, ob diese Faszination begründet ist. Sind dreidimensionale Anwendungen wirklich besser als zweidimensionale? Können wir den immensen Informationsgewinn überhaupt gewinnbringend einsetzen? Oder überfordert uns diese neue Welt nur? Gehen die essentiellen Informationen einer Karte oder eines Modells in der dritten Dimension nicht in der Faszination für die Animation unter? Nun es kommt eben darauf an, wie wir damit umgehen - wie lernfähig wir sind und vor allem, ob wir bereit sind, uns damit zu beschäftigen! Ich konnte diese Fragen für mich nicht abschliessend beantworten, denn ich denke die Antwort liegt in der Gesellschaft - bei uns allen.


von Lutz Nicolas,  Daniel Weber, Samuel Stamm

Der #GEOSummit2018 steht unter dem Titel "Der digitale Lebensraum". Am schweizerischen Kongress der GEO-Welt treffen sich von Fachpersonen bis Lernende um sich auszutauschen, zu vernetzen, Chancen und Lösungen zu besprechen.
Weltweit und rund um die Uhr werden #Geoinformationen erfasst, genutzt und verarbeitet. Die GEO-Branche bringt aus verschiedenen Bereichen wie beispielsweise #machinelearning, #AR, #VR und #BigData einen grossen Wissenspool mit. Dieses Know-How kann und sollte für das Vorantreiben und Lenken der #Digitalisierung verwendet werden.
#FHNW #IGEO #G2016 #GeoSchoolDay #GeoNight #ExpoBern #OpenData #networking #lifelonglearning




Das G4 am GeoSummit 2018


Dienstag, 19. Juni 2018

IGEO an der GEOSummit 2018

Das Institut Geomatik war in vielen Hinsichten am GEOSummit 2018 beteiligt. Der GEOSummit ist der grösste Geoinformations- und Geomatik-Kongress der Schweiz und dient in vielen Hinsichten der Vernetzung, des Wissenstransfers und der Inspiration. Die Veranstaltung fand vom 5. – 7. Juni in Bern statt.

Workshop Machine Learning in der Geomatik


Am ersten Tag der GEOSummit fanden Workshops statt. Das Institut Geomatik gab während drei Stunden einen Einblick wie künstliche Intelligenz im Bereich der Geomatik angewendet wird. Die zahlreichen Besucher und Besucherinnen hatten die Gelegenheit unter Anleitung ein neuronales Netzwerk mit Daten aus der Arealstatistik der Schweiz auf dem eigenen Rechner zu trainieren und auf neue Daten anzuwenden. Um das grosse Potential von Deep Learning in Kombination mit Bilddaten aufzuzeigen wurden auch Studierendenprojekte präsentiert.
Alles ist bereit für den Machine Learning Workshop am GeoSummit 2018




Unter der Workshop Leitung von Prof. Dr. Denis Jordan werden Anwendungspotentiale und Herausforderungen anschaulich präsentiert.

Messe / FutureLab

Der grosszügige Messestand des IGEO befand sich dieses Jahr im FutureLab. Dies ist ein Bereich der Messe, wo innovative Technologien für die Besucherinnen und Besucher erlebbar gemacht werden. Das Institut präsentierte die Livemap Switzerland. Ein Projekt, dass an der Fach-hochschule zusammen mit dem Verkehrshaus initiiert wurde und jetzt durch die Firma Axon Vibe weiterentwickelt wird. Mit dieser Anwendung lassen sich zusätzliche Informationen zum Ort auf dem Orthophoto über den Bildschirm des Smartphones abrufen. Der Benutzer oder die Benutzerin kann auf diese Weise das aktuelle Wetter, den Bahn- und Flugverkehr oder die Namen von Bergen und Seen ermitteln.
Wird Augmented Reality schon bald im Militär eingesetzt? Bundesrat und Chef des VBS Guy Parmelin erkundigt sich nach der Funktionsweise der Livemap Switzerland.

GeoSchoolDay

Um bereits die Jüngsten für die Geomatik und räumliche Daten zu begeistern, fand erneut ein GeoSchoolDay statt. Klassen der Stufen Sek I und Sek II konnten daran teilnehmen. Die 450 Schüler und Schülerinnen durchliefen einen Parcours mit Modulen an 35 Minuten. Auch bei unserem Messestand kamen sie vorbei und konnten die Livemap Switzerland erkunden. Sie lernten dabei wie Augmented Reality, die Technologie hinter der Livemap-App, funktioniert.
Die Schüler und Schülerinnen lösen am GeoSchoolDay ein Kreuzworträtsel über und mit der Hilfe der Livemap Switzerland.

Kongress und Posterwettbewerb

Neben der Messe fand der Kongress mit verschiedenen Fachvorträgen statt. Die Fachvorträge wurden nach Themengebiet zu Tracks gruppiert. Prof. Dr. Susanne Bleisch hatte das Vergnügen den Track «Visualisierung und Augmented Reality – mehr sehen …» zu moderieren.
Das eingereichte Poster über den Alters-Atlas (http://www.altersatlas.ch/) von Susanne Bleisch und Adriana Zanda erreichte am Posterwettbewerb den dritten Platz und wurde prämiert.
Das IGEO Poster über den Alters-Atlas erhielt von den Messebesuchern viele Smileys.

Selfie mit Auszeichnung

Micha Meier, BSc in Geomatik – Student im 6. Semester, holte im Fotowettbwerb der Ingenieur-Geometer Schweiz IGS und der Fachleute Geomatik Schweiz FGS mit dem untenstehenden Foto den ersten Preis. Herzliche Gratulation!
«Periodische Nachführung Appenzeller Hinterland» von Micha Meier.

Donnerstag, 31. Mai 2018

Wichtige Überwachung des Bergsturzgebietes

In den vergangenen Jahren hat sich das Bergsturzgebiet "Schwanderbärgli" in Schwanden bei Brienz stetig um einige Zentimeter pro Jahr in Richtung Tal bewegt. Sind die Bewegungen weiterhin konstant? Haben Sie zugenommen? Wenn Ja, wieviel und wie ist das Verhalten in den verschiedenen Zonen des Bergsturzgebietes? Diesen Fragen gingen 9 Studierende der FHNW und 3 Gast-Studierende der HTW Dresden vom 14. – 25. Mai 2018 nach. Im Rahmen des Blockkurses Ingenieurgeodäsie vertieften die Studierenden Ihr Können und Wissen im Bereich von Deformationsmessungen anhand dieses realen Ausbildungsprojektes im Auftrag der Gemeinde Schwanden b. Brienz.
Die neue MS60 im Einsatz bei der Schwergewichtsmauer «In Brichen»
Mittels umfangreichen Messungen und verschiedenen Methoden wurde ein geodätisches Netz in einem topographisch anspruchsvollem Gebiet gemessen, um aus den resultierenden dreidimensionalen Koordinaten und dem Vergleich mit den Vorjahren das Langzeitverhalten des Rutschgebietes zu überprüfen. Dieses umfasst eine Grundfläche von 30 ha und einer Masse von rund 7 Mio. m3; das entspricht einem Volumen von der Fläche eines Fussballfeldes, 800 m hoch. In der Datenerfassungs-Woche standen vor allem die weitgehend selbstständige und umfangreiche Planung, die korrekte Ausführung der Messungen, die gute Teamarbeit und Kommunikation zwischen den Gruppen sowie die sorgfältige Aufbereitung und Dokumentation der Daten im Vordergrund.
Präz.-Niv. mit Trimble DiNi03 in herrlicher Umgebung
Es kamen modernste Messtechnologien wie die neue Multistation MS60 von Leica Geosystems AG für die tachymetrischen Messungen, das DiNi03 von Trimble für geometrische Präzisionshöhenmessungen, sowie das GNSS-System Viva zum Einsatz, wo nebst GPS und GLONASS erstmals auch das inzwischen vorhandene Satellitennavigationssystem Galileo verwendet werden konnte.
Konfiguration der GNSS-Empfänger GS14
Zusätzlich wurde im Gebiet "In Brichen" unterhalb der im Gelände deutlich sichtbaren Ägerdi-Spalte die Schwergewichtsmauer mittels vier MS60 gescannt. In der zweiten Woche erfolgte die Projektauswertung an der FHNW in Muttenz, um die Daten auszuwerten, zu analysieren und zu dokumentieren. Erste Resultate zeigen eine weiterhin stetige Verschiebung des Rutschgebietes von 2 bis 3 cm pro Jahr. Die Resultate der detaillierteren Auswertung und Analyse sowie deren graphische Darstellung werden im Laufe diesen Sommers auf der projekteigenen Webseite http://web.fhnw.ch/habg/projekte/schwanden/ publiziert.
Klasse G2015 – Das Messteam
Mit dabei waren: (stehend v.l.n.r.) Schuler Selina, Kägi Daniel, Sieber Ramon, Weber Adrian, Biderbost Sebastian, (knieend) Meneghin Lucia, Furrer Nicole, Meier Micha, Pünter Ursina (FHNW Muttenz), sowie Görke Michael, Jakobi Benedikt, Zehrfeld Conrad (HTW Dresden) und als Projekt- und Kursleiter Peter Mahler (nicht auf dem Bild).