Montag, 21. Oktober 2019

Studienabschluss – Diplomfeier 2019 an der Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik

Die Zeit läuft - auch während des Studiums - und plötzlich ist er da, der Zeitpunkt wo alle Prüfungen geschrieben und Arbeiten abgegeben und bewertet sind, der Studienabschluss. Am 27. September 2019 haben sich die ehemaligen Studentinnen und Studenten der Bachelor- und Masterstudiengänge der HABG, die im Herbstsemester 2018 oder im Frühlingssemester 2019 ihr Studium beendet haben, nochmals in Muttenz versammelt. Professor Ruedi Hofer, Direktor der HABG, und Christina Klausener, Leiterin Marketing und Kommunikation der Hochschule führten durch die Diplomfeier im Campus Muttenz. Die Festrede wurde von Judit Solt, Chefredaktorin der Schweizerischen Bauzeitung TEC21 gehalten. Frau Solt erinnerte sich an ihre eigene Studienzeit und ermunterte die Absolventinnen und Absolventen den Moment zu geniessen und den Studienabschluss zu feiern, dann aber weiter zu lernen, z.B. mit einem Masterstudium. Anschliessend erhielten die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen ihre Diplome. Eine Preisträgerin und zwei Preisträger aus dem Bachelorstudiengang Geomatik wurden für ihre Bachelorarbeiten und Studienleistungen mit Auszeichnungen von Berufsverbänden und Praxispartnern geehrt.
Die Diplomierten BSc Geomatik 2019

Im Studiengang «Bachelor of Science in Geomatik FHNW» erhielten 14 Absolventinnen und Absolventen ihr Diplom: Manuela Ammann, Nadine Biland, Fabian Casutt, Lea Fricker, Mario Huber, Marco Kunz, Nicolas Lutz, Fabian Müller, Selina Schuler, Dominik Schweizer, Samuel Stamm, Géraldine Studemann, Kevin Uebelhart und Daniel Weber.

Im Studiengang «MSE Master of Science FHNW in Engineering – Vertiefung Geomatics» erhielt Mirco Wedel sein Diplom.

Den Leica-Preis für sehr gute Studienleistungen und eine sehr gute Bachelor-Thesis erhielt Lea Fricker. Mit dem sia Basel Preis für eine sehr gute und innovative Bachelor-Thesis wurde Marco Kunz gewürdigt. Nicolas Lutz wurde mit dem GEO+ING/STV Preis für gute Studienleistungen und besonderes persönliches Engagement ausgezeichnet. Nach der Diplom- und Preisübergabe fand im Foyer ein Apéro-Riche statt. Dort konnten sich die frisch Diplomierten, Angehörige und Dozierende unterhalten und auf den Erfolg anstossen. Der gelungene Anlass fand seinen Ausklang in der Lounge im 12. Stock.

Wir gratulieren allen Absolventinnen und Absolventen und vor allem auch denjenigen mit einer Auszeichnung ganz herzlich zum Abschluss des Studiums und ihrem Erfolg und wünschen für die weitere berufliche Laufbahn alles Gute!


Weitere Bilder und die Preisträgerinnen und Preisträger aller HABG Studiengänge sind auf https://www.fhnw.ch/de/die-fhnw/hochschulen/architektur-bau-geomatik/stories-news/wir-gratulieren-97-studentinnen-und-studenten-erhielten-ihr-diplom zu finden.

Mittwoch, 9. Oktober 2019

Studierende berichten: Angst ein Studium in Angriff zu nehmen?

Wie kommt ein Bündner Bergler auf die Idee seine Heimat zu verlassen? Möchte er den Talkoller vermeiden oder sucht er das Nebelmeer, weil ihm die Kondensstreifen der Flugzeuge zu wenig sind? Eine solche Entscheidung kann auch von Ängsten abhängig sein. Welche diese sind und wie ich diese überwunden habe, will ich euch in diesem Blog beschreiben.

«Muttenz, was soll man dort nur machen!»

«Wo gibt’s dort Schnee?»


«Zugfahrt durch die halbe Schweiz!»

«Ich kenne doch niemand dort!»


Diese Gedanken kamen mir während der Einschreibung an der Fachhochschule auf, als die Idee mit dem Studium konkret wurde.
Die grösste Angst war, bei was für Leuten werde ich wohl in der WG landen. Zum Glück kenne ich einen Einheimischen, der den Schritt ins Dreiländereck Basel bereits wagte, und mir das wärmstens empfehlen konnte. Nebenbei vermittelte er mir sogar noch eine WG die noch einen «Vermesser» suchten. Beim ersten Treffen in der WG merkte ich gleich, dass es sogar einem Urner und einem St. Galler in Muttenz gefällt. Auch überrascht war ich, als ich die Balkonaussicht sah, und ich merkte, dass es im Baselbiet sogar auch «Berge» hat, welche mir jeweils eine grosse Hilfe in der Orientierung bieten. Nach dem WG-Besuch wurde mir zum Glück schnell mitgeteilt, dass ich bei Ihnen einziehen kann, was mich schon ziemlich erleichtert hat.
Idyllische Zugfahrt von St. Moritz nach Muttenz
Die Hürde der langen Zugfahrt von knappen fünf Stunden bis nach Hause ist eigentlich gar nicht so schlimm, wie ich zu Beginn dachte. Die Fahrzeit kann natürlich produktiv genutzt werden. Es braucht ja schliesslich Zeit, sich die Credit-Points des Selbststudiums zu erarbeiten. Die Zugfahrt ist meistens aber gesellig, da man oft Freunde antrifft, die in die gleiche Richtung fahren. Das heisst man kann sich mit ihnen lange aufs Wochenende einstellen, oder am Sonntagabend ausgiebig von dem berichten. Ach ja, da war ja noch das mit der Selbstdisziplin fürs Selbststudium…
Das neue Basketballteam des TV Muttenz
Die einzige Unsicherheit, die mir noch blieb, ist, dass ich nicht wusste, wie ich die Zeit unter der Woche vertreibe. Zu Beginn dachte ich, als Student ist man ja eh nur mit dem lernen beschäftigt. Jedoch merkte ich schnell, dass ich eine Abwechslung brauche. Dank dem wir eine kleine Klasse sind, habe ich viele gute neue Freunde gefunden. Mit diesen kam man dann schnell auf gute Ideen in der Zeit neben dem Studium. Der Sport darf bei mir auch nicht zu kurz kommen. Da Zuhause der nächste Basketballclub zwei Stunden entfernt war, wollte ich hier einem Verein beitreten. Das Herren Team der 4. Liga vom TV Muttenz nahm mich dabei sehr gut auf. Nun trainiere ich dort zweimal wöchentlich und unternehme viel mit Freunden. Damit vergehen die Wochen wie im Flug.

Schlussendlich habe ich mich hier schnell wohlgefühlt und alle vorgängigen Ängste sind plötzlich verschwunden. Das einzige was mir noch fehlt ist der Schnee im Winter.
Stopp, da war doch dieser eine Tag im November?
Muttenz in seiner vollen weissen Pracht
Autor: Daniel Cadonau, Student Geomatik im 3. Semester