Donnerstag, 13. Dezember 2018

55 Jahre Geomatik – Grundlage der Planung und Entwicklung unserer Umwelt


Rund 400 Absolventinnen und Absolventen aus fast allen Studienjahrgängen der letzten 55 Jahre nahmen am ersten Alumni-Event des Instituts Geomatik der Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik FHNW teil. Zusammen mit Exponentinnen und Exponenten aus der Wirtschaft feierten sie die Fortschritte in der Geomatik und blickten gemeinsam in die Zukunft. Heute ist die Geomatik ein zentraler Grundstein für die Raumplanung, mobile Apps und Navigationssysteme.


Bei einer Führung durch den neuen FHNW Campus Muttenz werden alte und neue Technologen vorgestellt, ausprobiert und diskutiert.
 Das Institut Geomatik der Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik FHNW hat sich in den letzten 55 Jahren von einer reinen Lehr- und Lerninstitution zu einem vielseitigen Hochschulbetrieb mit einem breiten Spektrum an Lehr- und Forschungsangeboten gewandelt. Mit einem Studiengang für Geometer-Techniker legte die Geomatik im Jahr 1963 den Grundstein zur damaligen Technikerschule beider Basel und damit auch zur heutigen FHNW. Heute bietet das Institut Geomatik sowohl einen Bachelor of Science als auch einen Master of Science sowie diverse spezialisierte Weiterbildungslehrgänge an (beispielsweise 3D Geo oder Geo BIM) und bildet gefragte Fachleute für die Praxis aus.

Wie wichtig diese sind, betonte auch Dr. Jürgen Dold, Präsident von Leica Geosystems AG und einer der Hauptredner des Abends: «Die fortschreitende Digitalisierung im Bau ruft nach mehr Geomatik-Ingenieurinnen und -Ingenieuren, die stark sind in effizienter, automatisierter 3D-Datenerfassung, in modernen Auswertungstechnologie, dem Datenmanagement und der Visualisierung.»
Prof. Stephan Nebiker nimmt im Namen des Institut Geomatik den von Leica Geosystem entwickelten kleinsten Laserscanner der Welt in Empfang, welcher von Dr. Jürgen Dold, CEO von Leica Geosystems, überreicht wird und künftig in der Ausbildung zum Einsatz kommen wird.

Prof. Stephan Nebiker, Leiter des Instituts Geomatik, freute sich über die vielen Gäste. «Die Verbundenheit der Absolventinnen und Absolventen mit dem Institut ist gross. Als einzige Ausbildungsstätte für Geomatik an einer Fachhochschule in der Deutschschweiz haben wir einen engen Austausch mit der Praxis. Diese Zusammenarbeit ist für uns wichtig, ebenso für die Praxispartner, die auf eine gute Ausbildung ihrer künftigen Fachkräfte angewiesen sind.»
Als Symbol der Wichtigkeit dieser Zusammenarbeit überreichte Dr. Jürgen Dold dem Institut Geomatik den von Leica Geosystem entwickelten kleinsten Laserscanner der Welt, welcher künftig in der Ausbildung zum Einsatz kommen wird.
Die Geomatik bietet die Grundlage für verschiedene raumbezogene Apps.

Die Geomatik befasst sich mit der Modellierung und Analyse von räumlichen Daten und ist aus dem modernen Alltag nicht mehr wegzudenken. Sie umfasst die Erfassung, Darstellung, Verbreitung, Vermarktung und Verwaltung von raumbezogenen Informationen unter Verwendung wissenschaftlicher Methoden und Verfahren. Die Geomatik bildet damit die Grundlage für die Planung, Gestaltung und nachhaltige Entwicklung unserer Umwelt und liefert beispielsweise moderne Karten für mobile Apps und Navigationssysteme.
Die Messplattform auf dem Dach des FHNW Campus Muttenz bietet neben neuster Technologie auch einen grossartigen Ausblick.

Das Institut Geomatik der Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik FHNW ist seit Jahren erfolgreich in der anwendungsorientierten Forschung tätig. Aus dieser Forschung ging beispielsweise die aufstrebende Spin-off-Firma iNovitas AG (www.inovitas.ch) hervor. Diese digitalisiert heute mit ihren Messfahrzeugen Städte und Bahnnetze in ganz Europa und betreibt hochwertige «Streetview»-Dienste für das Infrastrukturmanagement 4.0.

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Donnerstag, 6. Dezember 2018

TecDay Mendrisio

Giovedì 22 novembre il TecDay ha fatto tappa presso il Liceo cantonale di Mendrisio. Si tratta di un’iniziativa promossa dall’Accademia svizzera delle scienze tecniche (SATW) in collaborazione con i licei. Da diversi anni IGEO prende parte a questa giornata con l’obiettivo di avvicinare gli studenti alle tematiche della geomatica.

Il modulo di IGEO, dal titolo “Augmented Reality: Dà vita alle tue carte”, è uno tra i 40 proposti ai circa 700 partecipanti tra studenti e docenti. Il tema tratta delle applicazioni di VR e di AR nella quotidianità, ponendo l’accento sulla crescente importanza dei dati a riferimento spaziale. Gli studenti hanno poi avuto modo di utilizzare alcune delle applicazioni correnti sul loro smartphone, come per esempio l’applicazione AR LIVEMAP del museo dei trasporti di Lucerna.

Il quotidiano la Regione ha pubblicato un articolo sull’evento. La versione online è disponibile sul sito: https://www.laregione.ch/cantone/mendrisiotto/1337517/scoprire-la-cultura-scientifica

Freitag, 9. November 2018

Augmented Reality – das IGEO an der tun in Solothurn

tunSchweiz ist eine Stiftung, welche sich für die Nachwuchsförderung in MINT-Berufen (Ma-thematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) engagiert. Gleichermassen steht tun für Technik und Naturwissenschaften. Diese Erlebnisausstellung für Kinder ab 7 Jahren findet mehrmals pro Jahr an verschiedenen Standorten in der Schweiz statt.
Am Freitag, 09.11.2018 durfte das IGEO die Kinder in Solothurn mit der Augmented Reality App «Livemap» und einem Teppichausschnitt von Olten begeistern.
Die Kinder konnten herausfinden, wo sich ihr Wohnort auf der Karte befindet, wo die Flugzeuge und Züge gerade hinfliegen/-fahren oder was für Wetter gerade in z.B. Oensingen ist. Vor allem die riesige Anzahl an Flugzeugen in der Luft scheint die meisten Kinder begeistert zu haben.
Die Faszination für die dargestellten Daten und der Entdeckungsgeist der Kinder war zwischen-durch förmlich zu spüren. Daher macht es immer wieder Spass den kleinen Erfindern und Erfin-derinnen die Technik näher zu bringen und sie Neues entdecken zu lassen…


Donnerstag, 8. November 2018

Nationaler Zukunftstag am IGEO

Am Donnerstag 08. November fand einmal mehr der nationale Zukunftstag statt. Der Zukunftstag ist ein Projekt der Gleichstellungsfachstellen und -kommissionen mehrerer Kantone, Städte sowie dem Fürstentum Lichtenstein mit dem Ziel, Jugendlichen Berufsfelder näher zu bringen, in welchen Personen ihres Geschlechts üblicherweise untervertreten sind. Am Zukunftstag bietet das IGEO 24 Mädchen einen Tag lang Einblick in die spannende Welt der Geomatik und der Informatik. Das Programm Mädchen – Geomatik – los bedeutet einen Tag lang mit der GPS-Antenne auf Schatzsuche zu gehen, 3D-Punktwolke mit dem Laserscanner zu digitalisieren, Augmented und Virtual Reality Applikationen zu testen, mit GIS selber eine Lärmkarte zu machen und bereits ein bisschen Campus-Luft am neuen Campus Muttenz zu schnuppern. Begeisterung kam bei den jungen Geomatikerinnen auf Probe bereits am Morgen bei der Arbeit mit dem GPS auf – sogar über die Mittagspause liessen sie die Messgeräte nicht ruhen und suchten den Park systematisch nach vergrabenen Schätzen ab. Mit Eifer wurden auch bis in den späten Nachmittag die selber gemachten Lärmkarten gestaltet, dann klang der Tag am Augmented Reality Sandkasten aus.

Mädchen-Informatik-los
Im Informatik Workshop lernten die Mädchen zu programmieren. Als Programmiersprache wurde Python eingesetzt. Python ist eine leicht zu erlernende Programmiersprache, welche in den letzten Jahren enorm an Popularität gewonnen hat. Im ersten Teil wurden allgemeine Programmiergrundlagen vermittelt: Variablen, Datentypen, Operatoren. Im Zweiten Teil wurden Turtle-Grafiken programmiert.

Donnerstag, 1. November 2018

Präsentation des Innosuisse-Projekts BIMAGE am Geomatik-Kolloquium

Im Rahmen des Geomatik-Herbst-Kolloquiums vom 23. Oktober 2018 stellten die involvierten FHNW-Mitarbeitende die Resultate des Forschungsprojekts BIMAGE vor. Dabei wurden vom Institut Geomatik gemeinsam mit der iNovitas AG Methoden und Werkzeuge zur Realisierung cloudbasierter 3D-Bilddienste für das Building Information Management entwickelt. Der prototypische Messrucksack BIMAGE CapturePro erfasst den Raum bildbasiert und dreidimensional mit cm-Genauigkeit. Nach der Erfassung werden die Daten in der Cloud verarbeitet und als 3D-Bilder in einem Webservice zur Verfügung gestellt. Dies ermöglicht unter anderem die virtuelle Begehung von Innenräumen, deren exakte Ausmessung oder etwa die Überlagerung von Leitungsdaten direkt im Webbrowser.

Folien der Kolloquiums-Präsentation [Link]

Projektwebseite: https://www.fhnw.ch/de/die-fhnw/hochschulen/architektur-bau-geomatik/institute/institut-geomatik/forschung/kti-bimage

Abb. 1: Portables bildbasiertes 3D-Erfassungssystem für Innenräume als Prototyp
Abb. 2: Prof. Dr. Stephan Nebiker mit seinem BIMAGE-Team (Stefan Blaser, Stefan Cavegn, Daniel Rettenmund, Markus Fehr, Oliver Hasler) bei der Präsentation der Projektergebnisse

Mittwoch, 3. Oktober 2018

Diplomfeier 2018 an der Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik

Am 28. September 2018 erhielten alle erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen der Bachelor- und Masterstudiengänge der Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik ihre Diplome. Die Abschlussfeier fand zum ersten Mal in der Aula des neuen Campus Muttenz der Fachhochschule Nordwestschweiz statt. In der Festansprache würdigte Herr David Leuthold, pool Architekten, die Fähigkeiten und Leistungen von Bauingenieurinnen und Bauingenieuren, von Architekten und Architektinnen sowie von Geomatikingenieurinnen und Geomatikingenieuren anhand eindrücklicher Beispiele entlang einer Zugreise von Zürich nach Mailand – vom Tunnelbau über die notwendige Präzision für das Zusammentreffen zweier Tunnelanstiche bis zum eindrücklichen Kuppelbau des Hauptbahnhofs in Mailand. Musikalisch wurde die Feier vom Basler Celloquartett umrahmt.
Im Studiengang ‘Bachelor of Science in Geomatik FHNW’ erhielten in diesem Jahr die folgenden Studierenden ihr Diplom: Moris Berchtold, Sebastian Biderbost, Manuel Dietwyler, Nicole Furrer, Stefan Hochuli, Stefan Hüssy, Jakob Hütter, Daniel Kägi, Julian Kölliker, Jan Kündig, Micha Meier, Lucia Meneghin, Jonas Meyer, Ursina Pünter, Fabian Rechsteiner, Rafael Schertenleib, Ramon Sieber, Oliver Stäuble, Dimitri von Arx, Marc Vögele, Adrian Weber und Dominik Wisler.
Die Diplomierenden BSc Geomatik 2018
Im Studiengang ‘MSE Master of Science FHNW in Engineering – Vertiefung Geomatics’ schlossen die folgenden Studierenden erfolgreich ab: Remo Ackermann, Philippe Brand, Thomas Gerzner, Marco Graf, Samuel Hirsbrunner, Fabian Hug, Luzi Jehle, Adrian Meyer, Nico Rohr, Pascal Schär, Maria Schönholzer, Jonathan Senn, Pascal Stucki und Claudia Zbinden.
... und die Diplomierenden MSE Vertiefung Geomatics 2018
Für besondere Leistungen wurden sechs Absolventinnen und Absolventen ausgezeichnet. Den Leica-Preis für sehr gute Studienleistungen und eine sehr gute Bachelor-Thesis erhielten Stefan Hochuli und Jonas Meyer. Mit dem sia Basel Preis für eine sehr gute und innovative Bachelor-Thesis wurde Daniel Kägi gewürdigt. Ursina Pünter wurde mit dem GEO+ING/STV Preis für gute Studienleistungen und besonderes persönliches Engagement ausgezeichnet. Den Swiss Engineering Award für den gesamthaft besten Abschluss im Bachelor-Studiengang Geomatik erhielt Micha Meier. Für den gesamthaft besten Abschluss im Master-Studiengang wurde Marco Graf mit dem ALLNAV AG Award ausgezeichnet.
Nach der Diplom- und Preisübergabe fand im Foyer ein Apéro-Riche statt. In ausgelassener Atmosphäre konnten sich die frisch Diplomierten, Angehörige und Dozierende unterhalten und auf den Erfolg anstossen. Der gelungene Anlass fand seinen Ausklang in der Lounge im 12. Stock.
Wir gratulieren allen Absolventinnen und Absolventen und vor allem auch denjenigen mit einer Auszeichnung ganz herzlich zum Abschluss des Studiums und ihrem Erfolg und wünschen für die weitere berufliche Laufbahn alles Gute!

Donnerstag, 27. September 2018

Semesterstart Herbstsemester 2018 am IGEO


Der neue Campus Muttenz ist bereit für die Studierenden
 Alle Jahre wieder, Woche 38, das neue Studienjahr beginnt. Doch dieses Jahr ist es ein ganz besonderer Semesterstart. Wir dürfen die neuen und bisherigen Studierenden im neuen Campus Muttenz begrüssen. Dank dem unermüdlichen Einsatz von verschiedenen Seiten ist am 17. Sep-tember 2018 alles bereit für die fast 4000 Studierenden, die in den neuen Campus einziehen.
Die Studierenden werden im eindrücklichen Eingangsbereich von Bildungslotsen empfangen und in das neue Gebäude eingeführt. Eine weitere willkommene Orientierungshilfe bot die am IGEO mitentwickelte «FHNW Campus Muttenz» App.
Die Studierenden im Master of Science in Engineering MSE an der HABG
Der Semesterstart der Neueintretenden im Studiengang BSc Geomatik findet gemeinsam mit den anderen Studienrichtungen an der Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik statt. Nach einer Begrüssung durch den Direktor der Hochschule Ruedi Hofer, wird der neue Campus Muttenz in einigen Fachreferaten erklärt und anschliessend in einer Gebäudebegehung live vorgestellt.
Wir heissen die 15 neueintretenden Bachelorstudierenden und die drei Studierenden, die ihr Studium im Master of Science in Engineering MSE in Geomatics aufnehmen ganz herzlich willkommen bei uns am Institut und wünschen ihnen und allen bisherigen Studierenden einen guten Start ins Semester und viel Erfolg im Studium.


Der Institutsleiter Prof. Dr. Stephan Nebiker begrüsst alle IGEO-Studierenden im neuen Campus Muttenz