Dienstag, 23. Dezember 2008

Frohe Festtage


***
Wir vom Institut Vermessung und Geoinformation FHNW

wünschen Ihnen frohe Festtage und ein glückliches 2009.

***

Mittwoch, 17. Dezember 2008

BBZ BGMIIIb – Infotag am IVGI

17. Dezember 2008 – 08.45 Uhr. 27 Geomatik-Lehrlinge kämpfen sich durch dichtes Schneegestöber vom Bahnhof Muttenz zur Gründenstrasse 40 ans Institut Vermessung und Geoinformation. Dort warten bereits Lukas Bähler, Andreas Barmettler und Reinhard Gottwald auf die jungen Berufslernenden, um sie aus erster Hand über 'Geomatik ist mehr als amtliche Vermessung' und das FH-Studium an der FHNW zu informieren. Nach einer kurzen Einführung geht's in kleinen Gruppen auf eine Art 'Erlebnisparcour':

Posten 1: Im Geodätischen Messlabor wird einem elektronischen Distanzmesser 'auf den Zahn' gefühlt. 100'000'000 Sinusschwingungen/Sekunde werden zur Messung einer Distanz auf die Reise zum Zielpunkt geschickt. Im Labor können diese sichtbar gemacht und auf ihren Masstab überprüft werden. Das geprüfte Instrument weicht um 0.3μm/m von der Solllänge (=0.3mm/km) ab. Sehr gut. Anschliessend wird auf einer zweiten Prüfeinrichtung (Lasermessbahn) vollautomatisch das Messverhalten eines Präzisionstachymeters bei der Distanzmessung auf reflektierende Folien untersucht. Resultat: Das Instrument misst auf diese Folien wesentlich ungenauer als auf Standard-Glasreflektoren – also Vorsicht bei der Anwendung in der Praxis.

Posten 2: Nach einer kurzen Einführung in das Studienfach Photogrammetrie und Fernerkundung erhalten die Geomatik-Lernenden die Möglichkeit auf eigene Faust Inhalte des Fachs kennen zu lernen. An sechs digitalen Arbeitsstationen laden 3D-Szenen vergangener Blockkurse und Luftbildphotogrammetrie-Projekte ein, die Welt der Geomatikstudierenden zu entdecken. Spektakuläre Drohnenbilder und –videos wecken das Interesse an neuen und innovativen Messsensoren, welche im Rahmen der Ausbildung zum Geomatik-Ingenieur mitunter zum Einsatz kommen.

Posten 3: Die Vielfältigkeit von Anwendung und Fragestellungen aus dem Bereich der Geoinformatik ist schier unbegrenzt. Als Ausgangspunkt einer Reise durch einige dieser Teilbereich diente die Postadresse des IVGI "Gründenstrasse 40, 4132 Muttenz". Über das Projekt OpenAddresses.ch wurde mit Google Maps die Adresse in einem Orthophoto lokalisiert, durch die Zuweisung ihrer Koordinaten georeferenziert und in einer zentralen Datenbank gespeichert. Mit dem Geocoder, einer Studierenden-Entwicklung aus dem 4. Semester, wurde die Liste der aktuellen HABG-Studenten durch Abgleich mit der OpenAddresses-Datenbank verortet und in ein geografisches Informations-System (GIS) importiert. Dort konnte mittels räumlicher Analyse der Zusammenhang zwischen der Studierendenherkunft und dem besuchten Studiengang eindeutig nachgewiesen werden aber auch Aussagen zur Erreichbarkeit des FHNW Sitzes in Muttenz gemacht werden.

Nach Abschluss des 'Erlebnisparcours' folgten ein Referat zum Thema 'Lehrabschluss – und dann' sowie Detailinformationen zum Bachelor-Studiengang Geomatik und ein gemeinsames Mittagessen in der Mensa FHNW.

Herzlichen Dank für den Besuch!

Mittwoch, 10. Dezember 2008

CCEM-Retrofit – 2. General Assembly an der HABG

Am Mittwoch, 10. Dezember 2008 fand in der Aula der HABG die 2. General Assembly des Forschungsprojekts 'CCEM-Retrofit', an dem das IVGI (R. Gottwald, P. Tiefenbach) und das IEBau (A. Binz, R. Kobler) beteiligt sind, statt. Knapp 70 Teilnehmer wurden in 10 Vorträgen über den aktuellen Projektstand und die weiteren geplanten Aktivitäten informiert. Auf reges Interesse stiessen neben den Arbeiten von IVGI und IEBau die Präsentationen über bereits umgesetzte bzw. in Planung befindliche Erneuerungprojekte (Bohlstrasse, Zug / Miloni&Partner; Segantinistrasse, Höngg / Kämpfen, Glatt 1, Zürich / bauart). In einer abschliessenden Podiumsdiskussion wurde versucht, die Chancen für eine erfolgreiche Implementation der CCEM-Retrofit-Erneuerungsstrategien im Markt auszuloten.

Foto oben: 'Ruhe vor dem Sturm' – Lokales OK und Tagungsbüro
Foto unten: Begrüssung der Tagungsteilnehmer, Prof. B. Späni, Direktor der HABG

Donnerstag, 27. November 2008

IVGI an den Leica Geomatik-News 2008

Am 27. November 2008 fanden im Technopark Zürich die 22. Leica Geomatik-News statt.Rund 450 Teilnehmer – darunter unsere Studierenden des ersten Studiensemesters (G1) – verfolgten am Vormittag ein interessantes Fachprogramm, das von Reinhard Gottwald moderiert wurde. In einem der 6 Vorträge berichtete Priska Tiefenbach über '3D-Messtechnik bei der energieeffizienten Sanierung von Altbauten'. Am Nachmittag bestand die Möglichkeit zum Besuch einer Fachausstellung.

Mittwoch, 26. November 2008

Erfolgreicher WebMapping-Workshop

Am 25. und 26. November fand am IVGI ein Workshop zu den WebMapping Programmierschnittstellen (APIs) von Google Maps und VirtualEarth statt. Der Kurs erfreute sich regen Interesses und war erfreulicherweise ausgebucht.
Die Teilnehmenden wurden am ersten Tag in die Grundlagen wie HTML, Javascript, AJAX, PHP und die generelle Funktionsweise von Web-Architekturen eingeführt. Anhand einer immer komplexer werdenden Übung konnten sie die Theorie gleich in die Praxis umsetzen.
Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der Realisierung: anhand von 20 thematisch ganz unterschiedlichen Anwendungsbeispielen konnten die APIs näher kennengelernt und ausgetestet werden. Ob es um die Anbindung einer externen Datenbank, die Integration eines WebMapService (WMS) oder um die Visualisierung des Profils einer berechneten Tour [siehe Screenshot] ging - für alle Teilnehmenden war ein interessantes Beispiel dabei.
Sämtliche Übungen einschliesslich Quellcode der Lösungen erhielten die Kursteilnehmenden um sich mit der Thematik auch nach dem Kurs weiterhin auseinander zu setzen.

Donnerstag, 13. November 2008

Kolloquium "Geoinformation im Schweizerischen Nationalpark"

Die zweite Präsentation im Rahmen des Herbstkolloquiums am Institut Vermessung und Geoinformation fand am 13. November 2008 zum Thema "Geoinformation im Schweizerischen Nationalpark - Von der jährlich wiederkehrenden Geodatenerfassung zur Visualisierung in 3D-Applikationen und mobilen Informationssystemen" statt. Ruedi Haller und Christian Schmid vom Bereich Rauminformation des Schweizerischen Nationalparks präsentierten anhand einer Auswahl von laufenden und abgeschlossenen Projekten welche Bedeutung Geoinformation hat, wie sie erfasst, gespeichert, archiviert und weiterverwendet wird. Neben exakten Messungen wie der jährlichen Fliessgeschwindigkeit zweier Blockgletscher wurden auch die Schätz-, Zähl- und Messmethoden für die Bestimmung der Anzahl Besucher im Nationalpark vorgestellt. Weitere präsentierte Projekte sind die Erfassung und Unterhaltung der Dauerbeobachtungsflächen (Vegetation), die tlw. schon seit 1917 bestehen und einen wichtigen Beitrag für die Sukzessionsforschung leisten; von dem WebPark-Projekt die Auswertung der Benutzerdaten und die Verbesserungen der Hard- und Software des LBS für Besucher und auch die Resultate des Alpencom-Projekts, wo nun die Besucher im neuen Nationalparkzentrum in Zernez interaktiv die Nationalpärke der Alpen anfliegen und Informationen abrufen können.

Mittwoch, 12. November 2008

BBZ Baugewerbliche Berufsschule Zürich – Geomatik-Lehrer zu Besuch am IVGI

Am Nachmittag des 12. Novembers hatten wir den nahezu vollständigen Geomatik-Lehrkörper der BBZ zu Besuch am Institut Vermessung und Geoinformation. Nach einer Begrüssung durch den Hochschuldirektor Bruno Späni, der selber einmal als Vermessungszeichner in Zürich die Schulbank gedrückt hat, gab es Detail-Informationen zur den Studiengängen Bachelor of Science in Geomatik (Reinhard Gottwald) und MSE Master of Science in Engineering – Vertiefungsrichtung Geoinformationstechnologie (Stephan Nebiker). Nach einem spektakulären Rundflug mit unserer MicroDrohne folgte ein intensiver Informationsblock über die verschiedensten am IVGI zur Zeit laufenden Projekte: ViMo und UAVision (Hannes Eugster), Entwicklung und Einsatz von eLearning am IVGI (z.B. GITTA und eLML; Susanne Bleisch), CCEM-Retrofit-Projekt (Reinhard Gottwald), yellowMap und OpenStreetMap/OpenAddresses (Hans-Jörg Stark und Lukas Bähler). Beim abschliessenden Apéro wurden in angeregter Diskussion weiterführende BBZ_IVGI Aktionen angedacht. Ein gelungener Anlass, finden wir – vielen Dank für den Besuch!

Montag, 10. November 2008

Das Zelt

Unser schneller (50'000 Punkte/Sekunde) Terrestrischer Laserscanner (Leica ScanStation2) ist leider nicht ganz wetterfest. Um seinen Einsatz auch bei nicht ganz spezifikationskonformen Witterungsbedingungen zu gewährleisten, wurde nun dafür ein etwas 'überdimensionierter Regenschirm' beschafft. Priska Tiefenbach – Chefscannerin am IVGI, Reto Stibler (GMT Logistik) und unsere ScanStation2 testeten am 10. November – leider bei strahlendem Sonnenschein – das in dezentem n¦w-gelb gehaltene 'Mastertent'. Aufbauzeit - 1 Minute; wind- und böenresistent durch Standbeinbeschwerer; Abbauzeit – 2 Minuten. Der erste Praxiseinsatz steht kurz bevor!

Donnerstag, 6. November 2008

Das IVGI an der Future Expo / Swiss Innovation Forum

Das nationale Swiss Innovation Forum ist eine Plattform zur gezielten Förderung der Innovation und Kreativität in der Schweiz. Die Veranstaltung fand dieses Jahr vom 5. bis 6. November im Kongress-Center Basel statt. Die 'Fachhochschulen Schweiz' waren unter der Schirmherrschaft der KFH (Konferenz der Fachhochschulen der Schweiz) mit drei ausgewählten Projekten in der Future Expo am Swiss Innovation Forum präsent. Wir vom IVGI durften dabei die FHNW mit unseren KTI-Forschungsprojekten ViMo respektive UAVision repräsentieren.

Neben der Future Expo, an welcher wir teilnahmen, liefen parallel Vorträge und Workshops rund um das Thema Innovation. Am Mittwochabend wurde auch der international bekannte Swiss Technology Award verliehen, den das IVGI im Jahr 2002 selbst schon einmal entgegennehmen durfte. Für das Vortragsprogramm wurden einige Grössen aus Wirtschaft und Politik engagiert. So konnte man beispielsweise interessanten Keynote-Vorträgen von Bundesrätin Doris Leuthard oder Lufthansa Konzernchef Wolfgang Mayrhuber beiwohnen. An unserem Stand kamen einige interessante Gespräche zustande und das durchwegs positive Feedback spornte zu stetigem Vorantreiben unseres Projektes an. Herzlichen Dank auch an unseren Industriepartner Swisscopter, insbesondere an Eric Savary, welcher mit dem Peyelot System zur visuellen Drohnenfernsteuerung das Publikum in seinen Bann zog.

[Foto oben: Unser Stand (Mitte), den wir mit der Berner Fachhochschule und der Fachhochschule Westschweiz (links) teilten]
[Foto unten: Eric Savary führt das Peyelot System vor]

Freitag, 17. Oktober 2008

Diplomfeier an der Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik – Die ersten Bachelor of Science in Geomatik werden in die Berufswelt entlassen

Am 17. Oktober 2008 wurden in einer gemeinsamen Abschlussfeier aller Studiengänge in Muttenz unter reger Beteiligung von prominenten Gästen aus Politik und Wirtschaft die ersten Bachelor-Diplome an die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen überreicht.
[Foto rechts: Prof. Bruno Späni – Direktor der Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik – bei seiner 'wohlbehüteten' Begrüssungsrede]

Im Studiengang 'Bachelor of Science in Geomatik' konnten 15 Studierende (Thierry Aeschlimann, Christoph Bruderer, Joel Burkhard, Vanessa Crisp, Adrian Dahinden, Philipp Franzen, Daniel Gmür, Martin Imholz, Eric Matti, Michael Müller (Schinznach), Michael Müller (Steinhausen), Jürg Pulfer, Martin Schmid, Elisabeth Stähli, Mathias Vinzens) ihre Diplome entgegen nehmen. [Foto links: Die ersten Bachelor of Science in Geomatik (FHNW) (Es fehlen: A. Dahinden, M. Schmid)]

Für besondere Leistungen wurden zwei Absolventen ausgezeichnet. Den Leica-Preis (sehr gute Studienleistungen und beste Bachelor-Thesis) erhielt Herr Joel Burkhard. Herr Eric Matti erhielt den FVG-STV-Preis (gute bis sehr gute Studienleistungen). [Foto rechts: Leica-Preisträger J. Burkhard (2. v.l.)]

[Foto links: Preisträger des FVG-STV-Preises: E. Matti (2. v.l.)]

Donnerstag, 16. Oktober 2008

Kolloquium "Crowdsourcing von Geodaten am Beispiel von OpenStreetMap"

Am 16. Oktober 2008 fand im Rahmen des Herbstkolloquiums des Instituts Vermessung und Geoinformation ein Vortrag zum Thema "Crowdsourcing von Geodaten am Beispiel von OpenStreetMap" statt. Der Referent, Frederick Ramm von der Firma Geofabrik in Karlsruhe, führte zentrale Begriffe wie 'Crowdsourcing', 'User generated Content' u.a.m. ein. Frederick Ramm gehört zu den Aktivisten des OpenStreetMap Projekts im Raum Süddeutschland und ist Co-Autor des Buches "OpenStreetMap".
Nebst einigen Hintergrundinformationen wie das OpenGeodata Projekt "OpenStreetMap" funktioniert, was es umfasst und wie es betrieben wird, zeigte der Referent anschaulich, welchen Werdegang das Projekt seit seiner Gründung vor über vier Jahren in England erfahren hat, welche Schwierigkeiten anstehen und wie durch recht unkonventionelle Ansätze eine grosse Anzahl von Menschen rund um den Globus für ein weltumfassendes Projekt in Freiwilligenarbeit gewonnen werden kann.

Freitag, 19. September 2008

GITTA gewinnt beim Medida-Prix

Von den 19 Finalisten des Medida-Prix belegt "GITTA - Geographic Information Technology Training Alliance" den 2. Rang. Herzliche Gratulation allen Beteiligten! Das IVGI ist massgebend an der Entwicklung und Weiterführung des GITTA-Projekts beteiligt. Der erste Rang ging an das Projekt MatheVital, der dritte Rang an e-teaching.org. Der mit 100.000 € dotierte Preis wurde auf die drei Preisträger aufgeteilt.
Der mediendidaktische Hochschulpreis (MEDIDA-PRIX) wird jährlich verliehen und soll ein Impulsgeber für eine innovative und nachhaltige Implementierung digitaler Medien in der Hochschullehre sein.

Montag, 15. September 2008

Herzlich Willkommen G2008 und MSE Studierende!

Heute hat das neue Studienjahr und Semester begonnen. Wir heissen die 'neuen' und 'alten' Studierenden herzlich Willkommen (zurück) und wünschen viel Erfolg für's Studium. Nach einem intensiven Tag mit Einführungen und Vorstellungen für die neuen Studierenden, haben wir den Tag mit einem gemeinsamen Apéro ausklingen lassen.

Samstag, 13. September 2008

UAVision an der Comm'08

Die Comm'08 ist eine militärische Leistungsschau der Schweizer Armee im Bereich der Führungsunterstützung. Zusammen mit zahlreichen Partnern zeigt sie Angehörigen der Armee, Angestellten des Bundes, Gästen und einer breiten Öffentlichkeit vom 10. – 14. September Technologien und Prozesse von heute, gestern und morgen. Dazu wurde der gesamte Waffenplatz Frauenfeld in ein Messegelände mit diversen Attraktionen verwandelt. [Foto: Geländeübersicht fotografiert mit der Mikrodrohne md4-200]

Zusammen mit unserem Industriepartner Swisscopter erhielten wir die Chance unsere Tätigkeiten im Bereich UAV's (Unmanned Aerial Vehicle) zur Schau zu stellen. In der Halle "Führungsunterstützung Morgen" stiess unser Stand auf reges Interesse. Angezogen durch die regelmässigen Flugdemonstrationen mit der Mikrodrohne MD4-200 konnten wir so auch unser Forschungsprojekt 'UAVision' einem breiten Publikum näher bringen.

Es kamen einige interessante Gespräche und Kontakte zustande, die es sonst wohl nicht gegeben hätte. Nebst den vielen spannenden Technologien, die es zu entdecken gab, sorgten auch die Patrouille Suisse sowie das PC-7 Team der Schweizer Luftwaffe für gute Unterhaltung.


Freitag, 12. September 2008

Doktorandenforum IVGI/FHNW und Computer Vision Gruppe/HU Berlin


Vom 10. September bis zum 13. September haben sich die Mitarbeiter der Computer Vision Gruppe der Humboldt-Universität zu Berlin und das Team von Stephan Nebiker zum Doktorandenforum in Muttenz getroffen. Zu Beginn der Veranstaltung stellten wir dem Besuch aus Berlin unsere Schule sowie einzelne Projekte aus dem Institut vor. Am Donnerstag wurden die einzelnen Dissertationsprojekte präsentiert und im Plenum diskutiert. Dabei konnten viele wertvolle Inputs zwischen den beiden Gruppen ausgetauscht und Ansatzpunkte für gemeinsame Synergien identifiziert werden. Neben dem fachlichen Austausch kam natürlich auch das Soziale nicht zu kurz. So machten wir uns am Freitag auf zum Säntis und stiegen bei leider nicht allzu gutem Wetter zur Meglisalp ab. Im Bergrestaurant genossen wir gemeinsam einen gemütlichen Hüttenabend bei lokalen Spezialitäten und einem 'Schieber' und wanderten am Samstag nach Wasserrauen.

Dienstag, 9. September 2008

Institutsausflug 2008

Mit dem Risiko, dass das Wetter nicht mitspielen würde, wurde über den Sommer der Institutsausflug 2008 als Outdoor-Veranstaltung geplant. Begünstigt durch einen wunderbaren Spätsommertag verflogen aber schon bei der Abfahrt in Muttenz alle bösen Vorahnungen.
Der diesjährige Institutsausflug führte das IVGI mit der einzigen Gondelbahn des Kantons Basel-Land auf die Wasserfallen ob Reigoldswil. Auf der Rundwanderung über die Hinteri Egg, dem höchsten Punkt des Kantons (1169 m.ü.M.), und dem Chellenchöpfli genossen wir dank der idealen Fernsicht ein eindrückliches Alpenpanorama. Von den Glarner Alpen, über die Jungfrau-Region bis zum Mont Blanc-Massiv!
Nach der Kaffepause im Heidi Stübli erläuterte uns Johannes Sutter, Projektleiter des Neubaus der Wasserfallenbahn, die Schwierigkeiten und Hürden, die beim Bau einer Gondelbahn alle zu meistern sind. Im Anschluss daran machten wir uns der Bahn entlang auf den Weg in Richtung Talstation. Unterwegs, sozusagen am Ort des Geschehens, eröffnete uns J. Sutter weitere interessante Geschichten zum Bau der neuen Anlage.
Zum abendlichen Abschluss ging's dann ins Restaurant Bad Bubendorf, wo wir den Tag bei einem feinen Nachtessen ausklingen liessen.

Sonntag, 7. September 2008

IVGI am "Grossen Meeting für die Kleinen"

Am traditionellen "Grossen Meeting für die Kleinen" traf sich am Sonntag, den 7.9.08 die Leichtathletik-Elite von Morgen im Leichtathletik-Stadion Schützenmatte in Basel. Für rund 600 Athletinnen und Athleten aus der ganzen Schweiz im Alter von 10-14 Jahren ist dieses Meeting ein saisonaler Höhepunkt. Schneller, Höher, Weiter sind auch hier die Maxime und dies in einem Umfeld, das vom Leichtathletik Clubs Basel (LCB) professionell organisiert und durchgeführt wird. Die Schülerinnen und Schüler dürfen sich bei dieser speziellen Ambiente, die ihnen geboten wird, fühlen, wie die Stars an einem der Golden League Meetings von Berlin, Paris, Brüssel, Oslo, Rom oder Zürich.
Gemessen wird auch am "Grossen Meeting für die Kleinen" nicht mehr mit der guten alten Stoppuhr, sondern mit elektronischer Zeitmessanlage auf eine Hundertstel Sekunde genau. Auch das Messband gehört der Vergangenheit an – ein elektronischer Tachymeter bestimmt präzis die Wurfweiten. Dafür zeichnete sich das Institut Vermessung und Geoinformatik auf Anfrage des LCB verantwortlich.Was ist das für ein Gerät? Was macht man damit? Darf ich mal durchschauen? Das waren so gängige Fragen, der jungen Athletinnen und Athleten, die ans Messteam gestellt wurden. Vielleicht wird sich die/der eine oder andere bei seiner Berufswahl wieder an unsere Erläuterungen erinnern und den Geomatik-Beruf wählen. Zumindest waren die mitgebrachten Werbeartikel im nu weg.

Freitag, 5. September 2008

Projektarbeit aus der Klasse G4: Augusta Raurica

Seit 2005 verfügt die Abteilung Ausgrabungen Augst/Kaiseraugst über ein geografisches Informationssystem, in welchem nach und nach alle Grabungsarbeiten aus unterschiedlichen Zeitepochen integriert werden sollen. Als Grundlage für die Verwaltung dienen digitale, georeferenzierte Katasterpläne welche in einer Projektarbeit mit Studierenden des 4. Semesters erstellt wurden. Durch den unterschiedlichen Karteninhalt, der teilweise heute in der Form, wie damals abgebildet, gar nicht mehr existiert, war es teilweise eine grosse Herausforderung, die Grundlagenkarten (vgl. Abb.) möglichst genau im Raum zu referenzieren. Es handelte sich dabei um 105 Pläne welche zurückreichen bis ins Jahr 1792.

Mit Hilfe von Fixpunkten und anderen situationsbezogenen Objekten der amtlichen Vermessung konnten die alten Pläne in einen Bezug zum heutigen Koordinatensystem gebracht werden. Somit steht den Archäologen von Augusta Raurica nun eine umfangreiche Kartengrundlage aus unterschiedlichen Epochen zur Verfügung, welche als Referenz für die digitale Dokumentation der Ausgrabungen zur Verfügung steht.


Projektbearbeitung: Marco Brodbeck und Patrick Bischofberger

Projektarbeit aus der Klasse G4

Im Rahmen einer Projektarbeit im Fach Geoinformatik wurde eine topographische Karte aus OpenGeoDaten erstellt. Die dazu verwendeten geographischen Daten stammen aus OpenStreetMap (OSM)[1], die Daten für ein digitales Höhenmodell stammen vom Consortium for Spatial Information (CGIAR-CSI)[2]. Aus den beiden erwähnten Datensätzen konnte eine ansprechende topographische Karte der Schweiz erstellt werden. Da jedoch die Daten von OpenStreetMap noch nicht flächendeckend in derselben räumlichen Auflösung vorhanden sind, ist die erarbeitete Karte lückenhaft. Es zeigte sich auch, dass die Weiterverarbeitung der OSM Daten zeitaufwändig ist und partiell manuelle Eingriffe erfordert.

Projektbearbeitung: Andrea Lüscher, Verena Lenz

[1] www.openstreetmap.com

[2] Jarvis A., H.I. Reuter, A. Nelson, E. Guevara, 2008, Hole-filled seamless SRTM data V4, International Centre for Tropical Agriculture (CIAT), available from http://srtm.csi.cgiar.org

Dienstag, 2. September 2008

IVGI im Fernsehen – SF Einstein am 04.09.2008

Mitte Juli fanden in Zürich Höngg Filmaufnahmen von SF1 für einen Einstein-Beitrag mit dem Titel 'Heizkostenreduktion: 90 Prozent!' statt. Ein Teil dieses Beitrags ist der 3D-Geometrie Erfassung von Sanierungsobjekten gewidmet (Teil des CCEM-Retrofit-Projekts). Das IVGI nahm dabei mittels 3D-Laser-Scanner und Micro-Drohne ein Sanierungsobjekt in Zürich-Höngg auf. Mit von der Partie: Priska Tiefenbach am Scanner, Kevin Flückiger als Chefpilot, Reinhard Gottwald (Oberaufsicht).
Der Beitrag ging am 4. September 08 auf Sendung.

Fotos:
- Warten auf das SF1-Team (Kevin, Priska, n|w-Bus)
- Startvorbereitungen an der Micro-Drohne (Kevin)
- Höchste Konzentration beim Scannen (Priska)
- 'Mr. Einstein' bei der Arbeit (K. Frischknecht, SF1)

Samstag, 30. August 2008

Berner Ausbildungsmesse

Vom 29. August – 2. September 2008 fand die 20. Berner Ausbildungsmesse (BAM) in Bern statt. Auch in diesem Jahr war die FHNW mit einem Stand im 'Erwachsenenbildungs-Zelt' und verschiedenen Präsentationen über die 9 Hochschulen der FHWN vertreten. Aus dem IVGI nahmen Hannes Eugster (Präsentation HABG) und Andreas Barmettler (Standbetreuung) teil.

Donnerstag, 28. August 2008

GeoForum 2008 - Abschlusspräsentationen der ersten 'BSc in Geomatik'

Dank Umstellungen in der Studienstruktur dieses Jahr schon im August - am 'GeoForum 2008' präsentierte die erste Abschlussklasse des Bachelor-Studiengangs 'BSc in Geomatik' neun Abschlussarbeiten (Bachelor-Theses). Während zweier Stunden erhielten die rund 300 Gäste einen äussert spannenden Einblick in die vielfältige und interessante Welt der Geomatik. An der anschliessenden Posterausstellung und dem von INTERGRAPH AG gesponserten Apéro hatten die Besucher die Möglichkeit, sich mit den Diplomanden vertiefter über ihre Bachelor-Thesis zu unterhalten.



Mittwoch, 27. August 2008

YellowMap und das IVGI an der EMEX08

Die vom Institut Vermessung und Geoinformation der FHNW in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Post entwickelte Geomarketing Anwendung YellowMap wird an der EMEX08 vom 26. bis 28 August 2008 in Zürich Oerlikon präsentiert. Anlässlich der EMEX08 wird die neue Version 2.0 vorgestellt. Im Rahmen einer geschlossenen YellowMap-Anwender Versammlung stellte Prof. Hans-Jörg Stark das Berufsfeld der Geomatik den Kunden vor. Dabei gab er einen knappen Überblick über die Vergangenheit, die gegenwärtigen Entwicklungen und auch Projekte, an denen das IVGI arbeitet. Den Kunden wurde somit vermittelt, welchen Hintergrund und welches Potenzial Geographische Informationen haben und dass auf dem Hintergrund dieses Spektrums Geomarketing ein Bereich ist - der aber auch von anderen Anwendungsbereichen beeinflusst werden kann.

Photo: Prof. Hans-Jörg Stark & Jean-Noël Pasche am Stand der Schweizerischen Post an der EMEX08

Dienstag, 26. August 2008

Medida-Prix - zwei IVGI-Projekte unter den Finalisten

eLearning gewinnt am IVGI immer mehr an Bedeutung. Besonders freut es uns, dass zwei unserer Projekte zu den Finalisten des Medida-Prix gehören: "GITTA - Geographic Information Technology Training Alliance" und "eLML - eLesson Markup Language". Von insgesamt 77 Projekten wurden diese zwei unter die 19 Finalisten gewählt, die Mitte September in Wien präsentiert werden dürfen.
Der mediendidaktische Hochschulpreis (MEDIDA-PRIX) wird jährlich verliehen und ist mit 100.000 € dotiert. Der Preis soll ein Impulsgeber für eine innovative und nachhaltige Implementierung digitaler Medien in der Hochschullehre sein.
Nun heisst's gut präsentieren, die Daumen drücken und hoffen.

Donnerstag, 14. August 2008

Abschied Adrian Annen

Heute haben wir uns bei einem Apéro von Adrian Annen verabschiedet. Er hat während 4.5 Jahren so viele Ämtli gehabt, dass es sicher auch seinem Nachfolger nicht langweilig werden wird.
Wir wünschen Adrian für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg!