Freitag, 4. Dezember 2009

Geomatik-Herbst-Kolloquium: 'Und es bewegt sich doch! – Automatische Monitoring Systeme'


In einem sehr interessanten Vortrag erläuterte Michael Rutschmann (Leica Geosystems AG, Heerbrugg) den über 50 Zuhörerinnen und Zuhörern die Entwicklungsgeschichte, den Aufbau und die aktuellen Einsatzgebiete und Möglichkeiten Automatischer Monitoring Systeme. Was früher mit erheblichem
Personalaufwand nur periodisch - z.B. alle Jahre einmal - und bei kleinen Punktmengen geodätisch vermessen werden konnte, ist nun fast vollautomatisch für grosse Punktmengen, mit hoher Wiederholungsrate und mit hoch entwickelten Auswerte- und Visualisierungshilfsmitteln möglich. Solche Überwachungssysteme kommen vorwiegend zum Einsatz als Beweissicherung (Verformung von Objekten, die über unterirdischen Bauaktivitäten liegen), als Kontrolle sich langsam bewegender Objekte (Gletscher, Rutschhänge, Steilböschungen im Minenbau und dergleichen) oder zur Verfolgung von schwingenden Auswirkungen verschiedener Lastfälle bei Infrastrukturobjekten (Brückenplatten und -pfeiler, Hochhäuser, Mauern, Fernsehtürme, usw.). Die heute erreichten Genauigkeiten liegen im Millimeterbereich. Ein Geomonitoringsystem setzt sich aus folgenden Komponenten zusammen: geodätische, atmosphärische und geotechnische Sensoren, Informatik- und Telekommunikationsmittel, Erfassungs-, Auswerte- und Präsentationssoftware. Eine ausgeprägte interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Ingenieurgeodäten, Geotechnikern, Geologen, Informatikern, Telecom- und Internet-Spezialisten sichert den ununterbrochenen und zuverlässigen Betrieb und ermöglicht eine rechtzeitige Frühwarnung vor gefährlichen Objektzuständen und ihren Folgen.

Dienstag, 1. Dezember 2009

ein jahr … mit Michael Schrattner


Im spezial.bildung der Basler Zeitung (BaZ) berichtet Michael Schrattner, Studierender im 4. Semester des Bachelorstudiengangs Geomatik am IVGI, alle vier Wochen jeweils montags aus seinem Studienalltag. Im zwölften Beitrag vom 1. Dezember thematisiert M. Schrattner 'Stadtmodell in 3D'.

Donnerstag, 5. November 2009

Geomatik-Herbst-Kolloquium: 'Die amtliche Vermessung – modern und innovativ'

Dr. Fridolin Wicki, Leiter der eidgenössischen Vermessungsdirektion und stellvertretender Direktor des Bundesamtes für Ladestopographie (swisstopo) nutzte am 5. November 2009 die Gelegenheit, die in grosser Zahl (knapp 100!) und teilweise von weit angereiste Zuhörerschaft von der Moderne und Innovationskraft der 'Amtlichen Vermessung' zu überzeugen. In den letzten 30 Jahren seien fast alle Innovationen in der 'Geomatik-Welt' aus der amtlichen Vermessung hervorgegangen. Nicht nur dieses etwas plakativ-provokative Statement sondern auch seine interessanten Ausführungen über die 'moderne' amtliche Vermessung führten nach Schluss seiner Vortrags denn auch zu einer angeregten und langen Diskussion. Ein herzliches Dank dem Referenten und allen Teilnehmern!

Montag, 2. November 2009

ein jahr … mit Michael Schrattner

Im spezial.bildung der Basler Zeitung (BaZ) berichtet Michael Schrattner, Studierender im 4. Semester des Bachelorstudiengangs Geomatik am IVGI, alle vier Wochen jeweils montags aus seinem Studienalltag. Im elften Beitrag vom 2. November berichtet M. Schrattner über Geomatik, Karten und e-learning.

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Gewinner 'CrowdSourcing' Umfrage

Während der Sommermonate führten zwei Studierende des Instituts für angewandte Psychologie eine Umfrage zur Motivation für das Engagement von Freiwilligen in crowdsource Projekten wie OpenAddresses und OpenStreetMap durch. Die Umfrage stiess auf reges Interesse und übertraf mit 421 gültigen Interviews bei weitem die Erwartungen.
Während die Antworten gegenwärtig ausgewertet werden, wurde in der Zwischenzeit aus den Umfrageteilnehmenden eine Person als Gewinner eines Navigationsgerätes gezogen. Es handelt sich dabei um Herrn Georg Burkhard - herzliche Gratulation!!
Wie das Bild zeigt, hat Herr Burkhard das Gerät bereits erhalten und installiert. Wir wünschen viel Freude mit dem Gerät und danken an dieser Stelle allen Teilnehmenden an der Umfrage.
Weitere Informationen erteilt Hans-Jörg Stark (hansjoerg.stark@fhnw.ch)

Montag, 5. Oktober 2009

ein jahr ... mit Michael Schrattner

Im spezial.bildung der Basler Zeitung (BaZ) berichtet Michael Schrattner, Studierender im 4. Semester des Bachelorstudiengangs Geomatik am IVGI, alle vier Wochen jeweils montags aus seinem Studienalltag. Im zehnten Beitrag vom 5. Oktober berichtet M. Schrattner über den Besuch der Intergeo und die Thematik Mobile Mapping.

Dienstag, 29. September 2009

eLML gewinnt den Swiss Open Source Award

Die eLearning Markup Language eLML (http://www.elml.ch/) hat den Swiss Open Source Award in der Kategorie Education gewonnen. eLML wird gemeinsam vom Institut Vermessung und Geoinformation der Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik und der Universität Zürich entwickelt und gepflegt. Das Open-Source Framework eLML erlaubt strukturierte eLearning-Lektionen in XML zu erstellen und zu verwalten. Dank eLML können somit Lektionen in layout-unabhängiger Form aufgebaut und später in verschiedene Formate wie zum Beispiel in eine HTML- oder PDF-Datei transformiert werden.

Montag, 14. September 2009

ein jahr … mit Michael Schrattner

Im spezial.bildung der Basler Zeitung (BaZ) berichtet Michael Schrattner, Studierender im 4. Semester des Bachelorstudiengangs Geomatik am IVGI, alle vier Wochen jeweils montags aus seinem Studienalltag. Im neunten Beitrag vom 14. September berichtet M. Schrattner über die Blockkurswochen mit Deformationsmessungen und Programmierarbeiten.

Donnerstag, 10. September 2009

Sie ist da ...

… die neue Farbbroschüre 'Geomatik an der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW'
Am Donnerstag, 10. September 2009 wurde die neue Geomatik-Broschüre der FHNW in einer kleinen Vernissage offiziell vorgestellt. Sibille Stocker, Leiterin des 'Büro für Kommunikationsdesign FHNW' referierte über die Entstehungsgeschichte und den interaktiven Entwicklungsprozess. Reinhard Gottwald stellte Bildsprache und Leitthemen vor und dankte anschliessend allen an der Entwicklung dieses einzigartigen Produkts Beteiligten. Die Broschüre kann ab sofort via Mail bestellt werden.

Rückblick auf ’bike to work’ mit HABG (IVGI) Beteiligung

Diesen Juni fand die 4. nationale Austragung der von Pro Velo Schweiz organisierten Aktion ’bike to work’ statt. Ziel der Aktion ist es jeweils, möglichst viele Mitarbeitende von verschiedensten Betrieben/Institutionen zu mehr körperlicher Bewegung zu motivieren; den Arbeitsweg vorwiegend mit dem Velo oder anders human powered (HPM) zurück zu legen.

Dieses Jahr nahm erstmals auch die Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik (HABG), auf Initiative einer IVGI-Mitarbeitenden, an der Aktion teil. Trotz reichlich Werbung in Form von aufgehängten Plakaten, verteilten Flyern und versendeten eMails hielt sich das Interesse der knapp 120 Mitarbeitenden der HABG noch sehr im Rahmen (zumindest besteht für nächstes Jahr noch Steigerungspotential). So nahm die HABG schlussendlich mit 3 4-er Teams an der Aktion, bei der es darum ging, im Monat Juni an mind. 50% der Arbeitstage den Arbeitsweg per HPM zurück zu legen, teil:

- Team ’IVGI’ (4 IVGI-Mitarbeitende) legte total 468 km zurück
- Team ’Rhyufer+’ (je 2 IVGI- und IBau-Mitarbeitende) legte total 940 km zurück
- Team ’Vigugegl’ (4 IEBau-Mitarbeitende) legte stolze 1'424 km zurück

Mit der täglichen Velofahrt konnte zum einen der persönliche Ehrgeiz befriedigt werden, aber viel wichtiger und witzig war auch der gegenseitige teaminterne Ansporn – die soziale Komponente fehlte also auch nicht.
Gegen Ende der Aktion fand für jeweils zwei Interessierte der verschiedenen Betriebe ein nationaler Schluss-Event bike to work statt, bei dem man mit einem Flyer (Elektrovelo) von Kirchberg nach Huttwil radelte und dort das kurz zuvor in Betrieb genommene neue Firmen-/Produktionsgebäude der Biketech AG (Flyer-Produktion) unter fachkundiger Führung besichtigen konnte.

Nach Abschluss der Aktion konnten sich einige Mitfahrende neben der neu gewonnenen oder der beibehaltenen Fitness zusätzlich noch über von Pro Velo Schweiz verloste Preise (Betriebs-, Team- und Einzelpreise) freuen. Bei Letzterem ging die HABG leer aus.

Laut Angaben von Pro Velo Schweiz nahmen dieses Jahr Total 1'098 Betriebe/Institutionen mit Total 12'996 Teams und 51'005 Mitfahrenden (alles Rekordzahlen) an der Aktion teil. Es wurden im ’entscheidenden’ Monat Juni gesamthaft 8.2 Mio. km per HPM zurück gelegt, wodurch ein Ausstoss von zirka 1'524 Tonnen CO2 vermieden werden konnte und mehr als 1 Mio. CHF Treibstoffkosten gespart wurden.

Hier noch ein witziger Clip als PR für die Aktion ’bike to work’:
http://www.youtube.com/watch?v=unPXMFWxxXE&feature=player_embedded

Donnerstag, 3. September 2009

Vorschau auf die Intergeo 2009

Zur Intergeo (22.-24. September, Karlsruhe D), einer der bedeutendsten Fachkongresse im deutschen Sprachraum im Umfeld von Geoinformationen wurde das IVGI eingeladen, einen Beitrag rund um das Thema offene und freie Geodaten zu halten. Ausgangspunkt soll das am IVGI entwickelte und seit mittlerweile über zwei Jahren laufende Projekt OpenAddresses sein. Anhand des Projektes und der damit gemachten Erfahrungen wird u.a. das Verhältnis zwischen öffentlichen und kostenpflichtigen Geodaten besprochen. Der Beitrag wird am ersten Tag im Kongress-Saal um 17h stattfinden. Nähere Infos zum Programm erhalten Sie hier (http://www.intergeo.de/kongress2009/). Näher Infos zum Beitrag bzw. dem Referenten sind hier (http://www.intergeo.de/kongress2009/pdf/StarkHJ.pdf) erhältlich.

Donnerstag, 27. August 2009

GeoForum 2009 – Abschlusspräsentation der Bachelor-Theses

Am Donnerstag, 27. August 2009 fanden sich mehr als 300 Gäste zum diesjährigen 10. GeoForum bei hochsommerlich heissen Temperaturen in der Aula der FHNW in Muttenz ein. Im Anschluss an die Kurzpräsentationen hatten die Besucher die Gelegenheit, die Arbeiten in der 'Institutsmesse 09' zu besichtigen und den künftigen Bachelor of Science in Geomatik kritische Fragen zu stellen und zu fachsimpeln. Eine kleine Abkühlung brachte erst der wie in den vergangenen Jahren von der Intergraph AG gesponserte Apéro. Ein herzlicher Dank an alle Helfer und vor allem an Intergraph (Schweiz) für die langjährige und grosszügige Unterstützung dieser Veranstaltung.
Auf der Institutswebseite finden Sie Kurzfassungen aller Bachelor-Theses.

Freitag, 21. August 2009

IVGI-Exkursion - Schweizerischer Nationalpark (SNP)

Am 20. und 21. August besuchte das IVGI-Team auf Einladung der Gruppe Rauminformation des SNP den Schweizerischen Nationalpark. Ruedi Haller, Leiter der Gruppe Rauminformation gab zu Beginn der Exkursion einen Abriss über die Aufgaben, Produkte und Forschungsprojekte, die von seinem Team im SNP bearbeitet werden. Nach einer Besichtigung der Arbeitsräume der Gruppe Rauminformation im Schloss Wildenberg (Zernez) folgte ein ausführlicher Rundgang durch das neue SNP-Besucherzentrum.

Und dann ging es in die Natur … zunächst mit dem Postauto hinauf nach Champlönch und dann zu Fuss weiter auf Route 13 zum Nationalparkhotel Il Fourn. Auf dieser von Ruedi Haller geführten und erläuterten Wanderung gab es neben einer intensiven Nutzung von Fernglas und Fernrohr zur Wildbeobachtung unseren ersten Kontakt mit dem interaktiven Wanderführer 'WebPark', der auf dieser Route speziell für Kinder Geschichten rund um den Pfad erzählt. Unter strenger Beobachtung durch einige mutige Murmeltiere gab es auf der Alp Grimmels einen kleinen Apéro, bevor wir im aufziehenden Regen den Abstieg nach Il Fourn begannen.

Am frühen Morgen des nächsten Tages und bei strahlendem Sonnenschein ging es unter kundiger Führung von Christian Schmid (2005: IVGI Absolvent; heute: SNP Gruppe Rauminformation) vorbei an der Alp Buffalora, einer alten Erzmine und einer Herde Gämsen in der Ferne hinauf nach Muntla Schera, wo uns auf 2600 m ein kalter, bissiger Wind und viele Wolken zur Mittagsrast erwarteten. Der digitale 'Kuckuck' vom WebPark bescherte uns auf diesem Weg viele interessante aber auch teilweise verborgene Informationen. Beim Abstieg begleitete uns wieder die Sonne und so erreichten wir – der/die ein oder andere mit etwas müden Beinen – nach knapp 6 Stunden Marschzeit wieder den Ausgangspunkt Il Fourn. Nach kurzer Rast und einem kühlen Trunk ging es dann mit Post, RhB und SBB wieder zurück nach Basel.

Es waren zwei intensive und Dank der hervorragenden Betreuung und Begleitung vom SNP-Team (Ruedi Haller und Christian Schmid) interessante, informative und spannende Tage in der Natur des Engadins, die auch für die Diskussion und Skizzierung von gemeinsamen künftigen Projekten genutzt wurden. Ein ganz herzlicher Dank an unsere beiden Kollegen für diese unvergesslichen Tage!


Bilder (von oben nach unten):
- Schloss Wildenberg in Zernez – Heimat der SNP Gruppe Rauminformation
- SNP Route 13 und WebPark (2.v.l. Ruedi Haller)
- Route 15 - Kurze Rast an der SNP-Grenze unterhalb des Munt Chavagl
- Mittagsrast auf dem Munt la Schera
- Letzte Rast vor dem Abstieg nach Il Fuorn (Ch. Schmid am Fernrohr)

Montag, 10. August 2009

ein jahr … mit Michael Schrattner

Im spezial.bildung der Basler Zeitung (BaZ) berichtet Michael Schrattner, Studierender im 4. Semester des Bachelorstudiengangs Geomatik am IVGI, alle vier Wochen jeweils montags aus seinem Studienalltag. Im achten Beitrag vom 10. August berichtet M. Schrattner über seinen abwechslungsreichen Ferienjob in einem Ingenieurbüro.

Montag, 13. Juli 2009

ein jahr ... mit Michael Schrattner

Im spezial.bildung der Basler Zeitung (BaZ) berichtet Michael Schrattner, Studierender im 4. Semester des Bachelorstudiengangs Geomatik am IVGI, alle vier Wochen jeweils montags aus seinem Studienalltag. Am 13. Juli erschien der siebte Beitrag.

Freitag, 3. Juli 2009

Geomatik Summer School 2009

Am Mittwochmorgen pünktlich um 9 Uhr wurde an der FHNW mit einer Einführung und Übersicht über die drei Tage begonnen. Die ersten beiden Tage der Geomatik Summer School (GSS) wurden in zwei Blöcken ausgetragen. Das bedeutet, dass sich die eine Hälfte der 24 Teilnehmenden mit WebMapping befasste und die andere Hälfte ein Projekt im Bereich 3D-Rekonstruktion bearbeitete. Am dritten Tag arbeiteten alle Lernenden an der Texturierung des FHNW-Gebäudes mit Google SketchUp.
... lesen Sie hier den vollständigen Bericht.

Mittwoch, 1. Juli 2009

Geomatik Summer School gestartet

Heute haben wir mit 24 Geomatik-Lernenden erfolgreich die erste "Geomatik Summer School" gestartet. Ein ausführlicher Bericht wird nach Abschluss des Anlasses hier im Blog veröffentlicht.
Posted by Picasa

Montag, 22. Juni 2009

Das IVGI an der OSGIS 2009 in Nottingham

Am 22. Juni 2009 fand in Nottingham, UK die erste GIS Opensource Konferenz (http://www.opensourcegis.org.uk/) statt. Das IVGI war sowohl in der Programmkommission als auch mit einem Beitrag zum Projekt OpenAddresses (http://www.openaddresses.ch/) vertreten.
Die Konferenz war gut besucht und bot eine interessante Austauschplattform für etwa 150 Konferenzteilnehmende aus vielen Teilen der Welt.
Schwerpunkt der Beiträge waren zum einen Softwareprodukte, welche auf Opensource basieren und daher offenen Quellcode anbieten, der allen Interessierten zur Anpassung und Weiterentwicklung offen steht und die meist kostenlos genützt werden können. Zum andern wurden Anwenderberichte und -projekte präsentiert, welche auf Opensource GIS aufsetzen.
Am Nachmittag fanden einige Workshops statt, die im Rahmen einer guten Infrastruktur gut besucht waren.
Visuelle Eindrücke können hier (http://picasaweb.google.com/suchithanand76/OSGIS2009) eingesehen werden.
Weitere Auskünfte und Kontakt: hansjoerg.stark@fhnw.ch

Montag, 15. Juni 2009

ein jahr … mit Michael Schrattner

Im spezial.bildung der Basler Zeitung (BaZ) berichtet Michael Schrattner, Studierender im 4. Semester des Bachelorstudiengangs Geomatik am IVGI, alle vier Wochen jeweils montags aus seinem Studienalltag. Im sechsten Beitrag vom 15. Juni sind für M. Schrattner 'Ferien in Sichtweite'!

Mittwoch, 3. Juni 2009

Von der realen in die digitale Welt – das IVGI am TecDay@GymLiestal

Die Bestrebungen des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements, bei Jungen mehr Interesse für Naturwissenschaft und Technik zu wecken und damit die industrielle Kreativität zu stärken wird durch die Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften (SATW) mit den so genannten TecDays unterstützt. Der fünfte TecDay fand am Gymnasium Liestal statt.
Das IVGI repräsentierte die Branche der Geomatik mit dem Modul "Faszination Geomatik – von der realen in die digitale Welt". Die Schülerinnen und Schüler erfuhren in einer kurzen Einführung wie weit das Spektrum der Geomatik reicht und erfassten in Kürze die Grundlagen zum globalen Satelliten-Navigations-System GPS. Diese Kenntnisse wurden auch sogleich angewendet: Mit einem GPS-Empfänger ausgerüstet, machten sich die Schüler auf, das umliegenden Quartier des Gymnasiums Liestal für das OpenGeoData-Projekt OpenStreetMap (http://www.openstreetmap.org/?lat=47.48305&lon=7.7244&zoom=16) zu kartieren. Die so erhoben Daten werden demnächst in die Karten von OpenStreetMap einfliessen und über das Internet weltweit einsehbar sein.

Klassen oder Lehrer, welche an solchen Kartierungsarbeiten ebenfalls interessiert sind, finden auf http://www.map-your-world.ch/ weitere Informationen.

Samstag, 16. Mai 2009

20 Jahre Überwachungsmessungen 'Schwanderbärgli' – das Jubiläumsfest

Endlich war es soweit. Unsere Studierenden des 6. Semesters konnten einer breiten Bevölkerungsschicht von Schwanden b. Brienz und Umgebung die Geomatikarbeiten im Zusammenhang mit den Überwachungsmessungen am 'Schwanderbärgli' näher bringen.
Jung und Alt zeigten sich sehr interessiert an den Messtechnologien, die an zehn verschiedenen Erlebnisposten gezeigt wurden. An einzelnen Posten konnten attraktive Preise im Rahmen eines Wettbewerbs gewonnen werden.
Der Anlass stand im Zeichen des 20-jährigen Jubiläums der Überwachungsmessungen 'Schwanderbärgli'. Vertreter der Schwellenkorperation und der Gemeinde Schwanden betonten die Bedeutung der Zusammenarbeit im Rahmen dieses Ausbildungsprojektes. Ausführliche Berichte (Und er bewegt sich doch… / Das Schwanderbärgli milimetergenau im Blick) sind dazu in der Jungfrau Zeitung erschienen.

Montag, 11. Mai 2009

ein jahr … mit Michael Schrattner

Im spezial.bildung der Basler Zeitung (BaZ) berichtet Michael Schrattner, Studierender im 4. Semester des Bachelorstudiengangs Geomatik am IVGI, alle vier Wochen jeweils montags aus seinem Studienalltag. Der mittlerweile fünfte Beitrag mit dem Titel 'Energie und Effizienz' erschien am 11. Mai 2009 zusammen mit einem grossen redaktionellen Beitrag der baz über die Geomatik: ‚Coole Jobs für präzise Messer’.

Dienstag, 28. April 2009

"Luftaufklärung gegen Feuerbrand & Co" - Bericht im Schweizer Bauer

Der Schweizer Bauer berichtete am 25. April in einem Artikel über aktuelle Forschungen des IVGI zum Einsatz von Minidrohnen und Luftaufnahmen für die Erkennung von Pflanzenkrankheiten.

Dienstag, 21. April 2009

Fachtagung und Workshop: Energieeffiziente Erneuerung von Altbauten - Basiskonzepte und 3D-Geometrie-Erfassung

Die sich unausweichlich abzeichnende Energieverknappung und der daraus resultierende enorme Energiepreisanstieg zwingen dazu, Ressourcen schonende Verbrauchsstrategien zu entwickeln und umzusetzen. Eine Analyse des Gebäudeenergieverbrauchs zeigt, dass noch im Jahr 2050 ca. 90% des Energiebedarfs in diesem Bereich durch Gebäude, die vor 2000 erstellt wurden, verursacht wird. In einem grossen interdisziplinären Forschungsprojekt 'Advanced Energy-Efficient Renovation of Buildings' – kurz: CCEM-Retrofit - unter der Trägerschaft des CCEM (ETH Competence Center Energy and Mobility), BFE (Bundesamt für Energie) und KTI (Förderagentur für Innovation beim BBT) und unter Federführung von EMPA Building Technologies werden praxistaugliche Lösungsansätze erarbeitet und an Renovationsobjekten praktisch umgesetzt.
In einer Fachtagung am 21. April 2009 referierten vor etwa 80 Teilnehmern (CH/D/N) am CCEM-Retrofit-Projekt Beteiligte aus verschiedenen Blickwinkeln über Erneuerungskonzepte für Altbauten. Die 3D-Geometrieerfassung von Erneuerungsobjekten mit modernsten Sensoren und IT-Werkzeugen bildete den Schwerpunkt des Workshops am Folgetag. 15 Teilnehmer aus den Fachbereichen Bau, Planung Geomatik konnten sich dabei von der Leistungsfähigkeit der Werkzeuge aber auch von der Komplexität des Gesamtprozesses überzeugen.

Montag, 6. April 2009

ein jahr … mit Michael Schrattner

Im spezial.bildung der Basler Zeitung (BaZ) berichtet Michael Schrattner, Studierender im 4. Semester des Bachelorstudiengangs Geomatik am IVGI, alle vier Wochen jeweils montags aus seinem Studienalltag. Der vierte Beitrag zum Thema 'Messen mit Bildern' erschien am 06. April 2009.

Montag, 30. März 2009

Eric Matti gewinnt Karl Kraus Nachwuchspreis 2009

An der 100-Jahr-Feier der Deutschen Gesellschaft für Photogrammetrie, Fernerkundung und Geoinformation (DGPF) vom 24. März 2009 in Jena wurde Eric Matti für seine Bachelor-Thesis am IVGI als 3. Preisträger des internationalen Karl Kraus Nachwuchsförderpreises 2009 ausgezeichnet.

Das IVGI-Team gratuliert ganz herzlich!

Die Karl Kraus Preisträger 2009: W. Mücke (4.v.l), E. Matti (4.v.r.), S. Hofmann (3.v.r.) (Bild: Komp / DGPF)

Eric Matti wurde für seine hervorragende Bachelor-Arbeit mit dem Titel "Prozessierung von hochaufgelösten Multispektralaufnahmen in der Agronomie" ausgezeichnet. In seiner Arbeit untersuchte er die Anwendung eines an der FHNW entwickelten leichtgewichtigen Multispektralsensors (MSMS) für Mini- und Mikrodrohnen auf unterschiedliche landwirtschaftliche Kulturen. Eric Matti erarbeitete einen praxistauglichen Workflow zur Bestimmung des Vegetationszustands aus sehr hoch aufgelösten, drohnenbasierten Multispektraldaten.

Der 1. Preis ging in diesem Jahr an Sabine Hofmann von der TU Dresden für ihre Arbeit "Konzeption und Aufbau eines optischen 3D Messsystems zur Analyse orthopädisch relevanter Bewegungsparameter". Den 2. Preis erhielt Werner Mücke von der TU Wien für seine Arbeit "Analyse von Full-waveform Airborne Laserscanning Daten hinsichtlich der Verbesserung digitaler Geländemodelle".

Der Karl Kraus-Nachwuchsförderpreis ist ein Preis zur Förderung des wissenschaftlich-technischen Nachwuchses auf den Gebieten der Photogrammetrie, Fernerkundung und Geoinformation und ihrer Nachbarbereiche.

Der Preis gedenkt Prof. Dr. Karl Kraus, einem der herausragenden Lehrmeister und Lehrbuchautoren auf diesem Gebiet, der im Jahr 2006 verstarb. Seit dem Jahr 2007 wird der Preis gemeinsam von der Deutschen Gesellschaft für Photogrammetrie, Fernerkundung und Geoinformation (DGPF) mit der Schweizerischen Gesellschaft für Photogrammetrie, Bildanalyse und Fernerkundung (SGPBF) und der Österreichischen Gesellschaft für Vermessung und Geoinformation (OVG) verliehen.

Donnerstag, 19. März 2009

Kolloquium "Vermessungswesen in der Forensik – Interdisziplinäre Zusammenarbeit von Medizinern, Polizisten und Geomatikern"

Im Rahmen der Geomatik-Frühlings-Kolloquiumsreihe des Instituts Vermessung und Geoinformation waren am 19. März 2009 Ursula Buck (Referentin) und Silvio Näther in Muttenz zu Besuch. Die beiden Vermessungsingenieure sind je zu 50% am Zentrum für Forensische Bildgebung (Virtopsy: virtual autopsy) der Universität Bern und bei der Kantonspolizei Bern angestellt.Ursula Buck zeigte uns anhand von eindrücklichen Beispielen wie Technologien aus verschiedensten Fachbereichen zur Aufklärung von Unfällen oder Tötungsdelikten eingesetzt werden. So werden zum einen Tatorte, Tatwerkzeuge, Opfer und/oder Tatverdächtige mit diversen Vermessungstechniken (Photogrammetrie, Laserscanning, Tachymetrie, GNSS) geometrisch erfasst und je nach Bedarf modelliert, um anschliessend Simulationen durchführen zu können.
Aber auch Technologien aus der Medizin, wie zum Beispiel die Computertomographie (CT) oder die Magnetresonanztomographie (MRI) kommen bei der Ermittlung von Unfall-/Tathergängen zum Einsatz, um den Knochenbau sowie das Gewebe von Opfern zu visualisieren.
Der gesamte Arbeitsablauf bis zum Erstellen des Schlussproduktes - das Gutachten zu Handen der juristischen Instanz - geschieht jeweils in enger Zusammenarbeit zwischen Kriminalisten, Rechtsmedizinern und Vermessungsfachleuten.
Die Anwesenden hörten und sahen gespannt den erläuterten Beispielen zu Schussrichtungsrekonstruktion, Bissspurenvergleich, Ballistischer Blutspurenanalyse, Verkehrsunfallrekonstruktion usw. zu. Als nach vielen spannenden Fragen aus dem Publikum auch die ironisch gemeinte Frage aufkam, wie denn heute ein ’perfektes Verbrechen’ überhaupt noch möglich sei, war es höchste Zeit, die vollends geglückte Veranstaltung abzuschliessen.

Mittwoch, 18. März 2009

Das IVGI an der FOSSGIS

An der FOSSGIS 2009 in Hannover, der deutschsprachigen Konferenz für freie und offene Geoinformations-Software und -Daten, konnte das IVGI zwei Projekte präsentieren.

OpenAddresses.ch ist der Versuch, über ein Internet-Portal mit Luftbildkarten und dem lokalen Wissen einer Community geokodierte unpersonalisierte Adressinformationen, also Strasse, Hausnummer, PLZ und Ort inkl. Koordinaten, zu erheben.Diese werden allen potenziellen Nutzern, beispielsweise zu analytischen räumlichen Auswertungen, frei zur Verfügung gestellt. Das Projekt läuft seit eineinhalb Jahren. Berichtet wurde über Neuerungen, Weiterentwicklungen und Zukunfts-Absichten.

Map your World hat zum Ziel, moderne Technologien, Methoden und Prozesse der Geomatik und des Internets innerhalb von Projektwochen oder eingebettet in den Geografie-Unterricht an Gymnasial- und Mittelschulen explorativ zu vermitteln. Dabei erheben die Schüler - mit GPS-Empfängern und Personal Digital Assistants (PDAs) ausgerüstet - vor Ort

Geodaten für die Projekte OpenStreetMap und OpenAddresses und pflegen diese selbst erhobenen Daten in die genannten Datensammlungen ein. Damit leisten sie einen persönlichen Beitrag zu weltweiten Community-Projekten mit dem Fokus auf Geodaten, erlernen interessante Aspekte zum Web2.0 und der Geomatik und "erleben" Geografie von einer neuen – vorwiegend realen – Seite.

Kontakt: hansjoerg.stark@fhnw.ch / lukas.baehler@fhnw.ch

Donnerstag, 12. März 2009

Einladung zur Geomatik Summer School


... für Geomatik-Lernende.
Drei Tage, die du mit gleichgesinnten Kollegen und Kolleginnen,
an der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW in Muttenz
verbringst und einige spannende Themen aus der Geomatikwelt,
wie z.B. Web-Mapping mit MS Virtual Earth,
3D-Konstruktion und –Visualisierung, kennen und anwenden lernst.

Alle Infos auf http://www.3dgi.ch/gss


Montag, 9. März 2009

ein jahr … mit Michael Schrattner

Im spezial.bildung der Basler Zeitung (BaZ) berichtet Michael Schrattner, Studierender im 4. Semester des Bachelorstudiengangs Geomatik am IVGI, alle vier Wochen jeweils montags aus seinem Studienalltag. Der dritte Beitrag zum Start des Frühlingssemesters 2009 erschien am 09. März 2009.

Montag, 16. Februar 2009

Jahresbericht 2008 jetzt online

Erste Bachelorabsolventen in Geomatik, Start des Masterstudiengangs 'Geoinformationstechnologie' am 15. September 2008, IVGI Forschung&Entwicklungs-Aktivitäten, Einstein SF1, nationale und internationale fachliche Präsenz und zwei international anerkannte Auszeichnungen sind nur einige Themen in unserem umfassenden Jahresbericht 2008. Jetzt online unter http://www.fhnw.ch/habg/ivgi/institut/jahresbericht

Montag, 9. Februar 2009

ein jahr ... mit Michael Schrattner

Im spezial.bildung der Basler Zeitung (BaZ) berichtet Michael Schrattner, Studierender im 4. Semester des Bachelorstudiengangs Geomatik am IVGI, alle vier Wochen jeweils montags aus seinem Studienalltag. Der zweite Beitrag erschien am 09. Februar 2009.




Samstag, 24. Januar 2009

IVGI in SF Einstein: Solothurn 1830 in Google Earth

In der Wissenschaftssendung «Einstein» vom 29. Januar 2009 (21:00 auf SF 1) wurde ein Beitrag über das Projekt "Solothurn 1830 in Google Earth" unseres Instituts ausgestrahlt.

Die Abschlussklasse 2008 des Bachelor-Studiengangs in Geomatik an der FHNW hat im Blockkurs "3D-Rekonstruktion" das historische Stadtmodell im Museum Blumenstein detailgetreu digitalisiert und für Google Earth aufbereitet. Nach dem antiken Rom ist "Solothurn 1830" eines der weltweit ersten historischen 3D-Stadtmodelle in Google Earth.

Hier gehts direkt zur Einstiegsseite zur Betrachtung und Erkundung der 3D-Szene Solothurn 1830 in Google Earth. Viel Spass!

Weitere Informationen: Stephan Nebiker oder Andreas Barmettler