Montag, 27. Dezember 2010

Ein Jahr ist vorbei und vieles ist anders

Im Jahr 2009 hat Michael Schrattner jeden Monat aus seinem Bachelor-Studiumsalltag berichtet. Jetzt ein Jahr später lässt die Basler Zeitung nochmals alle Kolumnistinnen und Kolumnisten des Jahres 2009 zu Wort kommen.
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Mittwoch, 22. Dezember 2010

a11es gute

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Wir vom Institut Vermessung und Geoinformation FHNW

wünschen Ihnen frohe Festtage und ein glückliches 2011.

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Donnerstag, 16. Dezember 2010

Kooperation zwischen Kopa-Gruppe und IVGI

Die "Neue Fricktaler Zeitung" berichtete unter dem Titel "Ein Unternehmen braucht Innovation" über die erfolgreiche Kooperation zwischen der Kopa-Gruppe und dem Institut Vermessung und Geoinformation der FHNW.

Donnerstag, 11. November 2010

Mobile Mapping am nationalen Zukunftstag

Am Zukunftstag (früher Töchtertag) waren in der gesamten Schweiz Schulkinder dazu eingeladen die Betriebe und Arbeitsplätze ihrer Eltern zu besuchen. So auch an der FHNW am Sitz Muttenz, wo am Nachmittag ca. 20 Kinder Einblicke in die moderne Geomatik erhielten. Den Kindern wurde das vom IVGI entwickelte Kamera-basierte Mobile Mapping System vorgestellt, indem live einige Aufnahmen der ganzen Gruppe gemacht werden konnten. Anschliessend konnte das Gruppenvideo im Büro stereoskopisch betrachtet und ausgewertet werden. Unter Anleitung konnten die Kinder versuchen möglichst genau ihre Körpergrösse aus den Videoaufnahmen zu messen. Vergleichsmessungen mit einem Doppelmeter ergaben Abweichungen von nur wenigen Zentimetern.

Donnerstag, 4. November 2010

3D GeoInfo 2010 Konferenz in Berlin

Die 5. Internationale 3D GeoInfo Konferenz fand vom 3.-4.11. 2010 in Berlin statt, bei der auch die MSE-Studierenden des IVGI teilnehmen durften. Abgehalten wurde die Konferenz im historischen Teil des Hauptgebäudes der Technischen Universität in Berlin. Die fast 200 Teilnehmer waren international zusammengesetzt. Das IVGI wurde durch einen Vortrag mit dem Titel „Large Scale Constraint Delaunay Triangulation for Virtual Globe Rendering“ von Martin Christen vertreten.
Begonnen hat die Konferenz für die Teilnehmer bereits am 2.11.2010 mit einer Icebreaker-Party am Geodätenstand der TU Berlin. Während eines Apéro konnte der besondere Platz mit schöner Aussicht über Berlin zu einer ersten Kontaktaufnahme genutzt werden.
Der erste Konferenztag begann mit einer Begrüssung durch den Conference Chair Prof. Kolbe. Die folgenden Sessions beinhalteten Vorträge und Poster aus den Themenbereichen „3D Energy Assessment with 3D City Models“ sowie „3D Spatial and Semantic Building Modelling“. Ebenfalls vertreten waren zahlreiche Firmen, die sich und ihre Produkte vorstellten, wie z.B. Galdos Systems Inc. aus Kanada und CPA Systems GmbH aus Deutschland.
Am Nachmittag wurden Themen aus den Bereichen „3D Data Acquisition, Managment and Processing“ und „3D Geo-Visualisation“ präsentiert. Der interessante und lehrreiche erste Konferenztag fand seinen Abschluss in einem besonderen Abend, welcher einen Apéro und einen Opernbesuch in der Deutschen Oper Berlin mit anschliessendem Conference Dinner beinhaltete. Bei der Oper handelte es sich um Walter Braunfels „Jeanne D’Arc – Szenen aus dem Leben der Heiligen Johanna“.
Am 4.11.2010 wurden Vorträge und Poster aus den Bereichen „Enriching 3D City Models“, „3D/4D Spatial Modelling Concepts“, „Analysis of 3D Geospatial Information“ sowie „3D Urban Modelling and Applications“ präsentiert. Wie bereits am ersten Konferenztag stellten sich Firmen wie etwa GTA Geoinformatik GmbH und virtualcitySystems GmbH aus Deutschland vor und zeigten in kurzen Vorträgen ihre Produkte sowie ihre Tätigkeitsfelder.
Die Konferenz war für die MSE-Studierenden eine sehr gute Gelegenheit sich mit der aktuellen Forschung im Bereich der 3D Geoinformation vertraut zu machen und erste Kontakte zu anderen Forschenden sowie Firmen zu knüpfen.

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Kursausschreibung: Einführung in MapFish

Am 15. Dezember 2010 bietet das Institut Vermessung und Geoinformation der Fachhochschule Nordwestschweiz (IVGI) in Zusammenarbeit mit swisstopo einen Kurs zum OpenSource "Web-mapping framework" MapFish an.
Der Kurs führt in das Framework ein und zeigt, wie Web-Mapping Anwendungen mit MapFish erstellt werden. Der Kursleiter Cédric Moullet ist Mitglied des Project Steering Committees des MapFish Projektes und verfügt über eine sehr grosse Erfahrung mit MapFish.

Montag, 11. Oktober 2010

Studierende des IVGI in Rumänien

Studierende des IVGI zusammen mit der HTW Dresden in Rumänien -Kirchenburg Roadeş (Radeln) Transsilvanien

Im September dieses Jahres hatten drei Studierende des 5. Semesters des BSc in Geomatik die Möglichkeit an einem Projekt der Partnerhochschule aus Dresden (HTW Dresden) mitzuarbeiten. Es galt in Radeln (Rumänien) eine sächsische Kirchenburg aus dem 15. Jahrhundert komplett tachymetrisch auszumessen und ein 3D-Draht und -Flächenmodell davon zu erstellen, um die Grundlagen für eine anstehende Sanierung zu schaffen. Da es sich um ein sehr umfangreiches Objekt handelt, wurde das Projekt aus dem Jahre 2009 weitergeführt und in den drei zur Verfügung stehenden Wochen vervollständigt. Die Arbeiten die noch zu erledigen waren beschränkten sich auf das Innere des Glockenturms, ca. 30 Meter Höhe, und die Ringmauer welche über drei Wehrtürme und einen Wehrgang verfügt. Die Studierenden der FHNW wurden für die Aufnahmen im Glockenturm, da klettertechnisch erfahren, und für die Innenaufnahmen der Ringmauertürme eingesetzt.

Die lange Reise von Basel nach Roadeş wurde auf dem Landweg mithilfe eines deutsch-rumänischen Car-Reiseunternehmens bewältigt. Die Fahrstrecke betrug 1800 Kilometer - Reisezeit ca. 33 Stunden. Roadeş ist ein Dorf mit sächsischen Wurzeln welches von deutschen Einwanderern im 12. Jahrhundert gegründet wurde und auf Deutsch Radeln heisst. Es liegt sehr idyllisch westlich der Karpaten eingebettet in einer hügeligen Landschaft. Die heutige Dorfbevölkerung setzt sich vorwiegend aus Rumänen, Romas und einzelnen Sachsen zusammen, welche einfache Landwirtschaft als Selbstversorger betreiben und teilweise noch mit Pferd und Wagen die Ware transportieren. Das Trinkwasser kommt aus dem Sodbrunnen, Ver- und Entsorgung gibt es nicht ausser Elektrizität.

Neben der sehr interessanten Aufgabe, ein solch imposantes Objekt auszumessen und zu modellieren, war es die Erfahrung wert, ein Dorfleben mal etwas anders zu erleben.
Das Einzige was man wirklich vermisst hat war der Luxus von fliessendem sauberem Trinkwasser.

Montag, 20. September 2010

30 neue Studierende am IVGI

Heute Montag war Studienbeginn für 22 BSc und 8 MSc Studierende.

Wir wünschen allen neuen und zurückkehrenden Studierenden ein erfolgreiches Semester!

Donnerstag, 9. September 2010

FOSS4G in Barcelona

Die Konferenz FOSS4G (Free and Open Source Software for Geospatial) fand vom 6. bis 9. September in Barcelona, Spanien statt. Das IVGI war an der Konferenz mit einem Poster im academic track und einem Vortrag über OpenAddresses vertreten. 636 Personen aus 55 Ländern nahmen an der Konferenz teil. Die Konferenz umfasste nebst einigen Workshops und Tutorials rund um Open Source Software für die Geoinformationsverarbeitung 120 Präsentationen und 100 Poster im allgemeinen Bereich und 16 Präsentationen und 40 Poster im akademischen Bereich. Die Präsentationen werden online unter http://www.foss4g.org/ frei und offen zur Verfügung stehen.

Sonntag, 5. September 2010

Wurfweitenmessungen am "Grossen Meeting für die Kleinen"

Am 32. "Grossen Meeting für die Kleinen" traf sich am Sonntag, den 5.9.10 die Leichtathletik-Elite von Morgen im Leichtathletik-Stadion Schützenmatte in Basel. Für rund 400 Athletinnen und Athleten aus der ganzen Schweiz im Alter von 10-14 Jahren ist dieses Meeting ein saisonaler Höhepunkt. Das vom Leichtathletik Club Basel (LCB) professionell organisierte und durchgeführte Meeting bietet den Wettkämpferinnen und Wettkämpfern von der elektronischen Zeitmessung, über die tachymetrische Wurfweitenmessung bis hin zu den Siegeszeremonien professionelle Bedingungen.Für die präzisen Wurfweitenmessungen in den Disziplinen Speer und Diskus zeichnete sich bereits zum 3. Mal das Institut Vermessung und Geoinformatik verantwortlich. An dieser Stelle den Studierenden Sebastian Condamin, Kay Kramer, Sandra Egli und Nadine Bachofen eine herzliches Dankeschön für ihren freiwilligen Einsatz.
(weitere Impressionen)

Donnerstag, 26. August 2010

GeoForum 2010 – Abschlusspräsentation der Bachelor-Theses

Donnerstag, 26. August 2010 - Zeit für das GeoForum und damit dem Abschluss des Studiums für 20 Studierende des Instituts Vermessung und Geoinformation. Nach gewohntem Programm wurden die Arbeiten und Erkenntnisse der vorangegangenen 8 Wochen durch die Studierenden zuerst in einer Kurzpräsentation vorgetragen. Anschliessend gab es für die Interessierten in der Posterausstellung die Gelegenheit, sich mit den Studierenden über ihre Arbeit zu unterhalten und in diversen Demonstrationen das eingesetzte Instrumentarium, Software-Applikationen und weiteres zu begutachten. Die Arbeiten befassten sich wiederum mit der ganzen Bandbreite der Geomatik: Im Bereich der Datenerfassung, Auswertung und Analyse kamen terrestrische Laserscanner, ein neuer absolut Tracker, aktuelle Tachymetrie- und GNSS-Systeme und unterschiedliche und teils selbst entwickelte Software zur Transformation, Interpolation, Ausgleichung, GPS-Auswertung und Zeitreihenanalyse zum Einsatz. Im Bereich der Arbeiten zu den Themen Geodaten, GIS und 3D dominierte die Entwicklung von Workflows zur Prozessierung von Luftaufnahmen und Aufbereitung von offenen Geodaten für virtuelle Globen und die Erstellung von Prototypen für eine "OpenGeoMap", einer Geokodierungs-Engine und einer Implementierung für die Konformitätsprüfung von OpenWebServices.
Abgerundet wurde der gelungene Anlasse mit dem durch Intergraph offerierten Apéro.
Die Kurz-Zusammenfassungen der Bachelor-Theses si nd auf der Institutswebseite verfügbar.

Mittwoch, 11. August 2010

GeoForum 2010

Präsentation der Bachelor-Theses 2010
Die Studierenden und Dozierenden des Bachelor-Studiengangs «Geomatik» am Institut Vermessung und Geoinformation laden Sie herzlich ein zur Präsentation der Bachelor-Theses 2010 am

Donnerstag, 26. August 2010
Ort: FHNW Fachhochschule Nordwestschweiz
Aula, Gründenstrasse 40, 4132 Muttenz
Programm
Kurzfassungen der Bachelor-Theses 2010 finden Sie ab 30. August 2010 unter http://www.fhnw.ch/habg/ivgi

Dienstag, 27. Juli 2010

Echzeit-Kartierung mit unbemannten Flugsystemen

Mini- und Mikrodrohnensysteme (Unbemannte Flugsysteme - UAS) sind attraktive mobile Aufnahmeplattformen für die kostengünstige, vielseitig einsetzbare und rasche Geodatengewinnung. Gerade die kombinierte Nutzung dieser Geodatenerfassungstechnik mit 3D-Geoinformationsdiensten hat ein grosses Potential für die Realisierung von Echt- oder Nahechtzeit­anwendungen in den Bereichen Infrastruktur­überwachung und Monitoring bis hin zur Entscheidungs­unterstützung bei Waldbränden oder anderen Naturkatastrophen.
Das KTI-Projekt UAVision des Instituts Vermessung und Geoinformation der FHNW in Muttenz, widmete sich die letzten 2 Jahre diesem Thema. So wurde in Zusammenarbeit mit SwissCopter AG und weiteren Industriepartnern, ein System bestehend aus einer unbemannten Flugplattform und einer Software Suite sowie einer Vielzahl von Komponenten zur Echtzeit-Übertragung, Erfassung und Monitoring von Geodaten entwickelt.
UAVision ermöglicht eine UAS unterstützte Echtzeit-Geodatenerfassung und -Integration in einen 3D-Geoinformationsdienst. Die entwickelte Systemlösung kann auch auf unterschiedlichen Flugplattformen kombiniert mit anwendungsspezifischen Geosensoren eingesetzt werden. Die am IVGI implementierte UAVision-Software ermöglicht die Planung, Durchführung und Auswertung drohnenbasierter Geodatenakquisitionsmissionen.
Beispielanwendung: Durch die Überlagerung des Videostreams auf dem 3D Terrain können direkt Geofeatures (linkes Bild unten), oder wahlweise über einen separaten Videofeed direkt georeferenzierte Punkte erfasst werden (rechtes Bild unten). Weitere Informationen: http://www.fhnw.ch/habg/ivgi/forschung/uavision

Donnerstag, 8. Juli 2010

IVGI Poster gewinnt am Posterwettbewerb der AGIT den 3. Platz

Das am IVGI ins Leben gerufene Projekt OpenAddresses hat an der diesjährigen AGIT ein besonderes Poster für den Posterwettbewerb eingereicht: ein Comic Strip stellt das Projekt in sechs gezeichneten Bildern vor.

Der originelle Beitrag wurde von den Konferenzteilnehmern offenbar geschätzt und im Voting hinter zwei andern Postern aus einer grossen Anzahl als das drittbeste beurteilt.

Aufgrund der engen Termine am IVGI mussten Hans-Jörg Stark (Initiator und Konzeptersteller des Posters) und Lukas Bähler die AGIT frühzeitig verlassen und konnten den Preis nicht persönlich entgegennehmen. Dafür stand Lars Lingner (im Bild links), der ebenfalls sehr engagiert im Projekt OpenAddresses ist und zum Project Steering Committee zählt Pate.

Wir gratulieren zum Erfolg!

Montag, 5. Juli 2010

Virtual Globes Studienbericht online

Eine Zusammenfassung des Schlussberichts des EuroSDR Projekts "Virtual Globes" ist in GIM International publiziert worden.

Abstract:
Virtual Globes (VGs) such as Google Earth or Microsoft Bing Maps 3D have in their few years' existence received enormous attention from both mass media and the geospatial community itself. VGs have raised public awareness of geospatial data and applications like no other technology before them. However, this has also birthed the question of whether they are just hype or offer substantial and long-term business opportunities for providers of geospatial data, technology and services. The authors look at this within the framework of a EuroSDR project.

Den ganzen Artikel finden Sie auf http://www.gim-international.com/issues/articles/id1560-Virtual_Globes.html.

Donnerstag, 1. Juli 2010

Geomatik Summer School

Am 30. Juni 2010 morgens um 09.00 Uhr war es wieder soweit: Die Geomatik Summer School (GSS) wurde eröffnet. Dank den sehr positiven Rückmeldungen aus dem letzten Jahr, entschied sich das Institut Vermessung und Geoinformation (IVGI) eine zweite Auflage der Geomatik Summer School durchzuführen.

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Mittwoch, 2. Juni 2010

eLML erneut ausgezeichnet

eLML - eLearning Markup Language - hat an den IMS Learning Impact Awards 2010 in Long Beach, California in der Kategorie "New and Research & Development" Silber gewonnen. Die bereits mehrfach ausgezeichnete XML-Anwendung eLML für die Entwicklung von eLearning-Inhalten wird gemeinsam vom Institut Vermessung und Geoinformation und der Universität Zürich entwickelt und gepflegt.
(weitere News zu eLML in diesem Blog)

Mittwoch, 26. Mai 2010

airAGro hebt ab

Das Forschungsprojekt airAGro des Instituts Vermessung und Geoinformation absolvierte in der vergangen Woche erfolgreich seinen Jungfernflug.

Aufgrund bisheriger positiver Forschungsergebnisse mit leichtgewichtigen Fernerkundungssensoren auf Minidrohnen in den letzten fünf Jahren wurde im vergangenen Herbst das neue Forschungsprojekt "airAGro" lanciert. Dieses Projekt bezweckt die Entwicklung und Erprobung einer Prototyp-Fernerkundungslösung auf der Basis eines leichtgewichtigen, flugzeuggestützten Fernerkundungssystems. Hauptindustriepartner ist die Koch + Partner Gruppe (http://www.kopa.ch/) aus Laufenburg. Das ebenfalls am Projekt beteiligte Landwirtschaftliche Zentrum Liebegg (http://www.liebegg.ch/)und die Abteilung Landwirtschaft des Kantons Aargau (www.ag.ch/landwirtschaft/de/pub/) erhoffen sich davon eine bessere Früherkennung von gefährlichen Pflanzenkrankheiten sowie eine Effizienzsteigerung und Kosteneinsparung durch einen gezielteren und ökologischeren Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln. Finanziert wird es durch den Forschungsfonds des Kantons Aargau.

Prinzipiell werden mittels Leichtflugzeug oder Minidrohne mehrfarbige oder eben multispektrale Bilddaten erfasst. Durch das reflektierte Licht im sichtbaren und nahen Infrarotbereich (NIR) lassen sich anschliessend unter anderem Rückschlüsse über die Gesundheit, die Bestandesdichte oder den Ernährungszustand der photographierten Vegetation ziehen.

Das Prototyp-Fernerkundungssystem besteht hauptsächlich aus drei Kameras, einem Positionierungs- und dem Flugleitsystem. Als Trägerplattform dient ein Leichtflugzeug des Typs Piper Super Cup. Dieses System lieferte in der vergangen Woche erfolgreich die ersten Bilddaten des Testgebiets in Stein (AG). Zurzeit wird das System auf Herz und Nieren getestet und nach der Kalibrierung anhand definierter Anwendungsfälle der Agronomie-Projektpartner einem Praxistest unterzogen. Die ersten Resultate stimmen sehr positiv, dass nach Abschluss des Projekts Ende dieses Jahres das System kommerziell durch den Wirtschaftspartner betrieben werden kann.


Dienstag, 18. Mai 2010

Faszination Geomatik am TecDay@GymMuttenz

Seit Herbst 2007 organisiert die Schweizerische Akademie der technischen Wissenschaften (http://www.satw.ch/) in Zusammenarbeit mit mehreren Gymnasien aus der Deutschschweiz sogenannte TecDays. Dabei werden jeweils 30 und mehr Module zu aktuellen Themen aus Naturwissenschaft und Technik durch Vertreter aus Wirtschaft und Hochschulen den Gymnasiasten zur Wahl angeboten. Mit den TecDays unterstützt die SATW die Bestrebungen
des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements, bei den Jungen mehr Interesse für Naturwissenschaft und Technik zu wecken und damit die industrielle Kreativität zu stärken.

Am 18. Mai konnten sich knapp 50 Schülerinnen und Schüler und einige Lehrer aktiv am Modul "Faszination Geomatik – Von der realen in die digitale Welt" beteiligen, welches durch das IVGI im Rahmen des TecDay@GymMuttenz angeboten wurde.Nach einer kurzen Einführung in die Welt der Geomatik, der GNSS-Messtechnik und OpenStreetMap (http://www.openstreetmap.org/) mappten die Teilnehmer mit PDA und GPS-Sensor ausgerüstet Geoobjekt rund um das Schulareal des Gymnasiums. Die GPS-Tracks werden nun im Anschluss ausgewertet und in OpenStreetMap eingepflegt, so dass in Kürze das Schulareal des Gymnasiums Muttenz in detailreicher Form auf OpenStreetMap einem weltweiten Publikum zur Verfügungen steht.

Donnerstag, 22. April 2010

Studierende des IVGI zu Gast an der HafenCity Universität in Hamburg

Am 21. und 22. April 2010 waren 13 Studierende und 5 Lehrende von der Fachhochschule Nordwestschweiz in Muttenz (Kanton Basellandschaft, Schweiz) zu Gast in Hamburg und in der Geomatik der HafenCity Universität Hamburg. Anlass des Besuchs waren gemeinsame Exkursionen mit HCU-Studierenden der Geomatik am Mittwoch, den 21. April zum DESY und am Donnerstag, den 22. April zur Airbus Deutschland GmbH in Hamburg-Finkenwerder. Beim DESY begrüßte Dr. J. Prenting die Gäste und stellte das DESY und die Aufgaben für die Messtechnik vor. Im Rundgang nach dem gemeinsamen Mittagessen wurden folgende Demonstrationen vorgestellt: a) Transfermessung eines Magneten mit Lasertracker Leica und T-Probe, b) Justierung der Module im XFEL-Mockup-Tunnel mit dem Faro-Lasertracker, c) Besichtigung des Alignmentsystem im Vakuum im RG-Kanal und d) Justie-rung des XFEL-BC-Girders in der PETRA Ex.-Halle (Klimahütte) mit einem Faro-Lasertracker. Am Donnerstagvormittag stellte Dipl.-Ing. Uwe Drohne die Aufgaben der Qualitätssicherung bei Airbus vor, die anschließend durch Demonstrationen des photogrammetrischen Systems V-STARS und des Lasertrackers von Faro praktisch veranschaulicht wurden.
Am Donnerstagnachmittag durfte Prof. Kersten die Gäste aus der Schweiz am Campus City Nord an der HafenCity Universität begrüßen. Dabei stellte er die Entwicklung der HafenCity Universität und die Studiengänge der Geomatik den Schweizer Gästen vor. Anschließend präsentierten Prof. Egge die Hydrographie-Ausbildung, Prof. Schiewe die verschiedenen Forschungsprojekte im Labor Geoinfor-matik und Geovisualisierung und Prof. Kersten die verschiedenen Auslandsprojekte im Bereich Photogrammetrie und Laserscanning vor.
(Text und Bild: Prof. Th. Kersten)

Mittwoch, 31. März 2010

OpenAddresses reloaded

Das am IVGI 2007 ins Leben gerufene Projekt OpenAddresses, welches ursprünglich zu Ziel hatte über Freiwillige geokodierte Gebäudeadressen in der Schweiz zu sammeln, ist nun in einer neuen Version verfügbar: OpenAddresses.org übernimmt dieses Ziel, dehnt es jedoch auf den gesamten Globus aus.
OpenAddresses.org hat eine neue Benutzeroberfläche und wurde als Beta Version am 29.3. 2010 live geschaltet unter http://www.openaddresses.org/. Dieser Neustart wurde in diversen Foren, Blogs, auf Webseiten und in Mailinglisten angekündigt. Die Folge war überwältigend: bereits in den ersten drei Tagen haben mehr als 5'000 individuelle Anwender die Webseite aufgerufen und es gab bereits Daten-Spenden von mehreren Millionen Datensätzen!
Nebst der eigentlichen Erfassung von Gebäudeadressen bietet OpenAddresses auch Geokodier- und reverse Geokodier-Dienste an (http://code.google.com/p/openaddresses/wiki/RESTService).
Auch an dieser Stellen sind alle freundlich eingeladen, am Projekt mitzumachen, Gebäudeadressen zu erfassen und ggf. auch bei ihrer jeweiligen Gemeinde nachzufragen, ob deren geokodierte Adressdaten in OpenAddresses verwendet werden dürfen. Rückmeldungen nimmt gerne info(at)openaddresses.org entgegen.

Donnerstag, 25. März 2010

OpenExpo 2010 in Bern

Am 24. und 25. März 2010 fand in Bern die OpenExpo, die grösste Veranstaltung um Open Source Software in der Schweiz statt. Mit etwa 30 Vorträgen und einem Ausstellerbereich bot die Konferenz Einblick in die neusten Entwicklungen der Open Source Branche. Die Konferenz wird vom Verein /ch/open organisiert und getragen. In diesem Jahr wurden unter dem Themenbereich "Digitale Nachhaltigkeit" drei Referate aus der GIS Umfeld vorgetragen. Eines davon zum Thema "OpenGeoData - the power for OpenGeospatial Software" wurde vom GIS-Dozenten des IVGI gehalten. Dabei wurden nebst allgemeiner Informationen zum Thema offene Geodaten auch konkrete Projekte vorgestellt, aber auch kritische Aspekte beleuchtet. Der Beitrag kann in folgender Länge angesehen werden: Video zum Vortrag.

Donnerstag, 18. März 2010

"Die Landesvermessung Deutschlands auf dem Bierdeckel"

… so der Titel des unterhaltsamen Frühlings-Kolloquium präsentiert von Hans Fröhlich. Ausgangspunkt war die Frage, was haben die Landesvermessung Deutschlands und die zahlreichen Brauereien Deutschlands gemeinsam. Die Antwort: Hohe Türme und Berge. Die einen brauchen sie als Trigonometrische Punkte, die anderen als Wahr- und Markenzeichen für ihre Produkte. Hans Fröhlich zeigt auf amüsante Weise die Verbindung zwischen Landesvermessung und Bier mit vielen Bildern, Hintergrundinfos und Anekdoten. Die ganze Story ist in fünf regionalen Bänden 'Die Landesvermessung im Spiegel deutscher Brauereien' (Link Bücher) dokumentiert. Zum Abschluss des Kolloquiums waren alle Teilnehmenden zu einem kleinen Umtrunk eingeladen, so dass dann mit einem Bier in der Hand weiter diskutiert wurde.

Dienstag, 9. März 2010

Mitarbeitende der Fakultät 'Geomatik' der Hochschule Karlsruhe zu Besuch am IVGI

Auf Einladung des Institutsleiter – Prof. Dr. Reinhard Gottwald – weilte am 9. März 2010 eine kleine Delegation (Dekan + 3 Dozierende + 1 Assistent + 1 technischer Mitarbeiter) der Fakultät Geomatik der Hochschule Karlsruhe zu einem Informationsbesuch an unserem Institut. Nach einer Information über das Studienangebot am IVGI, einem Überblick über aF&E-Projektarbeiten und einem Rundgang durch das Institut standen in der abschliessenden Diskussion Möglichkeiten einer künftigen Zusammenarbeit oder einer gemeinsamen Lehrprogrammentwicklung auf der Traktandenliste. Die vom Dekan – Prof. Dr.-Ing. Tilmann Müller – ausgesprochene Gegeneinladung nach Karlsruhe nehmen wir gerne an.

Bildlegenden:
[oben rechts] Bei stürmischem Wind in luftiger Höhe – kurzer Stopp auf dem IVGI-Messdach
[mitte links] Ein kritischer Blick – Unsere neue IT-Infrastruktur im 'Photogrammetrie-Labor'
[unten] Abschluss des Rundgangs im IVGI

Donnerstag, 4. März 2010

Geomatik-Frühlings-Kolloquium

'Himmel und Erde hab' ich vermessen: Die Erde als Planet aus astronomisch-geodätischer Sicht' war das Thema des ersten Vortrag der Frühlings-Kolloquiums-Serie. Kein geringerer als Prof. Dr. Gerhard Beutler – Direktor des Astronomischen Instituts der Universität Bern – 'Grossvater' der Bernese-GPS-Software und weltweit anerkannter und beachteter Experte in Sachen GPS und GNSS referierte unter diesem Titel über seinen langjährigen Erfahrungsschatz aus fernerer und neuerer Zeit. Er entführte vor allem unsere Studierenden in eine ihnen teilweise unbekannte Welt der höheren Geodäsie und Astronomie. Dass er damit das Interesse auch unserer Nachwuchsgeomatiker wecken konnte, zeigte die an das Referat anschliessende Diskussion. Ein grosser Dank an Gerhard Beutler für diese interessante Bereicherung unseres Studienalltags!

Donnerstag, 18. Februar 2010

Wie sollen wir heissen … ?

Unter diesem Titel veranstaltete das IVGI im Dezember 2009 einen Wettbewerb unter allen Geomatik Lernenden der Deutschschweiz zur Namensgebung für die zwei Hauptdarsteller unserer neuen 'Geomatik an der FHNW' Broschüre.

Nach einer Auswertung aller Vorschläge und einer Verifizierungsumfrage bei allen IVGI-Mitarbeitenden, allen Studierenden und dem Broschüren-Team stehen die Namen nunmehr fest:
Theo und Geolina

Aus allen Teilnehmern des Wettbewerbs wurden die Gewinner ermittelt (Dario Clavadetscher, Davos Dorf; Joël Hänny, Bözen; Madlaina Schwager, Aadorf; Fabian Egger, Wattwil; Max Werthmüller, Moosseedorf) und die Preise diesen mittlerweile zugesandt.
Theo und Geolina werden nun in lockerer Folge auf diesem Blog und in der Fachzeitschrift 'Geomatik Schweiz' aus dem Alltag am IVGI berichten.

Montag, 18. Januar 2010

IVGI mit CCEM Retrofit an der swissbau

Vom 12.-16. Januar '10 fand auf dem Messegelände Basel die diesjährige swissbau statt. Diese Messe ist ein wichtiger Treffpunkt der Bau- und Immobilienwirtschaft.
Die Hallen 1-5 waren in vier Themenbereiche aufgeteilt worden und dazwischen, auf dem Messeplatz, stand das Woodstock Gebäude, welches eines von drei Sonderschauen beheimatete und für jedermann/-frau frei zugänglich war.

Das dreistöckige Gebäude ist nach dem Minergie-P Standard extra für die swissbau gebaut worden (Photos vom Aufbau) und wird anschliessend im Dreispitz-Areal (Basel) zu stehen kommen. Es hat eine Struktur aus einheimischem Buchenholz und eine Gebäudehülle aus vorfabrizierten Fassadenelementen mit optimierter Wärmedämmung und integrierter Photovoltaik. Hinter dem Projekt stehen verschiedene Firmen und Organisationen.

Im ersten Stock konnte sich das CCEM Retrofit Forschungsprojekt, bei welchem das IVGI auch mitbeteiligt ist, präsentieren. Am Stand gab es ein Muster eines Retrofit-Moduls zu bestaunen und Fachleute aus dem Forschungsprojekt gaben interessierten Besuchern unter anderem auch Auskunft über den Zweck und die Art des Einsatzes von 3D-Messsystemen bei Gebäudeerneuerungen.

Es zeigte sich, dass die Einführung des GEAK (Gebäudeenergieausweis der Kantone) sein Ziel nicht verfehlt hat; das Bewusstsein der Notwendigkeit von Gebäudeerneuerungen war an unserem Stand 'unüberhörbar'.


Montag, 11. Januar 2010

MSE: Erste Master-Thesis in Geoinformationstechnologie präsentiert

Am 7.1.2010 präsentierte Joel Burkhard vor etwa 80 interessierten Zuhörenden die erste MSE-Masterthesis in Geoinformations-Technologie am Institut Vermessung und Geoinformation. Seine Arbeit trug den Titel "Aufbau eines Mobile Mapping Systems für die automatische Verkehrszeichenerfassung".

Bild: Joel Burkhard (rechts) mit Betreuer Hannes Eugster und Prof. Stephan Nebiker (links).

Joel Burkhard hatte im Rahmen seiner Masterarbeite in nur 16 Wochen das neue GPS/INS-Systems Applanix LV210 und das Messfahrzeug des IVGI erfolgreich zu einem funktionsfähigen Mobile Mapping System mit Stereo-HD-Videosensoren erweitert (vgl. Bild links). Seine Arbeit umfasste die Evaluation geeigneter Sensoren, die Entwicklung einer Controller-Software zur Steuerung und Synchronisierung des Gesamtsystems, die Kalibierung der Positionierungs- und Bildsensoren und die Durchführung einer Reihe von Test-Messfahrten. Bereits mit diesen ersten Tests konnte Joel Burkhard eine 3D-Messgenauigkeit bei einer dynamischen Erfassung mit 30-60 km/h im Bereich von 5 cm und besser nachweisen. Diese Arbeit ist ein weiteres wichtiges Element im laufenden Ausbau des Bereichs Mobile Mapping am IVGI.
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