Montag, 30. September 2013

Vorankündigung: SCRUM-Kurs am IVGI (18. & 19. November 2013)




Forschungsprojekte werden am IVGI nach der Projektmanagementmethodik SCRUM bearbeitet. SCRUM wird oft für Softwareentwicklungsprojekte eingesetzt und bietet verschiedenste Hilfsmittel und Methodiken für ein optimiertes Projektmanagement in Forschungs- und Entwicklungsprojekten. Um die SCRUM-Kenntnisse einiger IVGI Mitarbeiter aufzufrischen, führt das IVGI in Zusammenarbeit mit der Firma 'DasScrumTeam AG' einen Certified SCRUM-Master-Kurs durch. Der Kurs findet am 18. und 19. November 2013 am IVGI an der Gründenstrasse 40 in Muttenz statt und steht auch externen Teilnehmerinnen und Teilnehmern offen. Absoventinnen und Absolventen des Kurses können durch Ablegen einer Prüfung den Titel 'Certified SCRUM Master' erwerben.
Weitere Informationen zum Kurs sowie das Anmeldeformular finden sich unter: https://www.dasscrumteam.com/event/Certified-ScrumMaster/131118-CSM-/81
 

Mittwoch, 25. September 2013

Grosses Meetings für die Kleinen


Studierende des IVGI beim Speerwurfweitmessen














Schon zum 35. Mal organisierte der Leichtathletik Club Basel dieses Jahr das „Grosse Meeting für die Kleinen“. Ziel dieses Meetings ist es, den rund 400 teilnehmenden Junioren und Juniorinnen einen Wettkampf unter professionellen Bedingungen zu ermöglichen, was auch elektronische Zeit- und Weitenmessung beinhaltet.
Wie in den vergangenen Jahren war eine Gruppe Studierender des IVGI (Thomas Kaufmann, Matthias Wobmann und Daniel Rettenmund) für die Wurfweitenmessung in den Disziplinen Speer und Diskus verantwortlich. In Zusammenarbeit mit den Kampfrichtern des LCB und mithilfe der Messausrüstung des IVGI wurden die Distanzen innert weniger Sekunden genau und zuverlässig bestimmt.

Mittwoch, 18. September 2013

IVGI Weiterbildungsveranstaltung


Abb 1; Am Ausflug teilnehmende IVGI-Mitglieder und Angehörige
Das Jubiläum '50 Jahre Institut Vermessung und Geoinformation', war Anlass, die diesjährige Weiterbildungsveranstaltung zweitägig durchzuführen. Der geomatische Teil fand am 1. Tag statt - wir besichtigten die Baustelle des Ceneri-Basistunnels. Am 2. Tag stand dann eine dreistündige ausführliche Führung durch die Altstadt von Bellinzona auf dem Programm.


1. Tag: Nach einem kräftigen Mittagessen in der Mineur-Kantine der Alptransit in Sigirino steigen wir im orangen Overall, schlammdichten Stiefeln und mit Rettungsgerät auf dem Rücken in zwei Kleinbusse, welche uns über 2 km in den Berg hinein fahren. In den eindrücklich grossen Tunnelröhren und –hallen unter Tag sorgt die künstliche Belüftung für einen dauernden intensiven Lärmpegel. Die Minenarbeiter arbeiten ruhig und konzentriert. Ein Führerteam von Alptransit-Geomatik (Adrian Ryf und Peter Breitenmoser)  zeigt uns die wichtigen Vermessungspunkte und erläutert die Schwierigkeiten der Vermessung auf einer solchen Baustelle. Gearbeitet wird mit Sprengvortrieb, ohne Tunnelbohrmaschine. Der Basistunnel Monte Ceneri soll 2019 in Betrieb gehen.


Abb 2; Links: Ausbruchsfront Süd, Mitte:Alptransit-Führer, Rechts: IVGI-Team unter den Belüftungsröhren


Abb 3; Auch am Abend stand Weiterbildung auf dem Programm
2. Tag: Wir geniessen die lehrreiche und interessante Begleitung von Paolo Germann, welcher uns auf unterhaltsame Art in die Geschichte von Bellinzona und des Tessins (Abb. 4) einführt. Die Mailänder Fürsten liessen die Schlösser Bellinzonas zum Schutze Mailands gegen Bedrohungen aus dem Norden erbauen. In Bellinzona treffen sich von Norden die Passstrassen von St. Gotthard, Lukmanier und San Bernardino, und von Süden die Strasse über den Monte Ceneri und der Wasserweg über den Lago Maggiore. Dies und der günstig gelegene Hügel des Castello Grande führten zur Gründung der Stadt und zum Bau der Schlösser und Befestigungsanlagen.

Abb 4; Links: alte Handelswege, Rechts: Bellinzona-Guide Paolo Germann, Unten: Castello Grande



Dienstag, 3. September 2013

Geomatik Summer School 2013

Teilnehmende Geomatik Summer School
11 Geomatik-Lernende aus dem 3. und 4. Lehrjahr nahmen an der diesjährigen Geomatik Summer School teil. Während drei spannenden und lehrreichen Tagen wurde ihnen ein Einblick in die Photogrammetie gegeben und verschiedene Programme und Technologien vorgestellt. Mit den gewonnen Kenntnissen konnten die Teilnehmenden selbstständig ein 3D-Modell erstellen und in einem digitalen Globus darstellen.

Mittwoch, 28. August
Die Teilnehmenden machten sich aus der ganzen Deutschschweiz auf den Weg Richtung Fachhochschule Nordwestschweiz in Muttenz, wo um 9.00 Uhr die Geomatik Summer School startete. Am ersten Tag lag der Fokus dabei, den Teilnehmenden anhand eines anwendungsorientierten Beispiels, die Grundlagen der Photogrammetrie näherzubringen. Dazu wurde ein 3D-Modell der FHNW erstellt. Mit einer Nahbereichs-Photogrammetrie-Software wurden Bilder orientiert und Gebäudekanten extrahiert, im CAD Fassaden konstruiert und texturiert und das fertige Modell georeferenziert in einem digitalen Globus eingebettet. Der Tag wurde mit einem gemeinsamen Grillplausch abgerundet. Aufgrund des unsicheren Wetters fand dieser auf dem Dach des Schulgebäudes statt.

Donnerstag, 29. August
Am zweiten Tag wurde die OpenWebGlobe Technologie (www.openwebglobe.org)  zur Entwicklung von Applikationen in einem browserbasierten digitalen Globus vorgestellt. Anschliessend wurde der weitgehend manuelle Prozess der Orientierung und Modellbildung vom Vortag durch einen semi-automatischen Ansatz ergänzt. Ausgestattet mit dem neuen Wissen starteten die Teilnehmenden in kleinen Gruppen ein eigenes Projekt zur Erstellung eines 3D-Modells. Am Abend stand ein gemeinsames Essen im Restaurant La Torre auf dem Programm.

Freitag, 30. August
Am letzten Tag wurde das eigene Projekt fertiggestellt. Dabei wählten die Gruppen ein Objekt in der Nähe der Schule aus, planten die Aufnahmen, führten sie durch, generierten das Modell, konvertierten, georeferenzierten und visualisierten dieses in einem digitalen Globus. Zum Abschluss wurden die erstellten Modelle gegenseitig vorgestellt.

Prime Tower Zeitungslektüre: Virtuelles 3D-Modell eines Teilnehmers bei der Zeitungslektüre mit Zürichs Prime Tower als gemütlicher Sitzgelegenheit (3D-Rekonstruktion mit 123D Catch, integriert in Google Earth) (Julian & Dominic)
Der Monster-Feuerhydrant im Letzigrund (3D-Rekonstruktion mit 123D Catch, integriert in Google Earth) (Sabina & Patrizia)
Ergebnis aus der Geomatik Summer School 2013: Javascript-Code in JSFiddle und resultierende interaktive OpenWebGlobe 3D-Szene mit beschrifteten Berggipfeln

Sonntag, 1. September 2013

Das IVGI auf der Internationalen Kartographischen Konferenz

Vom 25. Bis 30. August 2013 fand die Internationalen Kartographischen Konferenz (26th International Cartographic Conference) in Dresden statt. Dieser Kongress lud weltweit Experten aus dem Bereich der Kartographie und verwandter Bereiche ein. Es waren nach Aussagen der Veranstalterin ca. 1‘300 Teilnehmende gekommen. Das IVGI war mit dem Beitrag „ Including a social perspective into urban planning using visualisations based on self-organising maps“ vertreten. Der Beitrag berichtet vom gegenwärtig laufenden Forschungsprojekt “modularCity” (vgl. http://www.urbanroidesigner.com/modularCity/), das durch die KTI finanziert und zusammen mit der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften zhaw, der Hochschule für Soziale Arbeit der FHNW und externen privaten Unternehmen durchgeführt wird.
Hans-Jörg Stark bei der Präsentation

Der Vortrag erläuterte die bisher erzielten Ergebnisse der Integration von sozialräumlichen Kriterien in den Planungsprozess. Die grosse Herausforderung besteht darin, diese umfangreichen und mehrdimensionalen Daten in den Planungsprozess so zu integrieren, dass sie für den Planer verständlich sind. Dazu wurde der Ansatz der ‚Self Organising Maps‘ gewählt.
Die Folien der Präsentation sind zu finden unter: http://de.slideshare.net/shj69/presentation-icc-2013starketal

Weitere Auskünfte:
Prof. Hans-Jörg Stark