Dienstag, 25. September 2012

IVGI-Beiträge am ISPRS Kongress in Melbourne


Vom 25. August bis zum 1. September 2012 nahm eine Delegation des IVGI am ISPRS (International Society for Photogrammetry and Remote Sensing) Kongress in Melbourne teil.
Das IVGI Team am ISPRS Kongress 2012 in Melbourne
Zusammen mit über 1950 Teilnehmern aus insgesamt 74 verschiedenen Ländern verbrachten wir acht spannende Tage mit unzähligen Fachvorträgen, Poster-Sessions und vielen Gesprächen mit Kollegen aus allen Bereichen der Photogrammmetrie, Fernerkundung und Geoinformation. Natürlich trugen auch wir vom IVGI mit insgesamt fünf akzeptierten Papers und Präsentationen zum Anlass bei:
Bereits an der Eröffnungsveranstaltung am ersten Kongresstag wurden wir standesgemäss von einem Aborigine in die Kultur und speziell in die Musik des Landes eingeführt. Am anschliessenden Apéro konnten wir dann auch die typischen, wunderschönen aber teilweise auch sehr gefährlichen Tiere des Landes bestaunen.

Erster Kontakt mit den „Einheimischen“
Die Woche verging wie im Flug und bei den bis zu 13 parallel geführten Sessions war für jeden von uns immer etwas Spannendes dabei. Auch sehr exotische Sessions mit Titeln wie „Exploring the Moon!“ boten uns die Gelegenheit, mal etwas über den Tellerrand hinaus zu blicken.
Während des Kongresses konnte man sich an der Herstellerausstellung über die neuesten kommerziellen Produkte und Trends informieren. Immer wieder boten sich so Gelegenheiten neue Kontakte zu knüpfen oder bestehende Freundschaften zu pflegen.
Am Donnerstagabend wurden wir dann von einigen Cars abgeholt und zum Kongress-Dinner an den weltbekannten Flemington Racecourse gefahren. Genau da, wo alljährlich im Frühling der Melbourne Cup stattfindet, eines der lukrativsten Pferderennen mit einem Gesamtpreisgeld von über 6 Millionen A$.
Live Performance der "Australian Blues Brothers Show" am ISPRS Kongress-Dinner
Neben dem Kongress liessen wir es uns natürlich nicht nehmen, auch Melbourne und die Umgebung zu besichtigen und natürlich unser ehemalige IVGI Kollegin Susanne Bleisch an der Uni Melbourne zu besuchen. Viele Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, um vor oder nach dem Kongress Australien auf eigene Faust zu erkunden.

Die erweiterte IVGI-Delegation auf Exkursion durch Melbourne

Donnerstag, 20. September 2012

Das IVGI auf Twitter


Seit diesem Sommer ist das Institut Vermessung und Geoinformation (IVGI) unter dem Kürzel @ivgiFHNWauf Twitter präsent (twitter.com/ivgiFHNW). Folgen Sie uns und erfahren Sie rasch und unkompliziert über Neuigkeiten, Veranstaltungen, Studien- und Weiterbildungsangebote am IVGI.

Bachelor of Science in Geomatik - Semesterstart

Am Montag, 17.09.2012 starteten wir ins Herbstsemester 2012 - 26 hochmotivierte Studierende (davon 4 Frauen) erlebten ihren ersten Studientag im BSc in Geomatik. Zusammen mit dem 3. und 5. Semester sind zur Zeit 60 Studierende (davon 11 Frauen) im Studiengang Geomatik eingeschrieben.
Gruppenbild Studierede 1. Semester BSc Geomatik

Montag, 10. September 2012

Erfolgreiche Geomatik Summer School 2012


 Mit 24 interessierten Teilnehmenden, vorwiegend Geomatik-Lernenden aus den 3. und 4. Lehrjahren, war die Geomatik Summer School 2012 ausgebucht. Während drei zwar intensiven, aber vor allem auch spannenden und lehrreichen Tagen wurden Projekte im Bereich der digitalen 3D-Objekt-Rekonstruktion durch manuelle und / oder semi-automatische Verfahren der Photogrammetrie bearbeitet und die entstehenden Modelle in digitalen Globen integriert.

Mittwoch 29. August: Für die Teilnehmenden war heute zumindest teilweise Frühaufstehen unerlässlich – aus der ganzen Deutschschweiz machten sie sich auf den Weg Richtung Fachhochschule Nordwestschweiz in Muttenz, wo um 09.00 Uhr zur Geomatik Summer School 2012 gestartet wurde. Am ersten Tag lag der Schwerpunkt bei der Erarbeitung eines 3D-Modells des FHNW-Campus. Mit einer Nahbereichs-Photogrammetrie-Software wurden Bilder orientiert und Gebäudekanten extrahiert, im CAD Fassaden konstruiert und texturiert und das fertige Modell georeferenziert in einem digitalen Globus eingebettet. Trotz etwas garstigen Bedingungen konnte, nach dem CheckIn in der Jugendherberge, der Tag mit einem feinen Grillplausch (Sponsor: Intergraph (Schweiz) AG) auf der Rütihard abgeschlossen werden.

Donnerstag 30. August: Der zweite Tag widmete sich zwei Themenbereichen. Zum Einen sollte der weitgehend manuelle Prozess der Orientierung und Modellbildung vom Vortag durch einen alternativen semi-automatischen Ansatz ergänzt werden. Entsprechende Voraussetzungen bei der Objektaufnahme (Anzahl Bilder des Objekts, Oberflächenbeschaffenheit des Objekts, etc.) wurden diskutiert und mit Demo-Daten erste Modelle generiert. Zum Andern wurden die Teilnehmenden in OpenWebGlobe (www.openwebglobe.org) eingeführt, einer SDK zum Erstellen eigener virtueller Globus-Applikationen, aufbauend auf der Browser-Technologie.

Freitag 31. August: Der Freitag stand im Zeichen der Umsetzung eines eigenen Projekts. In kleinen Teams selektieren die Teilnehmenden ein Objekt aus der näheren Umgebung der FHNW Muttenz, das Sie digital in 3D aufbereiten wollten. Aufnahmeplanung, Aufnahme, Modellgenerierung, Konvertierung, Georeferenzierung und Integration waren danach die wesentlichen Arbeitsschritte, um das eigene 3D-Objekte in OpenWebGlobe, Google Earth oder SketchUp zu visualisieren. Zum Abschluss wurden die erstellten Modelle gegenseitige vorgestellt und eine Prämierung vorgenommen.

Ausgewählte, durch die Teilnehmenden aufbereitete 3D-Modelle:
 
3D-Modell Briefkasten
3D-Modell Hydrant
3D-Modell Skulptur

IVGI Exkursion 2012 – Grimselwelt

Die IVGI-Exkursion für Mitarbeitende und Pensionierte führte uns  in diesem Jahr in die Grimselwelt. Mit dem Car ging es über Luzern und den Brünig hinauf nach Guttannen Gerstenegg zum KWO-Besucherzentrum. Nach der Begrüssung durch zwei kraftwerk-erfahrene Führer und einer umfassenden Einführung in Aufbau, Funktionsweise und Ausbaupläne der Grimselkraftwerke ging es in Kleinbussen durch einen knapp 4 km langen Stollen in das Kraftwerk Grimsel 1, in welchem bis zu vier Grossturbinen aus dem Wasser des Stausees Oberaar Strom zur Abdeckung von Verbrauchsspitzen produzieren.
Im Kraftwerk Grimsel 1
Kristallkluft Gerstenegg
Erläuterungen DefNetz Räterichsboden durch N. Meerstetter

Auf dem Weg zurück ans Tageslicht gab es einen eindrücklichen Stopp bei der Kristallkluft Gerstenegg. Sie wurde 1974 beim KWO-Kraftwerksbau entdeckt und ist die einzige Kluft der Alpen, die in dieser natürlichen Form zugänglich ist.

Zum zweiten Teil unserer Exkursion stiessen Niklaus Meerstetter, Geschäftsführer der  Flotron AG, Meiringen - der freundlicherweise das Vor-Ort-Programm für uns organisiert hatte - Deborah Kübler und Adrian Annen (alles ehemalige IBB-, FHBB- oder FHNW-ler) zu uns, um mit uns das Innenleben der knapp 100 m hohen Staumauer Räterichsboden und deren vermessungstechnische Geheimnisse zu besichtigen und eine kleine Jodeleinlage des KWO-Führers im Mauerinneren zu geniessen.
Apéro am Mauerfuss

Zurück am Tageslicht konnten wir uns am Fusse der Staumauer Räterichboden bei einem  feinen -von der Flotron AG gesponserten - Apéro stärken, bevor der dritte Teil der Exkursion in Angriff genommen werden konnte - eine Wanderung auf dem  alten Säumerpfad entlang dem Räterichsboden hinauf zum Grimselhospiz. Hier kam nun doch der ein oder andere der Teilnehmenden trotz frischer Temperatur und aufziehendem Nebel ins Schwitzen. Im Hospiz erwartete uns zur Stärkung ein feines Nachtessen, bevor es mit dem Car wieder zurück nach Muttenz ging, wo wir kurz vor Mitternacht um viele Eindrücke reicher wieder eintrafen.

Sonntag, 2. September 2012

Grosses Meeting für die Kleinen

Auch dieses Jahr fand in Basel das „Grosse Meeting für die Kleinen“ statt, und dies bereits zum 34. Mal. Über 300 Athletinnen und Athleten bis 14 Jahre massen sich in diversen Leichtathletik Disziplinen bei trockenem Wetter.
Der Leichtathletik Club Basel organisierte den Event mit viel Herzblut. Sie boten den Anwesenden professionelle Bedingungen. Die Weitwurfdisziplinen Diskus und Speer wurden von Studierenden des Instituts Vermessung und Geoinformation gemessen.
Der Einsatz war für die Teilnehmenden, Wettkampfrichter sowie für uns Studierende sehr interessant. Obwohl die eigentlichen Messungen unkompliziert sind, gilt es bei Wettkampfbedingungen einiges zu beachten.