Mittwoch, 26. November 2014

Herbstzeit ist Geomatik News Zeit


Geomatik-News im Technopark (© Leica)















Herbstzeit ist bei Leica Geosystems wieder Geomatik News Zeit. Und so waren auch wir wieder vor Ort.

Dieses Jahr fanden die Leica Geomatik News am 21. November im Technopark in Zürich statt (http://www.leica-geosystems.ch/de/GEOMATIK-News-Technopark-2014_106029.htm).
Ein Programm aus spannenden Vorträgen aus der Praxis, Ausbildung und Politik sowie Technologiedemonstrationen von verschiedenen Branchenexponenten erwartete die Besucher. Es gab  Beiträge zu den neusten Entwicklungen von Leica Geosystems im Bereich Tachymetrie und Laserscanning (MS50 und ScanStation), Drohnenbefliegung von Hochspannungsleitungen (Alpiq) und nationalpolitische Themen (NR Hans Grunder).

Augmented Maps App aus dem Forschungsprojekt GeoAR














Wir vom IVGI waren mit einem Stand vertreten um unseren Bachelor-  und Masterstudiengang zu bewerben. Im Bereich Forschungsaktivitäten hatten wir eine Prototyp-Applikation des Forschungsprojektes GeoAR im Gepäck das bei den Besuchern für reges Interesse an unseren Forschungsaktivitäten sorgte. Gezeigt wurde die Smartphone App "Augmented-Maps" bei dem mittels Augmented Reality Schweizer Landeskarten durch die Überlagerung von texturierten 3d Höhenmodellen erweitert bzw. augmentiert werden können.

Der Anlass war eine gute  Gelegenheit sich mit vielen bekannten Gesichtern wieder einmal auszutauschen und neuste Bestrebungen in den verschiedenen Bereichen der Geomatik zu entdecken.

Montag, 24. November 2014

Tecday in Urdorf

Schülerin beim Erfassen

Auch dieses Jahr hat sich das Institut Vermessung und Geoinformation (IVGI) der FHNW im Rahmen der TecDay-Veranstaltungen engagiert, die von der Schweizerischen Akademie der Technischen Wissenschaften organisiert werden. TecDays finden jedes Jahr an verschiedenen Schweizer Gymnasien statt: Einen Tag lang vermitteln Experten anhand alltagsnaher Themen technisches Wissen aus ihrem Fachgebiet und fördern oder wecken so das Interesse der Schülerinnen und Schüler für die technisch-naturwissenschaftliche Bildung.
Am 4. November hatten die Schüler der Kantonsschule Limmattal am TecDay in Urdorf die Gelegenheit mit ihren Smartphones als Sensoren und der IVGI-Lärmapp den Schallpegel in der Schulhausumgebung zu messen und zu kartieren. Das IVGI sensibilisiert die Schülerinnen und Schüler mit diesem Modul rund um das Thema Lärm einerseits für ein Umweltproblem, dem noch relativ wenig Beachtung geschenkt wird, und vermittelt andererseits auf anschauliche und praktische Weise geoinformationstechnologische Inhalte. In 90 Minuten wurden die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen dauernder Lärmbelastung thematisiert und Fragen wie: Woher weiss mein Smartphone wo ich bin? Wieso funktioniert die Geolokalisierung im Schulzimmer schlechter? Und wie hilft die Geomatik sinnvolle Massnahmen gegen die Lärmbelastung zu treffen und zu überprüfen? Im praktischen Teil des Moduls gingen die Schüler selbst mit ihren Smartphones als Sensoren auf eine kleine Lärmmesskampagne rund um ihr Schulhaus. Das Resultat, die Lärmkarte aus der IVGI-Lärmapp (Bild), zeigt, wo es um die Kanti Limmattal still ist und wo es laut zu und her geht.

Lärmkarte um Kanti Limmattal
 Auch wenn trotz der Erfahrungen am TecDay nicht alle Teilnehmer/innen Ingenieurinnen und Ingenieure werden möchten – der kurze Ausflug in die Welt der Geomatik regte alle zum Nachdenken an über die Lärmproblematik und über die Bedeutung der Technik bei der Lösung gegenwärtiger Herausforderungen.

Donnerstag, 20. November 2014

Seminar Geodäsie & BIM in Dresden

Frauenkirche, Dresden
Im Rahmen ihrer Masterthesis zum Thema Building Information Modeling (BIM) wurden Stefan Blaser und Markus Kiefer zum Seminar „Geodäsie & BIM“ am 13. November nach Dresden eingeladen. Die Tagung fand in kleinem Rahmen an der HTW Dresden statt, einer Partnerhochschule der FHNW Muttenz und wurde von Prof. Dr. Clemen moderiert.
Der BIM Ansatz steht für die Anreicherung und Modellierung von Informationen für Bauteile von Gebäuden. Damit kann die Kollaboration der Projektbeteiligten verbessert werden und umfangreichere Analysen werden möglich. BIM entwickelt sich zu einem Schlüsselkonzept in der Planungs-, Architektur- und Baubranche und wird diese entscheidend prägen.


Spannende Vorträge im Seminar
Die Vorträge waren systematisch geordnet und logisch aufgebaut. Nach einer Einführung in die Grundlagen von BIM folgten praktische Anwendungen und Produktelösungen von Firmen. Dabei hielten sich praktische und akademische Beiträge die Waage.
Bernd Ketzer vom Vermessungsbüro Hartmut Zoll aus Berlin zeigte sehr detailliert die Auswirkungen auf die Arbeitsprozesse durch den Einsatz von BIM in einem mittelgrossen Betrieb. Dabei hob er insbesondere die nun gewonnene erhöhte Flexibilität hervor, thematisierte aber auch die anspruchsvolle Umsetzung unter Einbezug von Experten.
Das Seminar war ausgezeichnet organisiert und wurde durch die üppige Verpflegung abgerundet.