Mittwoch, 9. Dezember 2015

Zukunftstag 2015

Grosse Vielfalt, gute Stimmung und spannende Workshops am Standort Muttenz. Was hat Dir am Zukunfstag besonders gefallen? 'alles!'

Über 60 Kinder der 5.-7. Schulklasse haben am diesjährigen Zukunftstag 2015 an der FHNW in Muttenz  Peperoni operiert, mit elektronisch verkabelten Bananen Klavier gespielt, eine Webseite oder Lärmkarte gestaltet, Papierbrücken, Boote oder Roboter gebaut, mit Python programmiert oder milimetergenau vermessen. Die fünf ausgebuchten Workshops in den Spezialprogrammen 'Mädchen-Technik-los' (HLS, HT, HABG), 'Mädchen-Bauen-los' (HABG) und 'Mädchen-Informatik-los' (HABG) waren ein neuer Rekord für den Standort Muttenz.
Am IVGI wurden in Zusammenarbeit mit den IT Services zwei Spezialworkshops angeboten:
Im Geomatik-Workshop konnten die Mädchen mit Smartphones dB-Werte messen. Gleichzeitig trackten die Messgruppen ihre Bewegungen mit einem GPS-Empfänger. Die Mädchen erstellten daraus mit viel Enthusiasmus eine Lärmkarte. Einige waren so begeistert, dass sie jede freie Minute - über Mittag und vor dem Apéro am Nachmittag – opferten, um ihre Lärmkarte zu perfektionieren und Fragen zu stellen! Am Nachmittag machten sie sich auf Schatzsuche und konnten an unterschiedlichsten Messgeräten selbst Hand anlegen.

Spezialworkshops am IVGI: Pythonprogrammierung, Vermessung, GIS (Fotos: A. Horlacher, M. Ingold)


Bei den 'Informatik-Mädchen' war Kreativität gefragt, sei es um mit Hilfe von Python Bilder zu erzeugen oder um eine Weseite mit HTML zu entwerfen. Zwei 'Computersprachen' an einem Tag! Die Begeisterung der Mädchen schlägt sich auch hier in den Rückmeldungen wieder. Auf die Frage: 'Kannst Du Dir vorstellen, den Beruf zu lernen, den du heute kennengelernt hast?' gab es viele positive Antworten: ' Ja, weil … es war sehr spannend und toll', '…es sehr cool ist' oder '…es mich sehr interessiert hat'.

Im Workshop 'Mädchen-Bauen-los'  des IBau entwarfen die Teilnehmerinnen die unterschiedlichsten Bootstypen, welche dem turbulenten Wasserkanal stand halten mussten. Die statisch optimierten Papierbrücken konnten Belastungen von bis zu 1.4 kg aushalten. Durch den Workshop führten zwei Studentinnen des IBau mit viel Engagment!

Mitarbeitendenkinder 'erleben' die grosse Vielfalt an der FHNW in Muttenz (Fotos: A. Horlacher)
Den Kindern, die Mitarbeitende der FHNW an diesem Tag zur Arbeit begleiteten, wurden ebenfalls vielfältige Einblicke in die Tätigkeiten am Standort Muttenz geboten: von der Mathevorlesung über das Verfahrtenslabor das Bananenklavier, die Operationssimulation und das Energie- und Lichtlabor bis hin zur Vermessung. So konnten die Kinder in die Rollen von Studierenden schlüpfen, sich als Chirurgin oder Chirurge betätigen, Musik spielen, im Labor aktiv werden, Licht mit allen Sinnen erfahren und nähreres über hochgenaue Messtechnologie lernen. Die Kinder haben wohl mehr von den Aktivitäten am Standort Muttenz gesehen und erlebt als so manche von uns!

Am Apéro und in den Pausen kam auch das Soziale nicht zu kurz (Fotos: A. Horlacher, M. Ingold)
Beim abschliessenden Apéro durften die Kinder ihren Eltern stolz ihre selbst gebauten Roboter, ihren programmierten Kunstwerke, statisch geprüften Papierbrücken, die selbst erfassten und gestalteten Lärmkarten und fantasivollen Boote präsentieren. Ein Highlight war wieder einmal der 'Sandkasten des IVGIs'. Die Begeisterung war überall zu spüren, sei es bei den zufriedenen Kindern, den stolzen Eltern oder bei den hochengagierten Workshopleitenden und Helferinnen. Ihnen allen an dieser Stelle ein ganz grosses Dankeschön… auch von Seite der Eltern. Zitat aus einer Feedback-Mail: 'Kurzum: Wir stellen die Bestnote aus und bedanken uns beim Organisationsteam und den Mitarbeitenden der FHNW sehr herzlich für das ausserordentliche Engagement und die Grosszügigkeit.'

Dienstag, 8. Dezember 2015

Erfolgreicher Projektabschluss "TQual"

Das Projekt "Track Quality Asset Managementsystem für die Meterspur" hatte die Entwicklung eines flexibel einsetzbaren Messsystems für die effiziente Erfassung von Gleisparametern zum Ziel. Diese Parameter dienen als Grundlage für den Aufbau einer zeitgemässen Diagnostik für ein Infrastruktur-Erhaltungsmanagement. Das Projekt wurde zusammen mit dem Wirtschaftspartner iNovitas AG und mit der Unterstützung des Forschungsfonds Aargau realisiert.

Projektteil 1: Aufbau eines flexiblen Messsystems
Insbesondere auf dem Schmalspurmarkt existieren heute keine entsprechenden Messfahrzeuge, welche die gewünschten Messungen umfassend durchführen können. Die Nichtexistenz ist damit zu erklären, dass einerseits der Markt zu klein ist und anderseits die existierenden Messsysteme (Diagnosefahrzeuge) für eine Privatbahn bzw. Meterspurbahnen entsprechend zu teuer sind.

Die heute auf Diagnosefahrzeugen eingesetzte Sensorik und Messverfahren sind gebunden an ein festinstalliertes Messschienenfahrzeug. Entsprechend ist die Flexibilität bzw. der Einsatz des Messsystems auf diversen Schmalspurnetzen sehr schwierig, umständlich und damit teuer.

TQual hatte das Ziel, neuste Entwicklungen im Bereich der Erfassungssensorik mit einem neuen Messverfahren zu kombinieren, wodurch die angestrebte und notwendige Flexibilisierung der Datenerfassung ermöglicht wird.
Zu diesem Zweck wurde ein spezieller hochaufgelöster Scanner zusammen mit der Fraunhofer Gesellschaft entwickelt und ein flexibler Messsystemaufbau realisiert. Entsprechende Messsystemkalibrierverfahren wurden entworfen und implementiert.
Das entwickelte Messsystem konnte im Rahmen des Projektes erfolgreich für eine Streckennetzdeckende Messkampagne eingesetzt werden.
Der Rail Track Scanner im Einsatz bei der Rhätischen Bahn, den Verkehrsbetrieben Zürich und der Gornergratbahn

Projektteil 2: Datenauswertung

Auf Basis der erfassten Daten wurden in einem zweiten Projektteil spezielle Auswertealgorithmen und Datenverarbeitungs-Workflows entwickelt, welche es ermöglichen die gesuchten Gleisparameter aus den erfassten Rohdaten zu extrahieren. Diese Daten können im Anschluss für die Gleis-Diagnostik verwendet werden und bilden damit die Basis für ein messtechnisch gestütztes Gleis-Erhaltungsmanagement.

Die erreichten Projektresultate konnten erfolgreich mit unabhängig gemessenen Gleisparameter-Daten verifiziert und damit das entwickelte Messsystem auf deren Funktionstüchtigkeit hin geprüft werden.
Rohpunktwolke und interpretierte Gleisoberflächenabschnitte als Grundlage für die Parameterextraktion
Fazit

Die iNovitas AG hat die Projektresultate als Zusatzmodul TQC in ihr infra3DRail Produkteportfolio integriert.
Durch das TQual-Projekt konnte das vorhandene Knowhow am Institut Vermessung und Geoinformation (IVGI) zum Thema Mobile Mapping im Allgemeinen und zum bildbasierten Mobile Mapping im Speziellen um den Bereich Mobile Laserscanning (MLS) mit Hochleistungsscannern erweitert werden. Damit konnten die früheren Erfahrungen und Kenntnisse zu den Möglichkeiten und Grenzen von MLS deutlich ausgebaut werden. Das TQual-Projekt hat dem IVGI-Team auch den Einstieg in den neuen Anwendungsbereich des Infrastrukturmanagements im Bahnbereich ermöglicht.
Im Rahmen der Gornergratbefahrung mit dem TQual-System wurde ein kurzer Beitrag in der Sendung "Schweiz Aktuell" im Schweizer Fernsehen ausgestrahlt.
https://www.youtube.com/watch?v=CCv4zCVJ9fE

Freitag, 4. Dezember 2015

IVGI-Studierende an der 7. KonGeoS in Oldenburg

Nachdem die Konferenz der Geodäsie Studierenden (KonGeoS) in Bonn im letzten Semester terminbedingt nicht besucht werden konnte, freuten wir uns umso mehr in Oldenburg, im hohen Norden Deutschlands, wieder vertreten zu sein. Sieben IVGI-Studenten aus dem dritten und fünften Semester des Bachelor-Studienganges nahmen die weite Reise in die Stadt, in der Dieter Bohlen aufgewachsen ist, auf sich.
Die KonGeoS besteht aus den Hochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit Bezug zu der Geodäsie. Rund 160 Studierende nahmen in diesem Semester am Treffen teil. Auch dieses Mal wurden aktuelle Themen in Arbeitsgruppen bearbeitet und anschliessend präsentiert. Dazu gehören die Auswertung der Erstsemesterumfrage und die Übersicht der Master Studiengänge. Die Resultate können über die Homepage der KonGeoS unter www.kongeos.de betrachtet werden. Auch gibt es auf dem Internetauftritt ab sofort eine gratis Jobbörse.
Im Exkursionen-Block wurden vom Oldenburger Organisationsteam viele interessante Führungen angeboten. So konnte zum Beispiel die Firma Premium Aerotec besucht werden. Aerotec erstellt hochkomplexe Teile für den Flugzeugbau. Airbus und der Eurofighter gehören zu den Hauptabnehmern. Interessant war auch die Besichtigung der Nord-West-Ölleitung. Dort müssen die Schiffe ziemlich genau an den Steg andocken um anschliessend das Rohöl abpumpen zu können. Das Öl wird anschliessend zu den Raffinerien bis nach Köln geliefert.
Nicht nur das Fachliche stand im Zentrum. Auch die Vernetzung unter den Studierenden war das Thema. Bei einem Bier konnten viele neue Freundschaften geknüpft werden.
Es sind sich alle einig: Die KonGeoS in Oldenburg war ein voller Erfolg. Kann dies Graz (Österreich) im nächsten Semester vom 26. bis 29. Mai 2016 toppen?

IVGI Studierende an der KonGeoS: Samuel Järmann, Dimitri Von Arx, Pascal Stucki, David Studer, Jonathan Senn, Markus Schär und Stefan Schönenberger (vlnr).

Ziehen alle Taue gleichmässig? Sensoren in den Haken geben Aufschluss darüber. (Bild: NWO)

Sonntag, 22. November 2015

Das IVGI an den Geomatik News von Leica Geosystems AG

Am 19. November 2015 lud Leica Geosystems AG einmal mehr die Geomatik-Fachleute der Schweiz zu den beliebten Geomatik-News im Technopark in Zürich ein.



Am gut besuchten Anlass mit über 300 Anwesenden war auch das IVGI mit einem Stand vertreten.
Unter dem Motto “Hochpräzise Vermessung über- und untertage“ stellten wir folgende zwei Projekte aus aktuellen Bachelor-Thesis-Arbeiten vor: “Deformationsmessungen Strain-Zone Le Pont (Jura-Decke) – Messung und Auswertung zweier Überwachungsnetze“ und “Deformationsmessungen Felslabor Mont Terri, St. Ursanne – Überwachungsnetz der swisstopo“.
Zudem brachten wir unseren Studiengang “Bachelor of Science (BSc) in Geomatik“ den interessierten Besucherinnen und Besuchern näher und versorgten diese mit Studienführern und weiteren Unterlagen.


Projekt Deformationsmessungen Strain-Zone Le Pont

Projekt Deformationsmessungen Felslabor Mont Terri

Donnerstag, 19. November 2015

Toller erster Tag der Geomatik an der FHNW

Am 18. November 2015 organisierten das Institut Vermessung und Geoinformation (IVGI) der FHNW in Muttenz und die ETH Zürich gemeinsam und zeitgleich den ersten "Tag der Geomatik". Dieser fand am internationalen GISday statt, an welchem sich weltweit wiederum mehrere Millionen Personen an unzähligen Veranstaltungen von Geoinformationssystemen (GIS) begeistern liessen.


 Der Tag der Geomatik richtete sich an ein junges bis jung gebliebenes Publikum, das sich für die Thematik von Karten, Navigation oder Vermessung interessiert und herausfinden wollte, was sich denn alles hinter dem Begriff Geomatik versteckt. An der FHNW in Muttenz hatten Mitarbeitende des IVGI ein vielfältiges und spannendes Programm vorbereitet. Die interaktiven Posten und ihre Themen reichten von "Drohnen als Minisatelliten" über "Street View für Fortgeschrittene" und "Vom Objekt zum 3D-Modell zum 3D-Druck" bis hin zur "Schatzsuche mit GNSS" und zum virtuellen Sandkasten mit der Augmented Reality Sandbox.


 Vor allem an der Augmented Reality Sandbox herrschte ein grosser Andrang. Hier erforschten vor allem die jüngeren Besucherinnen und Besucher die physische und digitale Landschaftsmodellierung, die Geheimnisse von Höhenkurven und die faszinierenden Möglichkeiten von virtuellen Überflutungs-Simulationen.


 Verschiedene Besucherinnen und Besucher benutzen auch die Gelegenheit, mit einem Laserscanner ein digitales 3D-Abbild von sich erstellen zu lassen und dabei zuzusehen, wie mit dem 3D-Drucker eine persönliche Minibüste gedruckt werden kann.


 Im Freien faszinierten vor allem das eigene "Street View" Fahrzeug des IVGI mit seinen verschiedenen Kameras sowie die (geplante) Live-Flugvorführung der neusten Oktokopter-Drohne des Instituts. Wegen eines technischen Problems mussten die Flugvorführungen leider abgesagt und die zahlreichen Besucherinnen und Besucher auf den nächsten Tag der Geomatik vertröstet werden.


An einem Geomatik-Sandwich-Buffet im wörtlichen Sinn, konnten die zahlreichen Teilnehmenden sowie die Helferinnen und Helfer anschliessend über die faszinierenden Facetten des Fachgebiets diskutieren und auf einen erfolgreichen ersten "Tag der Geomatik" anstossen. Ein grosses Dankeschön an das Organisationsteam des IVGI für den gelungenen Anlass!

Weitere Impressionen und Rückblicke auf den diesjährigen "Tag der Geomatik" sowie die Einladung für den nächstjährigen Anlass sind bald auf TagDerGeomatik.ch zu finden.


Montag, 16. November 2015

"3D-Kartografie" – SGK Herbsttagung in Muttenz



Am Mittwochnachmittag, 4. November 2015 veranstaltete die Schweizerische Gesellschaft für Kartografie SGK ihre Herbsttagung zum Thema '3D-Kartografie' an der FHNW in Muttenz. Nach der Eröffnung durch den Präsidenten Thomas Schulz informierte Sara Fabrikant (Universität Zürich), Mitglied des Executive Committee der International Cartographic Assocation ICA, über das aktuelle Internationale Kartenjahr (www.mapyear.org,schweizerische Veranstaltungen auf www.kartografie.ch/imy). 

Logo des Internationalen Kartenjahrs

Vier Fachvorträge von René Sieber (ETH Zürich), Martin Christen (FHNW Muttenz), Amir Semmo (HPI Potsdam) und Carma Satchwell (ESRI Schweiz) beleuchteten dann das Thema '3D-Kartografie' aus verschiedenen Perspektiven. Das Tagungsprogramm sowie die Folien der Präsentationen können auf der Webseite der SGK eingesehen werden (www.kartografie.ch).

Martin Christen zum Thema "Darstellung komplexer 3D-Stadtmodelle im (mobilen) Webbrowser mittels bildbasiertem Rendering"
Eingebettet in die Herbsttagung fand die Verleihung des PrixCarto statt. Dieses Jahr das erste Mal mit drei Kategorien. Für die Förderung des Kartografie-Nachwuchs' wurde neu die Kategorie "PrixCarto – start" geschaffen. In dieser Kategorie gratulieren wir Manuel Dätwyler ganz herzlich zum erreichten zweiten Rang. Die prämierte Arbeit hatte er im Rahmen seiner Masterarbeit im Studiengang MSE Geoinformationstechnologie erstellt. Origin-Destination Karten helfen die Umzugsdaten von Schweizern und Schweizerinnen auf Kantons- und Bezirksebene zu analysieren.

Verleihung PrixCarto – Manuel Dätwyler, Ralph Straumann (Laudatio) und Stefan Räber (v.l.n.r)

Die Veranstaltung wurde durch die Buchvernissage "Mit 80 Karten durch die Schweiz" von Diccon Bewes (HIER + JETZT Verlag) abgerundet. Pointiert erläuterte er interessante Karten aus der Geschichte der Schweiz und weist auf viele Details hin, die beim ersten Betrachten sicher niemanden auffallen.

Wir gratulieren Susanne Bleisch, Professorin für Geovisualisierung und Visual Analytics an unserem Institut, zur ausgezeichneten Organisation dieser spannenden und erfolgreichen Tagung.

Organisatorin und Moderatorin Susanne Bleisch im "We Love Maps"-Outfit


Montag, 9. November 2015

Der wohl grossartigste Sandkasten

Erinnern Sie sich an die Zeit als Kind, als Sie im Sandkasten gespielt und sich vorgestellt haben Vulkane, Flüsse, Berge, Seen und Tunnels zu bauen? Jetzt gibt es die Möglichkeit mit Hilfe einer interaktiven 3D Projektionstechnologie diese Vorstellungen zum Leben zu erwecken.

Ermöglicht wird das durch eine sogenannte Augmented Reality Sandbox. Unter Augmented Reality wird die erweiterte Realität verstanden, die in diesem Fall auf den Sand projiziert wird. Im Sandkasten kann der Sand nach Belieben geformt werden und die Projektion passt sich dynamisch an die Landschaft an. Dabei können unter anderem hohe Berge und tiefe Täler erschaffen werden.
Wie im untenstehenden Bild zu sehen ist, werden Höhenlinien dargestellt und entsprechend ihrer Höhe eingefärbt.

Bild 1: Sandbox mit aufprojizierten Höhenlinien


Des Weiteren ist eine Wassersimulation möglich. Durch einfache Gestensteuerung kann Regen über einem bestimmten Punkt simuliert werden. Somit entstehen Seen und Flüsse, welche gestaut, oder in eine gewünschte Richtung geleitet werden können.
Bild 2: Höhenlinien und Wassersimulation
Die Sandbox besteht aus einem Kinect Sensor, einem Projektor, einem Computer und natürlich einem Sandkasten. Die Kinect ist mit einem Infrarot-Tiefensensor ausgerüstet und erstellt vom Sand ein 3D-Modell. Der Computer berechnet die Höhenlinien sowie die Wassersimulation und übermittelt diese an den angeschlossenen Beamer. Dieser projiziert die Visualisierungen auf den weissen Sand.
Ausprobieren können Sie das Ganze am „Tag der Geomatik“ am 18.11.2015 an der FHNW in Muttenz (www.tagdergeomatik.ch). Kommen Sie vorbei und versetzen Sie Berge!

Mittwoch, 7. Oktober 2015

Diplomfeier 2015 an der Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik

Am 24. September 2015 wurden in einer Abschlussfeier aller Studiengänge der Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik FHNW in der  Elisabethenkirche in Basel die Bachelor- und Master-Diplome an die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen überreicht. Christine Binswanger, Senior Partner von Herzog & de Meuron thematisierte in ihrer Festansprache die wichtige Wechselwirkung und das Miteinander von Wissen, Fachwissen und Menschen und gab den 94 Absolventinnen und Absolventen der Bachelor- und Masterstudiengänge der HABG FHNW wichtige Leitsätze mit auf den Weg in die Praxis. Musikalisch umrahmt wurde die Feier vom Nicole Bernegger 

Im Studiengang 'Bachelor of Science in Geomatik FHNW' erhielten in diesem Jahr die folgende Studierenden ihre  Diplome: Martin Abächerli, Céline Amstalden, Nando Docci, Markus Fehr, David Holdener, Thomas Kaufmann, Philipp Meyer, Raphael Reich, Daniel Rettenmund, Michael Schäfer, Pascal Schär, Raphael Schumacher, Cyril Schwendener, Suzana Trajkovic und Matthias Wobmann.
Absolvierende des ‚BSc in Geomatik FHNW 2015’

Im Studiengang 'MSE Master of Science in Engineering - Geoinformationstechnologie' schlossen die folgende Studierenden erfolgreich ab: Sebastian Arnold, Stefan Blaser, Manuel Dätwyler, Markus Jung, Markus Kiefer und Sonja Läderach.
'Frischgebackene' Master of Science in Engineering (MSE) aus den Vertiefungsrichtungen 'Geoinformationstechnologie' und ' Technologie für nachhaltiges Bauen'


Für besondere Leistungen wurden sechs Absolvierende ausgezeichnet. Den Leica-Preis (sehr gute Studienleistungen und sehr gute Bachelor-Thesis) erhielten Markus Fehr und Raphael Reich.
Den GEO+ING / STV - PREIS der Fachgruppe der Geomatik Ingenieure Schweiz des Swiss Engineering STV (gute bis sehr gute Studienleistungen und besonderes persönliches Engagement) erhielten David Holdener, Pascal Schär und Cyril Schwendener.
Den Preis des sia Basel (gute und besonders innovative Bachelor-Thesis) erhielt Matthias Wobmann. Für den besten Abschluss im Bachelor-Studiengang Geomatik FHNW wurde Daniel Rettenmund mit dem swissengineering-Award des STV-Zentralverbandes ausgezeichnet.

Markus Jung wurde für seinen hervorragenden Abschluss des Masterstudiums in Geoin-formationstechnologie (MSE-GIT) mit dem 'allnav AG Award' ausgezeichnet.

Dienstag, 6. Oktober 2015

MSE in Geomatics - erfreuliche Studierendenzahlen

Am Montag, 14.9.2015 nahmen 20 Masterstudierende im MSE-Studiengang in Geomatics / Geoinformationstechnologie das neue Semester in Angriff - ein neuer Rekord! Zu den 11 bisherigen Studierenden kamen 9 im ersten Studienjahr hinzu.
Masterstudierende in Geomatics beim Start des Herbstsemesters 2015
Die Motivation der Neueintretenden für das Masterstudium und deren beruflichen Ziele sind auch in diesem Jahr wieder sehr vielfältig. Sie reichen von einer zukünftigen Tätigkeit als Ingenieur-Geometer/in, über eine Führungsfunktion in der Industrie bis hin zu einer Karriere in der Forschung und Entwicklung. Ebenso breit sind die fachlichen Interessen, die im MSE dank der zentralen individuellen Vertiefungsprojekte optimal abgedeckt werden können. Das aktuelle Verhältnis von ca. 50% Vollzeit- und 50% Teilzeitstudierenden zeigt auch das klare Bedürfnis für beide Studienformen auf.

MSE-Infoanlass und MasterForum 2016 – Save the Date!
Der nächste Infoanlass für den MSE-Studiengang in Geomatics / Geoinformationstechnologie findet am Mo, 23. November 2015 um 16:30 an der FHNW in Muttenz statt. Beim anschliessenden Apéro besteht die Möglichkeit zum ungezwungen Austausch mit aktuellen Studierenden und Dozierenden. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Die Diplomandinnen und Diplomanden im MSE in Geomatics haben ebenfalls am 14. September ihre Masterarbeiten in Angriff genommen. Sie werden diese am Do, 7. Januar 2016 am MasterForum 2016 der Öffentlichkeit präsentieren. Reservieren Sie sich schon heute das Datum zu diesem schon fast traditionellen fachlichen Auftakt ins Neue Jahr!

Donnerstag, 1. Oktober 2015

Ein Semester im Masterstudiengang – Eindrücke eines Austauschstudenten aus München

von Christoph Oberndorfer, Austauschstudent im MSE-Studiengang Geomatics

Ich studiere Geomatik an der Fakultät für Geoinformation der Hochschule München. In meinem ersten Mastersemester konnte ich vom 16.02.2015 bis 18.07.2015 ein Auslandssemester an der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) in Muttenz/Basel absolvieren. Der Studiengang am Institut für Vermessung und Geoinformation (IVGI) nennt sich Master of Science in Engineering (MSE) mit der Vertiefungsrichtung Geomatics.

Vor der offiziellen Bewerbung habe ich bereits Kontakt mit dem Studiengangsleiter des Masterkurses aufgenommen. Da die Partnerschaft zu der FHNW noch nicht sehr lange besteht, war ich der erste Student unserer Fakultät der dort ein Auslandssemester verbringen durfte. Die angebotenen Module lassen sich in drei verschiedene Kategorien einteilen. Jedes Semester werden zwei Geomatik-Module direkt an der FHNW in Muttenz angeboten. Zudem gibt es Vertiefungsprojekte, welche aus einer vorgegebenen Themensammlung ausgewählt werden können. Dieses Projekt wird in direktem Kontakt mit einem Betreuer bearbeitet und am Semesterende präsentiert. Bei der dritten Kategorie handelt es sich um zentrale Module, die in Zürich durchgeführt werden. Dabei gibt es eine große Anzahl an unterschiedlichen Themengebieten, da diese Module von allen MSE-Studierenden der Schweiz belegt werden können.

Mit Mitstudierenden an der Jahrestagung der DGPF in Köln
Tolle Erfahrungen konnte ich auch während einer dreitägigen Exkursion zur 35. Wissenschaftlich-Technischen Jahrestagung der DGPF e.V. (Deutsche Gesellschaft für Photogrammetrie und Fernerkundung) nach Köln sammeln. Das Thema der diesjährigen Tagung war „Bridging Scales - Skalenübergreifende Nah- und Fernerkundungsmethoden“. Dabei konnten wir uns verschiedene Fachvorträge anhören und es entstanden viele interessante Diskussionen mit Mitstudierenden, Dozenten und anderen Tagungsbesuchern. Das Themengebiet war sehr breit gefächert, weshalb es für alle passende Vorträge gab. Auf der Fachfirmenausstellung konnten wir uns über verschiedene Produkte informieren und hatten die Möglichkeit direkt mit namhaften Herstellern ins Gespräch zu kommen. Auf einer Posterausstellung präsentierten Finalistinnen und Finalisten des Karl Kraus Nachwuchsförderpreises ihre Abschlussarbeiten. Auch dies gab viel Input für Diskussionen und Denkanstöße für eigene Abschlussarbeiten.

Das IVGI der FHNW befindet sich in Muttenz, einer Gemeinde die direkt an die Stadt Basel grenzt. Es ist aus der Stadtmitte in ca. 20-30 Minuten problemlos mit der Tram oder dem Fahrrad (Velo) erreichbar. Da einige Vorlesungen wie bereits erwähnt in Zürich stattfinden, muss man an diesen Tagen mit dem Zug von Basel nach Zürich fahren. Die Vorlesungen in Zürich finden alle in sehr zentralen Gebäuden, in direkter Nähe des Bahnhofs statt.

Auf dem Burgturm auf dem Wartenberg in Muttenz
Es gibt verschiedene Möglichkeiten für die Freizeitgestaltung in Basel. In der Stadt gibt es sehr viele Veranstaltungen, verschiedene Cafes und nette Bars. Die Messe Basel und das Theater Basel sind über die Landesgrenzen hinweg bekannt und bieten ein sehr vielfältiges Programm. Für beides gibt es für Studierende oft Vergünstigungen. In der Faschingszeit findet die Basler Fasnacht statt. Viele Leute bezeichnen diese Zeit als die „drey scheenschte Dääg“ (drei schönsten Tage) im Jahr. Von Seiten der FHNW gibt es immer wieder verschiedene Veranstaltungen wie Fachvorträge, Sporttage, Grillfeiern oder Fußballturniere. Ebenso ist es möglich, das Sportangebot der Universität Basel zu nutzen. Mit dem Velo kann man die nahe Umgebung sehr gut erkunden und schöne Touren unternehmen. Es gibt viele Fahrradwege und ausgeschilderte Rundfahrten. Durch die Lage im Dreiländereck sind auch Ausflüge nach Frankreich problemlos möglich. Durch das nahe gelegene Jura-Gebirge werden auch Wander- und Kletterfans nicht enttäuscht. Von der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) gibt es immer wieder günstige Angebote für Tagestickets, um verschiedene Städte in einem Tagesausflug zu erkunden. Dabei sind oft auch Schiffs- oder Seilbahnfahrten inklusive. Im Sommer halten sich viele Leute an der Rheinpromenade auf, an der auch gegrillt werden darf. Das Rheinschwimmen gehört in Basel seit langer Zeit zur Tradition und ist für eine Abkühlung im Sommer sehr zu empfehlen.

Vor dem Matterhorn
In dem von mir besuchten Masterstudiengang studierten 13 Personen, ca. ein Drittel davon in Teilzeit. Da die Fachrichtung Geomatics an einer Fachhochschule nur in Muttenz angeboten wird, kamen die Studierenden aus der ganzen Schweiz und aus dem Ausland. Ich wurde sehr herzlich empfangen und fühlte mich vom ersten Tag an sehr wohl in der Gruppe. Alle waren sehr offen und hilfsbereit. Während des Semesters wurde auch manchmal nach der Vorlesung etwas unternommen und man lernte sich auch privat besser kennen. Ich konnte viele sehr nette Leute kennenlernen und hoffe auch in Zukunft den Kontakt weiter pflegen zu können. Die legendäre Grillfeier am Semesterende rundete einen tollen Auslandsaufenthalt ab, auf den ich sehr gerne zurückblicke. Persönlich kann ich jedem ein solches Auslandssemester empfehlen. Selbst wenn die Schweiz nicht tausende Kilometer entfernt ist, ist es ein sehr interessantes Land mit doch vielen Unterschieden. Nach dem offiziellen Semester nutzte ich die Gelegenheit, noch etwas durch die Schweiz zu reisen. Bei verschiedene Wanderungen konnte ich so den Aletschgletscher, das Matterhorn sowie Eiger, Mönch und Jungfrau besichtigen.
 

Donnerstag, 24. September 2015

Das IVGI in den Meyerschen Stollen

Präsentation des 3D-Blockkurses von Kevin Hilfiker
Anfangs September hat uns der interne Weiterbildungsanlass 2015 nach Aarau geführt. Zuerst wurden wir vom Team des Stadtmuseums Aarau Mitten im Bahnhof Aarau in Empfang genommen und direkt in den „Aufschluss Meyerstollen“ gebracht. Nach einer Einführung von Kaba Rössler (Leiterin Stadtmuseum Aarau) und Rolf Strebel (Tiefbauamt Aarau) und einer Präsentation unseres wissenschaftlichen Mitarbeiters Kevin Hilfiker über den 3D-Blockkurs 2015 'Meyer-3D' mit einer Gruppe Studierender, durften wir selbst einen fast trockenen Blick in die Stollen werfen.

Vorbereitungen für das Betreten der Stollen
In den Meyerschen Stollen

Beim anschliessenden Mittagessen in der Spaghetti Factory genossen wir Spaghetti in den unterschiedlichsten Variationen und machten uns danach auf den Weg zum Stadtmuseum Aarau (SMA).
Dort teilten wir uns auf und konnten in kleineren Gruppen die Sammlung Kern, einer der weltweit bedeutendsten (vermessungs-)technisch-historischen Sammlung von Gründerzeiten bis zum Ende der Firma Kern im Jahr 1991 sowie eine Führung durch das neue gestaltete Stadtmuseum Aarau geniessen. Ein grosser Dank geht an das Team vom SMA, welches uns diesen Tag ermöglicht hat.
Ausstellung 100 x Aarau u.a. mit Kern Instrumentarium


Montag, 21. September 2015

Intergeo 2015 – Exkursionsbericht

Die Intergeo ist die wichtigste internationale Messe für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement. Sie wird jährlich in einer anderen deutschen Stadt veranstaltet. Dieses Jahr fand sie in der Stuttgarter Messe vom 15. bis 19. September statt. Das fünfte Semester im Bachelorstudiengang Geomatik brach am 15. September in der früh auf, um die Reise nach Stuttgart auf sich zu nehmen. Die Intergeo bietet eine Plattform für junge, innovative Unternehmen sowie eine Präsentationsplattform für bereits etablierte Firmen wie zum Beispiel Leica, Trimble, Topcon oder Esri.

Einblick in eine der drei Hallen
  Nach wenigen Minuten wird einem schon bewusst, dass die Messe weit mehr als klassische Vermessungsinstrumente zu bieten hat. Es sind sämtliche Sparten vertreten, welche mit Geodaten in Verbindung stehen. Längst sind UAV’s (unbemannte Luftfahrzeuge) und der OpenSource-Park ein wichtiger Teil der Messe.
Aus dem Bereich der UAV’s konnte festgestellt werden, dass die meisten Drohnen inzwischen mit RTK ausgerüstet sind und die Anzahl der Anbieter von Drohnen enorm gestiegen ist. Unter den unzähligen verschiedenen UAV-Modellen waren neu auch senkrechtstartende Tragflächenflieger-Drohnen zu finden (siehe Abb.).

Zusätzlich zu den drei Hallen gab es eine sogenannte Flight-Zone wo die UAV's im Flug vorgeführt wurden

Im Bereich Mobile Mapping haben sich Firmen wie Leica, Trimble, eagle eye und Topcon schon mal gut auf dem Markt positioniert. Auch iNovitas AG, die Spin-off-Firma des IVGI war mit einem Stand an der Intergeo vertreten. Leica Geosystems machte beispielsweise mit Pegasus, einer Mobile-Mapping-Lösung auf einem Fahrzeug und als Rucksack, auf sich aufmerksam.

Tragbares Mobile Mapping System Leica Pegasus:Backpack

Als Geomatikstudierende erfuhren wir viel über Geräte & Software und konnten uneingeschränkt in Gespräche mit fachkundigen Personen einsteigen. Wie vielseitig die Geomatikwelt ist, zeigten Trends und Neuigkeiten auf der Messe. Die Intergeo fand im nahe gelegenen Stuttgart statt, wodurch wir diese in einem Tagesausfug mit dem Zug besuchen konnten. An dieser Stelle möchten wir uns auch für den von Leica gesponserten Eintritt bedanken.

Peter Buchmann, Remo Ackermann, G2013

Freitag, 4. September 2015

Es geht voran – Kran-Aufbau-Zeitraffer-Video

Auf www.kubuk.ch können Interessierte die Baustelle, wo der neue FHNW-Campus Muttenz KUBUK  entsteht beobachten. Aber wie weiss man wann etwas Spannendes abläuft? Mit dieser und verwandten Fragen beschäftigen wir uns im IEDDIP Projekt, das vom Forschungsfond Aargau gefördert wird. Ausserdem wird sich im Herbstsemester ein Studierenden-Projekt mit diesem Thema beschäftigen. Vorläufig stellen wir bei Gelegenheit neue Bilder auf die Gallerie und produzieren Zeitraffer-Videos. Dies auch vom eindrücklichen Kran-Aufbau, der am 10. & 11. August 2015 stattfand – siehe www.kubuk.ch unter der Rubrik 'Zeitraffer'.

Krane auf der KUBUK-Baustelle

Montag, 24. August 2015

GeoForum 2015 - grosses Interesse an Bachelorarbeiten 2015

Am 16. GeoForum des Instituts Vermessung und Geoinformation wurden die diesjährigen Bachelor-Arbeiten in Form von Kurzpräsentationen und einer anschliessenden Poster-Ausstelung präsentiert. Zur Krönung des BSc Geomatik Studiengangs durften die 21 Studierenden ihre Arbeiten und die in den letzten acht Wochen erarbeiteten Resultate den zahlreich erschienenen Zuhörenden vorstellen. Wieder einmal wurde eindrücklich aufgezeigt, wie breit gefächert der Fachbereich der Geomatik doch ist. Von der Messung des GNSS-Testnetzes Turtmann und der Blockgletschervermessung ging es weiter zur selbst entwickelten Crowdmapping-App bis hin zur automatischen Detektion von nicht aufgeräumten Bauernhöfen und der Nachführung von 3D-Stadtmodellen mittels Drohnenaufnahmen.
Das zahlreich erschienene Publikum mit den Absolvierenden des BSc Geomatik in der vordesten Reihe

Im Anschluss an die Kurzpräsentationen fand wie jedes Jahr die Posterausstellung der Arbeiten im 6. Stock statt. So war es den Interessierten möglich, individuelle und komplexe Fragen direkt an die Studierenden zu stellen und sich mit ihnen über das Projekt auszutauschen.

Kurze Zusammenfassungen der einzelnen Projekte finden Sie unter: http://www.fhnw.ch/habg/ivgi/bachelor/bachelor-thesis/bachelor-thesis-2015
Auch an den Posterpräsentationen war der Andrang gross
Pünktlich um 18:00 Uhr wurde der Apéro eröffnet, der freundlicherweise von der Intergraph Schweiz AG offeriert wurde. Somit stand einem gemütlichen Ausklang des Abends nichts mehr im Weg.

Freitag, 7. August 2015

Geomatik Summer School 2015

Alle Jahre wieder im August fand auch diesen Sommer die Geomatik Summer School 2015 am Institut Vermessung und Geoinformation in Muttenz statt. Dieses Jahr mit sehr erfreulichen 17 Teilnehmenden.

Bei dem dreitägigen Kurs hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, sich praktisch mit Themen wie Photogrammetrie, Laserscanning, 3D-Visualisierung und Programmierung auseinandersetzen zu können.

Zuerst wurde eine ganze Palette aus 3D-Modellen erstellt, welche mittels Software aus Fotos von realen Objekten aus Muttenz und Umgebung rekonstruiert wurden. Zum Abschluss wurden diese Modelle in eine eigene mobile App fürs Handy integriert, mit der sie mittels Augmented Reality Technologie betrachtet werden konnten. Die Resultate waren sehr erfolgreich, wie man den folgenden Bildern entnehmen kann.

Das komplexe Ausgangsobjekt

Augmented Reality App mit rekonstruiertem 3D-Objekt

Abgerundet wurde das Programm mit einem gemütlichen Grillabend auf dem Dach der FHNW Muttenz sowie einem Ausflug zum gemeinsamen Abendessen auf dem Bruderholz.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Geomatik Summer School 2015

Wir freuen uns schon, nächstes Jahr wieder um die selbe Zeit eine weitere Geomatik Summer School durchzuführen und die nächsten Nachwuchstalente zu begrüssen.

Freitag, 26. Juni 2015

Studienverlegung ins Felslabor Mont Terri zum Zweiten und die Weltneuheit von Leica Geosystems AG in St. Ursanne

Kaum hatte das G6 seinen Blockkurs Ingenieur-Geodäsie im Projekt Felslabor Mont Terri, erfolgreich abgeschlossen, fand 2 Wochen später (01.-05. Juni 2015) die Studienverlegung des G2 im Rahmen eines Messtechnischen Praktikums ebenfalls in St. Ursanne statt.

Bild 1 – Kalibrieren und Üben

Bild 2 - Messeinsatz in St. Ursanne

Bild 3 - Messen mit Beleuchtung

Anhand der Aufgabenstellung, das hochgenaue Grundlagen- und Deformationsnetzes des G6 zu ergänzen, konnte die bisher vermittelte Theorie im Bereich Höhenbestimmung und geodätische Statistik angewandt und weiter vertieft sowie praktisch umgesetzt werden. Sehr motiviert und mit grossen Einsatzwillen erfassten die Studierenden die Messdaten der geometrischen (Präzisions-Nivellement) und trigonometrischen Höhenbestimmungen innerhalb und ausserhalb des Tunnels, welche im Rahmen einer Bachelor-Thesis zusammen mit den Daten des G6 ausgewertet werden. Beteiligt waren 15 Studierende und 1 Lehrling des IVGI.  Zur Verfügung standen 4 DiNi03 von Trimble mit Software PCNIV2 von swisstopo sowie 8 MS50 von Leica Geosystems mit Spezialzubehör für die gegenseitige und gleichzeitige Vertikalwinkelmessung. Erste Auswertungen zeigten, dass die geometrischen Höhenbestimmungen viel besser waren, als die geforderte Genauigkeit für Präzisions-Nivellement (0.3 mm auf 1 Km Doppelnivellement). Dank der sorgfältigen Arbeitsweise der Studierenden und dem strikten Einhalten der Vermessungsgrundsätze sowie des Einsatzes von kalibriertem Messinstrumentarium konnten diese guten Resultate erreicht werden. Einzig die trigonometrischen Höhenbestimmungen ausserhalb des Tunnels blieben aufgrund des schlechten Messwetters (sonnig und  sehr heiss) unter den Erwartungen. Es ist dem grossen Einsatz aller Beteiligten zu verdanken, dass das ambitiöse Messprogramm doch noch bis am Freitagabend abgeschlossen werden konnte.

Bild 4 - Gruppenfoto G2

Ein spezieller Dank geht an dieser Stelle an die Mitarbeiter der swisstopo in Wabern und vor Ort in St. Ursanne, welche die Messkampagne mit viel Engagement und Goodwill unterstützt haben. Ein herzlicher Dank geht auch an die Mitarbeiter von Leica Geosystems AG, die es ermöglichten, dass wir die Weltpremiere der neuen MS60 mit der revolutionär neuen Software ‘Captivate‘ in St. Ursanne demonstriert bekamen und an den Systemen selber ausprobieren konnten.


Bild 5 - Weltpremiere MS60
Weitere Informationen können der Webseite der FHNW/IVGI zum Projekt Deformationsmessungen Felslabor Mont Terri ab Juli 2015 entnommen werden. Allgemeine Informationen zum Projekt Felslabor Mont Terri sind zu finden unter www.mont-terri.ch.